Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Funktechnologie in der Prozessautomation

04.04.2008
Funktechnologie in der Prozessautomation

Die neue Technologie wird die Möglichkeiten der Feldkommunikation erweitern und neue Applikationen im Bereich Asset Management, Preventive Maintenance, Qualitätssicherung und Anlagenmonitoring ermöglichen. Damit werden neue Wege eröffnet, Anlagen wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu betreiben.

WirelessHART ist ein herstellerübergreifender Standard, womit die Interoperalität verschiedener Feldgeräte garantiert ist. WirelessHART ist aus dem bekannten HART Protokoll abgeleitet und mit diesem auch kompatibel, womit Systembrüche vermieden werden.

Seit September 2007 sind mit der Freigabe des WirelessHART-Standards alle Elemente vorhanden, um Serienprodukte zu entwickeln. Pepperl+Fuchs wird Anfang 2009 mit einem WirelessHART Gateway als zentrale Komponente zur Anbindung des WirelessHART Netzwerkes an Leitsysteme sowie einem WirelessHART Adapter zur Aufrüstung von Standard Feldgeräten an den Markt gehen.

DART eröffnet Explosionsschutz auf völlig neue Art

Eigensicherheit heißt auch begrenzte Leistung. Zumindest ist das der aktuelle Stand der Technik. Mit Dynamic Arc Recognition and Termination (DART) soll das jedoch bald anders sein. Diese neue Technologie verfolgt einen völlig neuen Ansatz beim Explosionsschutz und soll eigensichere Lösungen mit bis zu 50 Watt nutzbarer Leistung ermöglichen. Das System nutzt dafür den bei Bildung eines Funkens typischen Verlauf von Spannung und Stromfluss und löst innerhalb von etwas mehr als einer Mikrosekunde die Unterbrechung des Stromkreises aus. Die beiden Varianten, DART High-Power und DART für den Feldbus bieten die Voraussetzungen, um neue und eine Vielzahl existierender Anwendungen in der Prozessautomation mit Eigensicherheit auszustatten. Die Technologie befindet sich derzeit in der Endphase ihrer Entwicklung. Pepperl+Fuchs war führend an der Entwicklung von DART beteiligt und sucht derzeit den Dialog mit Anwendern und Herstellern. Das Unternehmen geht davon aus, dass bereits 2009 erste Anwendungen zur Verfügung stehen werden.

Neue Technologien machen den Feldbus transparent

Der Feldbus ist die Technologie, die der Prozesssteuerung völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Er ermöglicht nicht nur die Integration der gesamten Instrumentierung, Regelkreise und E/A-Geräte. Durch neue Technologien, wie Advanced Diagnostics wird jetzt auch der uneingeschränkte Blick auf die physikalische Feldbus-Ebene möglich. Dazu kommt der Fernzugriff auf jedes Detail aller angeschlossenen Feldgeräte. Die damit erreichten Vorteile sind eindeutig: Das gesamte Steuerungssystem wird transparent und kann bis auf jedes einzelne Feldgerät im Kontrollraum visualisiert werden. Anlagenverwaltung und vorbeugende Wartung sind endlich Realität. Ausfallzeiten werden auf ein absolutes Minimum begrenzt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass selbst konservative Betreiber von Prozessanlagen zunehmend daran denken, zu einer digitalen Feldbus-Infrastruktur zu wechseln, um die Betriebskosten zu reduzieren und die völlig neuen Möglichkeiten zu nutzen, die mit konventioneller 4...20 mA-Technologie absolut undenkbar wären.

FF Modular I/O bringt binäre und analoge Signale zum Foundation Fieldbus

Während bisher einige Signale noch nicht für den Foundation Fieldbus erfassbar waren, bietet Pepperl+Fuchs heute ein Gesamtkonzept, das neben den Baugruppen mit festen Funktionen wie Ventilboxen oder Temperature Multiple Inputs jetzt ein modulares FF Modular I/O besitzt, das alle Funktionalitäten in der für den Prozess optimalen Kombination enthält.

Durch Hinzufügen eines FF-Buskopplers zum betriebsbewährten Remote I/O wurde die bekannt zuverlässige Hardware verwendet um die Standards der FF Multi Function Blocks zu nutzen und erstmals modulare E/A Baugruppen für Foundation Fieldbus anbieten zu können. Damit wird die Übertragungsgeschwindigkeit von 31,25 kBd besser genutzt und die Kosten weiter gesenkt.

FF Modular I/O stellt das Bindeglied zwischen konventionellen binären und analogen Signalen und der modernen Foundation Fieldbus Technik her und trägt damit zur Vervollständigung der Signalpalette beim Foundation Fieldbus bei.

Transmitterspeisegerät und HART-Monitor geschickt kombiniert

Der HART Loop Converter (HLC) ist ein Transmitterspeisegerät und HART-Monitor in einem. Über das HART-Protokoll kommuniziert der HLC mit dem angeschlossenen Transmitter und wandelt die empfangenen Messwertvariablen in analoge Stromsignale um. Mit drei Stromausgängen können bis zu drei HART-Variablen als Analogwert ausgegeben werden. Optional stehen bis zu vier Grenzwertrelais zur Verfügung. Ein passiver Eingang kann an bestehende 4…20 mA-Feldstromkreise zur Nachrüstung bzw. Erweiterung angeschlossen werden, ohne Beeinflussung der Ex-Parameter. Jede HART-Variable kann auf mehreren Analogausgängen ausgegeben werden (Signalsplitting). Die Parametrierung des HLC erfolgt komfortabel über Tasten und Grafikdisplay.

CorrTran™ MV - Innovationen in der Korrosionsüberwachung

CorrTran™ MV von Pepperl+Fuchs ist der erste, 2-Draht- bzw. 4...20 mA Transmitter mit integriertem HART Protokoll, der gleichzeitig die allgemeine und die örtliche Korrosion (Lochkorrosion) in demselben Industrietransmittergehäuse auswertet. Die Korrosionsanalyse wird aus dem Labor in die tägliche Prozesssteuerung verlagert und ist somit ein revolutionärer Ansatz zur Korrosionsüberwachung. Diese innovative Technologie erlaubt dem Kunden, das Korrosionsverhalten in Echtzeit zu überwachen und darauf zu reagieren, bevor großer Schaden entsteht.

Überdruckkapselung: Die neue Serie 6000

Die Zündschutzart Überdruckkapselung ermöglicht es, nicht ex-fähige Standardgeräte in explosionsgefährdeten Bereichen zu betreiben. Die Serie 6000 kann sowohl in Applikationen, die nach ATEX als auch nach UL klassifiziert sind, eingesetzt werden. Die Zulassung umfasst Anwendung für Staub und Gas sowie deren Kombination. Die Einstellung der gewünschten Parameter wird über ein menügesteuertes user interface durchgeführt.

Pepperl+Fuchs GmbH - Königsberger Allee 87 - 68307 Mannheim

Tel.: +49 621 776-2222
Fax: +49 621 776-27-2222
www.pepperl-fuchs.com
pa-info@de.pepperl-fuchs.com
Ansprechpartner für Redaktionen:
Christa Blas (Tel.: -1420, Fax: -1108)
cblas@de.pepperl-fuchs.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics