Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tiguan-Fertigung auf der Messe: Real und virtuell

22.04.2008
Siemens zeigt auf der Hannover Messe (bis 25. April) die Verknüpfung der virtuellen und mit der realen Produktionswelt.

Das Unternehmen demonstriert am Beispiel des VW Tiguan, wie Produkte und deren Fertigung mit Hilfe von Software und Simulationen in Zukunft möglichst flexibel, effizient und qualitativ hochwertig designt, geplant und gefertigt werden können. Dazu ist auf dem 160 Meter langen Messestand „The Tube“ die gesamte Prozesskette abgebildet. Einige Fertigungsschritte sind real dargestellt, andere nur virtuell – etwa Blechpresse, Lackiererei oder Montage des Antriebsstrangs.


Siemens arbeitet mit Hochdruck an der Integration der Software-Schmiede UGS, heute Siemens PLM Software, in das Leistungsspektrum der Industrieautomation. Wenn Entwickler alle Daten des Produktlebenszyklus originalgetreu und online virtuell abbilden können, dann können sie auch Produktänderungen und Fertigungsprozesse bis in die Fabrik hinein viel schneller verbessern und verändern. Die Vision ist ein umfassendes digitales Abbild über den kompletten Produktlebenszyklus. So wird aus einem seriellen ein paralleler Prozess, was Zeit und Geld sparen und Fehler vermeiden wird.

Ein Meilenstein zur Integration der digitalen mit der echten Produktionswelt kommt Mitte 2008 auf den Markt: der Simatic Automation Designer. Dieses Werkzeug schafft die Voraussetzung für das so genannte Digital Engineering. Ingenieure können damit die Daten aus der Planungsphase – ohne einen zwischengeschalteten Umwandlungsprozess – direkt übernehmen, an die Automatisierung anpassen und dann sogar die virtuelle Inbetriebnahme vornehmen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Simatic Automation Designer individuell in bestehende Systemumgebungen integrierbar ist. Damit sind Daten erstmals durchgängig, sodass vorhandene Software-Werkzeuge einfach weitergenutzt werden können. Mit dem Automation Designer können alle Planer und Entwickler, ob Maschinenbau-, Elektro- und Automatisierungstechniker, gemeinsam an den Projekten arbeiten.

Damit die komplette Vision Wirklichkeit wird, bedarf es noch einiger Schritte. So gibt es beispielsweise Harmonisierungsbedarf zwischen den einzelnen Datenwelten, etwa Mechanik, Elektrik und Automatisierung. Bisher ist die Stimmigkeit der Daten untereinander nicht selbstverständlich. An diesem Thema arbeitet Siemens Industry Automation sehr eng mit Corporate Technology in München zusammen. (IN 2008.04.5)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Network Manager mit Topologiedarstellung
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

nachricht Energieverteilung leicht gemacht
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics