Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IfBB präsentiert Plasmafunktionalisierung von Bioverbundwerkstoffen

15.03.2019

Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe lädt Sie herzlich an den Gemeinschaftsstand des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (Halle 2, Stand A08 Research & Technology) ein. Dort führt das Institut anhand eines Gehäuseelements eines Doppelschneckenextruders die Plasmafunktionalisierung von Bioverbundwerkstoffen im Extrusionsprozess vor.

Die Behandlung biobasierter Materialien mit hochmoderner Plasmatechnologie hat aufgrund ihres vielfältigen Einsatzspektrums ein hohes Innovations- und Nachhaltigkeitspotenzial:


Gehäuseelement eines Doppelschneckenextruders

Quelle: IfBB


Zwillingslogo EU-Label

Mittels innovativer Plasmafunktionalisierung und Plasmaarmierung sollen die Materialverbundeigenschaften naturfaserverstärkter Kunststoffe und biobasierter Hybridfaserverbundwerkstoffe zielgerichtet optimiert und für den Einsatz in Hochleistungsanwendungen noch leistungs- und widerstandsfähiger gestaltet werden.

Bei naturbasierten Kurz- und Langfasern sowohl im Extrusionsprozess als auch im Herstellungsprozess von Hotmelt-Spannbändern soll eine simultane Plasmamodifikation der Fasern und der Polymermatrix realisiert werden.

Die Plasmaarmierung soll auf den natürlichen Lang- und Endlosfasern eine schützende Schicht auf Basis von Silikaten, Polymeren und Metallen ausbilden. Die Werkstoffeigenschaften der Bioverbundwerkstoffe (wie bspw. Mechanik, Temperatur, Langzeitbeständigkeit, Feuchtigkeit, UV-Strahlung) sollen damit auch unter extremen Belastungen maximiert werden.

Die Plasmabehandlung der Bioverbundwerkstoffe erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „PlasBio - Plasmafunktionalisierte Bioverbundwerkstoffanwendungen“, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Efre unter der Trägerschaft der NBank, in einer Kooperation zwischen der HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Hochschule Hannover, IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe - sowie Industriepartner beider Institutionen.

Die HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen ist ebenfalls mit „PlasBio - Plasmafunktionalisierte Bioverbundwerkstoffanwendungen“ auf dem Gemeinschaftsstand des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur als Aussteller vertreten.

Auf dem Gemeinschaftsstand des MWK präsentieren sich mehr als 20 Einrichtungen aus niedersächsischen Hochschulen, Kooperationen und Ausgründungen mit ihren Projekten der Öffentlichkeit zum Thema „Innovationsland Niedersachsen“.

Das IfBB freut sich über Ihren Besuch und informiert gerne persönlich vor Ort.

Weitere Informationen:

https://www.ifbb-hannover.de/de/veranstaltung/hannover-messe-2019.html

Dr. Lisa Mundzeck | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Network Manager mit Topologiedarstellung
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

nachricht Energieverteilung leicht gemacht
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hamburger und Kieler Forschende beobachten spontanes Auftreten von Skyrmionen in atomar dünnen Kobaltfilmen

Seit ihrer experimentellen Entdeckung sind magnetische Skyrmionen – winzige magnetische Knoten – in den Fokus der Forschung gerückt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hamburg und Kiel konnten nun zeigen, dass sich einzelne magnetische Skyrmionen mit einem Durchmesser von nur wenigen Nanometern in magnetischen Metallfilmen auch ohne ein äußeres Magnetfeld stabilisieren lassen. Über ihre Entdeckung berichten sie in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Die Existenz magnetischer Skyrmionen als teilchenartige Objekte ist bereits vor 30 Jahren von theoretischen Physikern vorhergesagt worden, konnte aber erst...

Im Focus: Hamburg and Kiel researchers observe spontaneous occurrence of skyrmions in atomically thin cobalt films

Since their experimental discovery, magnetic skyrmions - tiny magnetic knots - have moved into the focus of research. Scientists from Hamburg and Kiel have now been able to show that individual magnetic skyrmions with a diameter of only a few nanometres can be stabilised in magnetic metal films even without an external magnetic field. They report on their discovery in the journal Nature Communications.

The existence of magnetic skyrmions as particle-like objects was predicted 30 years ago by theoretical physicists, but could only be proven experimentally in...

Im Focus: Physicists create world's smallest engine

Theoretical physicists at Trinity College Dublin are among an international collaboration that has built the world's smallest engine - which, as a single calcium ion, is approximately ten billion times smaller than a car engine.

Work performed by Professor John Goold's QuSys group in Trinity's School of Physics describes the science behind this tiny motor.

Im Focus: Die verschränkte Zeit der Quantengravitation

Die Theorien der Quantenmechanik und der Gravitation sind dafür bekannt, trotz der Bemühungen unzähliger PhysikerInnen in den letzten 50 Jahren, miteinander inkompatibel zu sein. Vor kurzem ist es jedoch einem internationalen Forschungsteam von PhysikerInnen der Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Queensland (AUS) und dem Stevens Institute of Technology (USA) gelungen, wichtige Bestandteile der beiden Theorien, die den Verlauf der Zeit beschreiben, zu verbinden. Sie fanden heraus, dass die zeitliche Abfolge von Ereignissen echte Quanteneigenschaften aufweisen kann.

Der allgemeinen Relativitätstheorie zufolge verlangsamt die Anwesenheit eines schweren Körpers die Zeit. Das bedeutet, dass eine Uhr in der Nähe eines schweren...

Im Focus: Quantencomputer sollen tragbar werden

Infineon Austria forscht gemeinsam mit der Universität Innsbruck, der ETH Zürich und Interactive Fully Electrical Vehicles SRL an konkreten Fragestellungen zum kommerziellen Einsatz von Quantencomputern. Mit neuen Innovationen im Design und in der Fertigung wollen die Partner aus Hochschulen und Industrie leistbare Bauelemente für Quantencomputer entwickeln.

Ionenfallen haben sich als sehr erfolgreiche Technologie für die Kontrolle und Manipulation von Quantenteilchen erwiesen. Sie bilden heute das Herzstück der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

GAIN 2019: Das größte Netzwerktreffen deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler startet in den USA

22.08.2019 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz auf der MS Wissenschaft

22.08.2019 | Veranstaltungen

Informatik-Tagung vom 26. bis 30. August 2019 in Aachen

21.08.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

5G macht die Produktion smarter

23.08.2019 | Informationstechnologie

Wärmekraftmaschinen in der Mikrowelt

23.08.2019 | Physik Astronomie

Auf dem Prüfstand: Automatisierte Induktionsthermographie zur Oberflächenrissprüfung von Schmiedeteilen

23.08.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics