Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Zeichen stehen auf Erfolg: HANNOVER MESSE zeigt Hightech für die Zukunft

04.04.2008
- Zentrale Themen: Energieeffizienz und Klimaschutz
- Neu in 2008: Kraftwerkstechnologie und Mobile Roboter
- Nachwuchs im Blickpunkt der Industrie: TectoYou

Kurz vor ihrem Start präsentiert sich die HANNOVER MESSE 2008 in Bestform. Das weltweit wichtigste Technologieereignis hat mit einer neuen Kraftwerksmesse und dem Ausstellungsbereich Mobile Roboter & Autonome Systeme die beiden Kernbereiche Automation und Energietechnologien deutlich verstärkt.

Mit Energieeffizienz und Klimaschutz stehen hochaktuelle Themen im Mittelpunkt der HANNOVER MESSE 2008. "Die HANNOVER MESSE wird der aktuellen Debatte um Energie, Klima und Versorgungssicherheit neue Impulse geben", sagt Sepp D. Heckmann, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

"Sie ist Treiber neuer Technologien und setzt sich an die Spitze, wenn es um Innovationen für die Industrie geht." Knapp 5 100 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern werden vom 21. bis zum 25. April die maßgebenden Trends und Themen der Industrie zeigen. Die HANNOVER MESSE umfasst in diesem Jahr zehn internationale Leitmessen.

Kernbereiche sind neben Automation und Energie auch industrielle Zulieferung und Zukunftstechnologien. Partnerland der HANNOVER MESSE 2008 ist Japan. Mit TectoYou macht sich die Industrie für den Nachwuchs stark.

"Was die Zahlen betrifft, stehen wir hervorragend da", sagt Vorstandsvorsitzender Heckmann. Mit rund 170 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche hat die HANNOVER MESSE in Bezug zum Vergleichsjahr

2006 deutlich zugelegt (2006: 148 279). "Gute Zahlen allein reichen aber nicht", so Heckmann weiter. "Die HANNOVER MESSE 2008 glänzt vor allem mit großer Qualität, interessanten Inhalten und einer hohen Aktualität."

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die konjunkturelle Stimmung in den Branchen. Hier kann sich die HANNOVER MESSE als Impulsgeber für die gesamte Industrie erweisen. In Hannover sind industrielle Prozesse und neue Technologien branchenübergreifend und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu sehen. Die Signale aus den Branchen sind viel versprechend. So sagt etwa Dr. Reinhard Hüppe, Geschäftsführer Fachverband Automation im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): "Automatisierungs- und Energietechnik aus Deutschland sind weltweit gefragt. Dies zeigt die hohe Exportrate von über 70 Prozent. Umso selbstbewusster wird sich die Branche auf der HANNOVER MESSE 2008, dem größten Marktplatz für industrielle Technik, den internationalen Besuchern darstellen."

Ein bestimmendes Thema 2008 werden Energie und Klimaschutz sein. Die HANNOVER MESSE hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Dreh- und Angelpunkt der internationalen Energietechnologien etabliert. Alleinstellungsmerkmal in Hannover ist, dass der gesamte Energiemix der Zukunft dargestellt wird - regenerative und konventionelle Energieformen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Es präsentieren sich die Renewables wie Biomasse, Solar, Wind oder Geothermie ebenso wie der Bereich Wasserstoff/Brennstoffzelle oder Themen wie Contracting, effiziente Mobilitätslösungen und Kraft-Wärme-Kopplung. Gezeigt werden effizientere Technologien aus den Bereichen Übertragung, Verteilung, Umwandlung und Speicherung von Energie. Außerdem stellen sich die großen Energieversorger wie E.ON, EnBW oder Evonik dar.

Die Energiethemen in Hannover umfassten bislang die Energy und die Pipeline Technology. Mit der Power Plant Technology kommt in diesem Jahr eine dritte internationale Leitmesse hinzu. Hier stehen Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Kraftwerken im Mittelpunkt. Mit dem Thema "Kraftwerke und Netze der Zukunft" befasst sich in 2008 auch der WORLD ENERGY DIALOGUE. Der Energiegipfel der HANNOVER MESSE findet in diesem Jahr erstmals in der Halle 27 und damit inmitten des Messege¬schehens statt. Geleitet wird die zweitägige Konferenz von Klimaschutz¬experte Professor Dr. Klaus Töpfer und Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Das Thema Energieeffizienz wird sich als Leitmotiv auf der gesamten HANNOVER MESSE 2008 wiederfinden. Ein Highlight hierzu ist in Halle 6 der EnergieEffizienzTunnel, der auf eine gemeinsame Initiative von HANNOVER MESSE, VDMA und ZVEI zurückgeht. Hier wird praxisnah verdeutlicht, dass Energiesparen in der Industrie nicht nur der Umwelt hilft, sondern auch Wettbewerbsvorteile verschafft.

Besucher erleben in dem interaktiven Tunnel, wie bis zu 90 Prozent der Lebenszykluskosten einzelner Komponenten wie Elektromotoren vermieden und bis zu 70 Prozent Einsparungen bei Nebenanlagen wie Pumpen, Lüftern, Druckluft- und Kälteanlagen mit moderner Technik erreicht werden können.

Mit den drei großen Ausstellungsbereichen der Industrial Automation - INTERKAMA+ (Prozessautomation für die verfahrenstechnische Industrie), Factory Automation (Fertigungsautomation) und Industrial Building Auto¬mation

(Gebäudeautomation) - ist die HANNOVER MESSE die weltweit größte Automatisierungsmesse. Wichtige Themen in 2008 sind hier unter anderem Wireless Automation, IT-Lösungen für die Industrie, Asset Management und Industrieroboter. In diesem Jahr wird das Automations¬angebot um Mobile Roboter und Autonome Systeme ergänzt.

Mobile Roboter finden neben vielen Anwendungsfeldern auch in der industriellen Produktion zunehmend Einsatz. Fahrerlose Transportsysteme werden zu intelligenten Subsystemen weiterentwickelt, die nicht nur den Materialfluss vor und nach der Produktion bestimmen, sondern auch zunehmend in den Produktionsprozess eingebunden sein werden. Laut Prog¬nose der International Federation of Robotics wird die Nachfrage in Industrie, Dienstleistung, öffentlicher Verwaltung und privaten Haushalten bis 2010 auf etwa 9,1 Millionen Industrie- und Service-Roboter weltweit steigen. Der neue Ausstellungsbereich Mobile Roboter & Autonome Systeme teilt sich die Halle 25 mit den RoboCup German Open, die zum zweiten Mal während der HANNOVER MESSE ausgetragen werden.

Geht es um industrielle Spitzentechnologien wie humanoide, Mikro- oder große Industrie-Roboter sowie neueste Medizintechnik, Navigationssysteme, Energie- und Umwelttechnologien, ist Japan eine der führenden Industrienationen. Japan ist Partnerland der HANNOVER MESSE 2008. Die Hightech-Nation präsentiert unter dem Motto "Cooperation through Innovation" mit rund 150 Ausstellern auf 3 500 Quadratmetern Gesamtfläche neueste Produkte und Verfahren. Der japanische Hauptstand befindet sich in Halle 2.

Die HANNOVER MESSE ist die Plattform für den internationalen Technologietransfer. Das Herzstück für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist die Research & Technology. In Halle 2 werden zukunftsweisende Forschungsergebnisse und Technologien für innovative industrielle Produktionsprozesse und Produkte der Märkte von morgen gezeigt. Höhepunkte auf dem Innovationsmarkt für Forschung und Entwicklung sind der Technologietransfer zwischen Weltraum und Industrie (ESA SpaceTransfer08) oder herausragende Projekte zur Entwicklung neuer Materialien (ExtreMat). Für Hochtechnologie und Innovationsfreude steht auch die MicroTechnology. Sie bietet systemische Lösungen rund um das Thema Miniaturisierung. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist Lasertechnik für die Mikromaterialbearbeitung.

Unverzichtbarer Bestandteil der Wertschöpfungskette in allen Technologiebereichen sind industrielle Zulieferung und Dienstleistung. Auf dem internationalen Branchentreffpunkt Subcontracting präsentieren sich die Zulieferer und Dienstleister als innovative Partner ihrer Kunden und tragen im Zentrum der industriellen Dynamik auf der HANNOVER MESSE entscheidend zu Wertschöpfung und Wettbewerbsvorteilen bei. Es werden konkurrierende Materialien und Verfahrenstechniken in der gesamten Anwendungsbreite vom Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau über Elektrotechnik bis zum

Investitionsgüter- und produzierendem Gewerbe dargestellt. 2008 stehen die Themen Werkstoffe und Systemzulieferung im Fokus.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette helfen mehr und mehr digitale Systeme und Komponenten dabei, die Produktentwicklung, die Produktionsplanung und Produktion, die Qualitätssicherung, die Logistik und den Service zu regeln. Auf der Digital Factory in Halle 17 werden sämtliche IT-Lösungen, die von der Produktidee bis zum Service benötigt werden, abgebildet. Mit der neuen Sonderschau RapidX werden digitale Entwicklung und reale Umsetzung der Entwicklungsdaten in Prototypen, Werkzeuge und Produkte in realistischer Kombination vorgeführt.

Mit TectoYou packt die Industrie die Herausforderung an, junge Menschen für technische Ausbildungen und Studiengänge zu begeistern. Ziel der Nachwuchsinitiative auf der HANNOVER MESSE ist es, Schülern und Studienanfängern bei der Berufswahl Orientierung zu bieten und ihnen die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Welt der Technik anschaulich nahe zu bringen. In Hannover haben Schüler und junge Studierende die einzigartige Gelegenheit, einer so großen Zahl potenzieller Arbeitgeber aus unterschiedlichen Industriebereichen zu begegnen.

Initiatoren von TectoYou sind die HANNOVER MESSE und die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen". Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan.

Die Verbände BDI, VDI, VDE, VDMA und ZVEI sowie Unternehmen wie Siemens, Harting, Rittal, Phoenix Contact, Sick, Weidmüller oder Endress & Hauser machen die Halle 26 in diesem Jahr zum Marktplatz für Jugend, Technik und Zukunft.

Marco Siebert | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Network Manager mit Topologiedarstellung
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

nachricht Energieverteilung leicht gemacht
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnellster hochpräziser 3D-Drucker

3D-Drucker, die im Millimeterbereich und größer drucken, finden derzeit Eingang in die unterschiedlichsten industriellen Produktionsprozesse. Viele Anwendungen benötigen jedoch einen präzisen Druck im Mikrometermaßstab und eine deutlich höhere Druckgeschwindigkeit. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein System entwickelt, mit dem sich in bisher noch nicht erreichter Geschwindigkeit hochpräzise, zentimetergroße Objekte mit submikrometergroßen Details drucken lassen. Dieses System präsentieren sie in einem Sonderband der Zeitschrift Advanced Functional Materials. (DOI: 10.1002/adfm.201907795).

Um nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Zuverlässigkeit ihres Aufbaus zu demonstrieren, haben die Forscherinnen und Forscher eine 60 Kubikmillimeter...

Im Focus: Wie man ein Bild von einem Lichtpuls macht

Um die Form von Lichtpulsen zu messen, brauchte man bisher komplizierte Messanlagen. Ein Team von MPI Garching, LMU München und TU Wien schafft das nun viel einfacher.

Mit modernen Lasern lassen sich heute extrem kurze Lichtpulse erzeugen, mit denen man dann Materialien untersuchen oder sogar medizinische Diagnosen erstellen...

Im Focus: Ein ultraschnelles Mikroskop für die Quantenwelt

Was in winzigen elektronischen Bauteilen oder in Molekülen geschieht, lässt sich nun auf einige 100 Attosekunden und ein Atom genau filmen

Wie Bauteile für künftige Computer arbeiten, lässt sich jetzt gewissermaßen in HD-Qualität filmen. Manish Garg und Klaus Kern, die am Max-Planck-Institut für...

Im Focus: Integrierte Mikrochips für elektronische Haut

Forscher aus Dresden und Osaka präsentieren das erste vollintegrierte Bauelement aus Magnetsensoren und organischer Elektronik und schaffen eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von elektronischer Haut.

Die menschliche Haut ist faszinierend und hat viele Funktionen. Eine davon ist der Tastsinn, bei dem vielfältige Informationen aus der Umgebung verarbeitet...

Im Focus: Dresdner Forscher entdecken Mechanismus bei aggressivem Krebs

Enzym blockiert Wächterfunktion gegen unkontrollierte Zellteilung

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

HDT-Tagung: Sensortechnologien im Automobil

24.01.2020 | Veranstaltungen

Tagung befasst sich mit der Zukunft der Mobilität

22.01.2020 | Veranstaltungen

ENERGIE – Wende. Wandel. Wissen.

22.01.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lichtgetriebene Nanomotoren - Erfolgreich gekoppelt

28.01.2020 | Biowissenschaften Chemie

Warum Gesunde für Kranke so wichtig sind! – Vergleichsstudie geht Fibromyalgie-Syndrom auf den Grund

28.01.2020 | Biowissenschaften Chemie

Kiss and Run: Wie Zellen ihre Bestandteile trennen und recyceln

28.01.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics