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Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal

24.04.2018

Rittal auf der Hannover Messe

Vom 23. bis 27. April 2018

Halle 11, Stand E06

Wie macht man das Beste noch besser? Das war die zentrale Frage, die sich Rittal bei der Entwicklung des neuen Großschranksystems VX25 stellte. Die Antwort: zuhören, zusehen und dazulernen.


Von Anfang an spielten fundierte, wissenschaftliche Analysen von Werkstattprozessen im Schaltanlagenbau, der enge Kundendialog sowie die begleitende Beratung durch den Rittal Kundenbeirat eine zentrale Rolle. Das Ergebnis ist eine Schaltschrank-Entwicklung, welche auf maximalen Kundennutzen ausgerichtet ist und bereits vor Markteinführung auf hohe Akzeptanz stößt.

Vor der Entwicklung des neuen Großschranks VX25 hat Rittal eine einjährige Feldstudie auf drei Kontinenten initiiert. Gemeinsam mit dem Fachinstitut PMO Usability-Engineering & Organisations-Entwicklung aus München wurde eine groß angelegte Feldstudie bei zahlreichen Schaltanlagenbauern durchgeführt.

Forscher dokumentierten in Schrift, Bild und Film den Industriealltag zahlreicher Unternehmen in Deutschland, USA und China – darunter kleine, mittelständische und große Unternehmen. „Die Nutzeranalyse war ein Augenöffner. Wir erkannten teils Probleme beim Kunden, die er so selbst noch nicht wahrgenommen hat“, sagt Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal.

150 konkrete Anforderungen an den neuen Schaltschrank kristallisierten sich dabei heraus, die Rittal um die Erkenntnisse des ebenfalls eingebundenen Kundenbeirats ergänzte. „Keinen einzigen der wesentlichen Punkte haben wir später bei der Entwicklung aufgegeben“, so Steffen.

Die Einbindung des Rittal Kundenbeirats in die Entwicklung zeigt, welchen hohen Stellenwert dieses Gremium für das Unternehmen hat.

Reduzierung der Komplexität

Deutliche Vorteile des neuen Großschranksystems sieht Holger Mrzyglodzik, Projektleiter der Schubs Steuerungstechnik GmbH, insgesamt in der deutlich verringerten Anzahl  der Einbaukomponenten: „Die größte Stärke des neuen Schrankes ist sein Zubehör: Die Teile wurden reduziert und die Funktionalität erhöht.“ Die Lösung: Ein übergreifendes, durchgängiges 25-mm-Maßraster sorgt in allen Ebenen und über Schrankgrenzen hinweg für deutlich weniger Einzelteile – so etwa 40 Prozent weniger Chassis und Schienen.

Montagefreundlichkeit

„Der neue Schrank ist besser als der TS 8, sein Vorgänger, denn er ist montagefreundlicher“, sagt Thomas Frink, Geschäftsführer der KSV Koblenzer Steuerungs- und Verteilungsbau GmbH. Da das neue Rahmenprofil im 25-mm-Raster jetzt durchgängig verwendet wird, ist der Ausbau des Schaltschranks deutlich flexibler. Es bietet außerdem die Möglichkeit, Komponenten wie Trenn- und Schottwände sowie Abdeckungen für den Berührungsschutz auch auf der Rückseite zu montieren. Gleiches gilt für die neue Möglichkeit, Montageplatten von hinten einzubauen.

Die Montagevorteile, mit denen sich Zeit sparen lässt, sind auch für Heinz-Josef Schmitz, Leiter Schaltanlagenproduktion & technische Dienste der Blumenbecker Gruppe, wichtig: „Am meisten überzeugt mich, dass man mit einem, maximal zwei Werkzeugen den kompletten Schrank bearbeiten kann.“ Typisches Beispiel für mehr Einfachheit ist die Montage und Demontage der Türen, die sogar komplett ohne Werkzeug möglich sind. Ebenfalls ohne Werkzeug funktioniert das neue Snap-on-System der Türgriffe. Sie sind mit wenigen Handgriffen und sehr schnell montiert.

Vielfältiger Einsatz

Auch für den praktischen Einsatz werden Vorteile gesehen: „Der neue Schrank ist besser als der Vorgänger, weil er vielfältiger einsetzbar ist“, sagt Andreas Ripploh, Geschäftsführer bei der Ripploh Elektrotechnik GmbH.

Durch die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten und den Kunden konnte Rittal ein neues Schaltschranksystem entwickeln, das bei den Kunden schon heute auf Zustimmung stößt. „Es war für mich eine tolle Erfahrung, dabei zu sein, wenn ein neues Produkt entsteht. Und ich bin sehr froh darüber, dass viele Anregungen, die wir als Schaltanlagenhersteller gegeben haben, auch mit in das Produkt eingeflossen sind“, fasst Heinz-Josef Schmitz von Blumenbecker seine Erfahrungen zusammen

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Zum neunten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2017 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2017 bereits zum zweiten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com 

Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-Mail: abels.c@rittal.de

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn

www.rittal.de 

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG

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