Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was macht der Industrie-PC mit 32 GByte RAM und einer 64-Core-CPU?

11.03.2008
PC Control - Open Platform for Advanced Automation

Auf der diesjährigen Hannover Messe ist Beckhoff gleich mit zwei Messeständen vertreten. In Halle 9, Stand F06, präsentiert Beckhoff die Technologieforen der "New Automation Technology": IPC, I/O, Automation und Motion.

Der zusätzliche Messeauftritt im "Application Park" in Halle 17, Stand D26, steht ganz unter dem Thema PC-Control. Zusammen mit Intel, Microsoft und weiteren Partnern stellt Beckhoff Basis- und Zukunftstechnologien - wie "Scientific Automation" - rund um die PC-basierte Steuerungstechnik vor.

Als Kooperationspartner der Deutschen Messe AG steht die Live-Demonstration im Application Park unter dem Motto "PC Control - Open Platform for Advanced Automation". PC-Control, als Basis für offene, leistungsfähige und zukunftssichere Steuerungstechnik, bildet den Fokus der Ausstellung mit den Technologiebereichen:

PC-Control

Performance in Automation

Future of Automation

Scientific Automation

PC-Control-Applikationen

Mit der PC-Control-Technologie hat Beckhoff einen Standard geschaffen, der sich weltweit etabliert hat und in den verschiedensten Anwendungen und Branchen zum Einsatz kommt. Getreu der Voraussage des Intel-Mitbegründers Gordon Moore, bringt die PC-Control-Technologie alle 18 Monate eine Verdoppelung der CPU-Leistung für steuerungstechnische Anwendungen. Also stellt sich schon heute die Frage: "Was macht der Industrie-PC mit 32 GByte RAM und einer 64-Core-CPU?". Antworten hierauf gibt Beckhoff im Application Park auf der Hannover Messe.

Dr. Josef Papenfort, TwinCAT-Produktmanager bei Beckhoff, sieht im PC schon heute die leistungsfähigste Steuerungsplattform: "Mit steigender Prozessorleistung kann der PC - neben den Basisfunktionen SPS, Motion und HMI - weitere Aufgaben übernehmen. D. h. Spezial-funktionen, wie Vision, Robotic und Messtechnik, die heute meist als spezielle Hardwarebaugruppe ausgeführt sind, werden demnächst Bestandteil der Software-SPS sein."

Scientific Automation: Integration ingenieurwissenschaftlicher Funktionen

Mit Scientific Automation bezeichnet Beckhoff die Integration ingenieurwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Automatisierungssoftware, die über den Rahmen der klassischen SPS- und Motion-Technologie hinausgehen. Grundlage hierfür ist die stetig wachsende Leistungsfähigkeit der PCs, die Beckhoff durch die hauseigene Motherboard-Entwicklung kräftig vorantreibt.

Ein Beispiel für Scientific Automation ist die Messtechnik, die bisher bei vielen Hochleistungsanwendungen von entsprechenden Spezialgeräten übernommen wird. "Unser Ziel ist die Integration der Mess-technik via Matlab/Simulink oder der Entwurf von Regelkreisen direkt in der Steuerungssoftware. Auch die Statistik für Qualitätsbeurteilung bzw. das Condition Monitoring kann komplett softwarebasiert auf dem Industrie-PC als Hardwareplattform gebündelt werden", erläutert Josef Papenfort.

Performance in Automation: Vorsprung für den Maschinenbau

Unter dem Thema Performance in Automation zeigt Beckhoff, dass schnelle PC-Steuerungstechnik nicht nur zur Prozessoptimierung beiträgt, sondern auch die Energieeffizienz erhöht. XFC - eXtreme Fast Control Technologie - basiert auf einer optimierten Steuerungs- und Kommunikationsarchitektur, die aus einem modernen Industrie-PC, ultraschnellen I/O-Klemmen, dem Highspeed-Ethernet-System EtherCAT und der Automatisierungssoftware TwinCAT besteht und die Grundlage für die Steuerungstechnik der Zukunft bildet.

Mit XFC wird eine neue Größenordnung in der Geschwindigkeit erreicht, die um den Faktor 10 bis 20 schneller ist als bisherige Lösungen. Dabei geht es aber nicht um das Aufstellen neuer Geschwindigkeitsrekorde, sondern um knallharte Wettbewerbsvorteile, die sich daraus für den Maschinen- und Anlagenbau ergeben. Schnelle PC-basierte Steuerungstechnik ermöglicht die optimale Beherrschung des Maschinenprozesses. Die Reduktion der Zykluszeit bzw. "die Automatisierungswelt unterhalb von einer Millisekunde" ermöglicht dem Anwender, seinen Prozess qualitativ zu verbessern. Zum Beispiel können Teile mit größerer Präzision gefertigt werden. Das spart u. a. Materialkosten und trägt somit entscheidend zur Effizienzsteigerung bei.

Die XFC-Technologie wird auch auf der Sonderschau "Energieeffizienz" in Halle 6 gezeigt. Beckhoff beteiligt sich weiterhin als Mitaussteller auf den Messeständen der EtherCAT Technology Group (Halle 9, Stand F13), der PROFIBUS Nutzerorganisation (Halle 11, Stand A41), der PLCopen (Halle 9, Stand H68) sowie der Nachwuchsinitiative "TectoYou" in Halle 26. Ein Besuch der Hannover Messe lohnt sich also!

www.beckhoff.de/PC-Control-Live
www.beckhoff.de/XFC
Beckhoff Automation GmbH
Eiserstraße 5
33415 Verl, Germany
Telefon: +49 (0) 5246/963-0
Telefax: +49 (0) 5246/963-198
info@beckhoff.de
www.beckhoff.de
Pressekontakt
Britta Schulte-Döinghaus
Frank Metzner
Telefon: +49 (0) 5246/963-140
Telefax: +49 (0) 5246/963-199
presse@beckhoff.de
www.beckhoff.de/presse
Download Text und Bild:
www.beckhoff.de/german/press/pr0708.htm
Leseranfragen zum Stichwort "Application Park" bitte an:
Beckhoff Automation GmbH
Eiserstraße 5
33415 Verl, Germany
Telefon: +49 (0) 5246/963-0
Telefax: +49 (0) 5246/963-198
info@beckhoff.de
www.beckhoff.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Network Manager mit Topologiedarstellung
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

nachricht Energieverteilung leicht gemacht
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Geometrie eines Elektrons erstmals bestimmt

Physiker der Universität Basel können erstmals zeigen, wie ein einzelnes Elektron in einem künstlichen Atom aussieht. Mithilfe einer neu entwickelten Methode sind sie in der Lage, die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im Raum darzustellen. Dadurch lässt sich die Kontrolle von Elektronenspins verbessern, die als kleinste Informationseinheit eines zukünftigen Quantencomputers dienen könnten. Die Experimente wurden in «Physical Review Letters» und die Theorie dazu in «Physical Review B» veröffentlicht.

Der Spin eines Elektrons ist ein vielversprechender Kandidat, um als kleinste Informationseinheit (Qubit) eines Quantencomputers genutzt zu werden. Diesen Spin...

Im Focus: The geometry of an electron determined for the first time

Physicists at the University of Basel are able to show for the first time how a single electron looks in an artificial atom. A newly developed method enables them to show the probability of an electron being present in a space. This allows improved control of electron spins, which could serve as the smallest information unit in a future quantum computer. The experiments were published in Physical Review Letters and the related theory in Physical Review B.

The spin of an electron is a promising candidate for use as the smallest information unit (qubit) of a quantum computer. Controlling and switching this spin or...

Im Focus: Optische Superlinsen aus Gold

Oldenburger Forscher entwickeln neues optisches Mikroskop mit extrem hoher Auflösung

Eine kegelförmige Spitze aus Gold bildet das Kernstück eines neuen, extrem leistungsfähigen optischen Mikroskops, das Oldenburger Wissenschaftler in der...

Im Focus: Impfen über die Haut – Gezielter Wirkstofftransport mit Hilfe von Nanopartikeln

Forschenden am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam ist es gelungen Nanopartikel so weiterzuentwickeln, dass sie von speziellen Zellen der menschlichen Haut aufgenommen werden können. Diese sogenannten Langerhans Zellen koordinieren die Immunantwort und alarmieren den Körper, wenn Erreger oder Tumore im Organismus auftreten. Mit dieser neuen Technologieplattform könnten nun gezielt Wirkstoffe, zum Beispiel Impfstoffe oder Medikamente, in Langerhans Zellen eingebracht werden, um eine kontrollierte Immunantwort zu erreichen.

Die Haut ist ein besonders attraktiver Ort für die Applikation vieler Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen. Die geeigneten Zielzellen liegen in der...

Im Focus: Chaperone halten das Tumorsuppressor-Protein p53 in Schach: Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen.

Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur Tumorzellen angreift – noch können Ärzte und Patienten davon nur träumen. Dabei hat die Natur ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Früherkennung 2.0: Mit Präzisionsmedizin Screeningverfahren weiterentwickeln

23.05.2019 | Veranstaltungen

Kindermediziner tagen in Leipzig

22.05.2019 | Veranstaltungen

Jubiläumskongress zur Radiologie der Zukunft

22.05.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Schub für ToCoTronics

23.05.2019 | Physik Astronomie

MiLiQuant: Quantentechnologie nutzbar machen

23.05.2019 | Physik Astronomie

Erfolgreiche Forschung zur Ausbreitung von Wellen

23.05.2019 | Interdisziplinäre Forschung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics