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Neu auf der HANNOVER MESSE 2010: Kompetenzzentrum Industrial Embedded in Halle 9

01.02.2010
– Perfekte Ergänzung zur Leitmesse Industrial Automation
– Neue Potenziale für produzierende Industrie und Softwareunternehmen

Winzige programmierbare Mikrocontroller gehören heute schon zum Alltag: Sie werden beispielsweise beim Aufladen leerer Akkus benötigt oder erleichtern das Steuern von Elektromotoren. ´

Diese Mikrocontroller können auf vielfältige Einflüsse reagieren – und bieten daher auch für die produzierende Industrie und Softwareunternehmen ganz neue Potenziale, zumal sie auf engstem Raum eingesetzt werden und die dezentrale Steuerung komplexer Maschinen und Anlagen ermöglichen. Vor diesem Hintergrund präsentiert die HANNOVER MESSE 2010 erstmals in Halle 9 – im Zentrum des Automatisierungsmarktes – das neue Kompetenzzentrum Industrial Embedded.

Hier stehen vor dem Hintergrund stetig wachsender, komplexer und anspruchsvoller Anwendungen Embedded Technologien im Vordergrund. Sie sind für viele Unternehmen im stetigen Wettbewerbsvergleich unverzichtbar: Embedded Technologien sparen Energie, steigern die Effektivität, erhöhen das Produktionstempo und halten so die Kosten im Griff. Bereits im vergangenen Jahr hatten zu diesem Topthema viele Aussteller neue Embedded Technologien und innovative Industrie-PCs vorgestellt.

„Arbeitsprozesse werden häufig auf PCs sichtbar gemacht – und sind somit besser kontrollierbar. Fehler können zeitnah entdeckt und unnötige Kosten vermieden werden“, sagt Thomas Rilke, Projektleiter Industrial Automation. „Um diesen wichtigen Technologietrend zu unterstreichen, haben wir uns entschlossen, auf der HANNOVER MESSE einen eigenen Ausstellungsbereich für diese Branche zu schaffen.“

Neue Impulse für Industrie, Soft- und Hardwareunternehmen

Das neue Kompetenzzentrum Industrial Embedded bietet IT-Experten sowie Maschinenbauern eine zentrale Plattform, um ihr Know-how auszutauschen. Neue Anforderungen treiben den Trendbereich Industrial Embedded kontinuierlich voran und machen ihn zum Zukunftsthema. Das bestätigen auch die Aussteller. Dipl.-Ing. Martin Müller, Leiter der Business Unit Automation, Phoenix Contact: „Embedded PC-Lösungen werden verstärkt nachgefragt und ersetzen den klassischen IPC in der PC-basierten Automatisierung. Auf der Industrial Automation stellen wir unsere Kombination von kompakter, lüfterloser und rotationsloser Hardware, energieeffizienter CPU und Embedded Software aus und erreichen hier unser Fachpublikum.“

Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten hier einen idealen Platz, um zukunftsweisende Technologien und Softwarekonzepte vorzustellen. In dieser Anwendungsberatung, die in Zusammenarbeit mit dem OFFIS Institut für Informatik aus Oldenburg im Industrial Embedded Pavillon stattfindet, erhalten Entwicklungsingenieure, aber auch im Speziellen Entscheider relevante Informationen und Beratung über die technologischen Trends sowie neue Möglichkeiten beim Einsatz und bei der Entwicklung von Embedded Systems. Die Technologieberatung informiert ebenso über aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, aber auch über zukünftige Anwendungsmöglichkeiten.

Neue Möglichkeiten, um Produktionsprozesse zu optimieren

Eingebettet in Automationslösungen, Industriekommunikation, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Robotik, Antriebstechnik, industrielle Bildverarbeitung und Sensorik bietet das Kompetenzzentrum Industrial Embedded ganz neue Möglichkeiten, um Produktionsprozesse künftig weiter zu optimieren. So wird die Vernetzung von Maschinen durch Embedded PC-Systeme zunehmend wichtiger. Gleichzeitig verschmelzen hier die bisher getrennten Bereiche klassische IT und Embedded Systems durch technische Entwicklungen und Miniaturisierung sowie ganz neue Funktionen bei Hardware-Bausteinen.

EnergieEffizienz im Fokus bei Entwicklung neuer Embedded und IPC- Systemlösungen

Weitere Themenbereiche sind Open-Source-Software in der Automatisierungstechnik und die Nutzung von Linux-Betriebssystemen für Maschinen- und Anlagenbauer. Ein zusätzliches wichtiges Thema ist EnergieEffizienz bei der Entwicklung neuer Embedded und IPC- Systemlösungen. Fachbesucher kommen aus unterschiedlichsten Branchen, zum Beispiel Automobil- und Fahrzeugindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Energiewirtschaft, Medizintechnik, Industrie- und Haushaltsmaschinen, Luft- und Raumfahrt sowie Telekommunikation.

Am 22. April 2010 findet in der Robotation Academy die „Industrial Embedded Konferenz“ während der HANNOVER MESSE statt. Hier erhalten Aussteller die Möglichkeit, ihre Produkte und Innovationen vorzustellen. Technische Entscheider können sich hier über die aktuelle Situation am Markt informieren sowie über neue Möglichkeiten zukünftiger Investitionen. Weitere Infos unter www.robotation.de.

Über die HANNOVER MESSE

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 19. bis 23. April 2010 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2010 vereint neun Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, Power Plant Technology, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, CoilTechnica, MicroNanoTec sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2010 sind Industrieautomation, Energie­technologien, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Italien ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2010.


Ansprechpartner für die Redaktion:
Marco Siebert

Pressesprecher
HANNOVER MESSE
Deutsche Messe AG
Kommunikation / Communications
Messegelände
30521 Hannover

Tel.: +49-05 11/89-3 16 19
Fax: +49-05 11/89-3 96 95
marco.siebert@messe.de

Marco Siebert | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de/presseservice
http://www.2010wird.de
http://www.robotation.de

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