Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automatisierungstechnik kombiniert mit Industrie-Software verkürzt Markteinführungszeiten bei schnellerem Return on Invest

23.02.2011
Ihr weltweit führendes Angebot zur durchgängigen Automatisierung industrieller Prozesse präsentiert die Siemens-Division Industry Automation zur diesjährigen Hannover Messe.

„Mit unserem umfassenden Portfolio an Automatisierungstechnik und Industrie-Software lösen wir die drängendsten Aufgaben unserer Kunden hinsichtlich Produktivität, Flexibilität, Kosten, Sicherheit und kurzen Markteinführungszeiten“, sagte Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems, auf einer Pressekonferenz zur bevorstehenden Messe. „Der Bedarf unserer Kunden in allen Industriebranchen an effizienter industrieller Software steigt deutlich“, so Franke weiter.

„Durch die Verknüpfung von Industrie-Software mit unserer führenden Automatisierungstechnik unter einem Dach sind wir der Taktschläger am Markt.“

Siemens hat sein Angebot an Software für die produzierende Industrie durch strategische Akquisitionen und eigene Entwicklungen ausgebaut und bietet heute ein komplettes Softwareportfolio vom Produktdesign bis zur Produktionssteuerung. Die Erfahrung in der Integration industrieller Hardware und Software hat auch Eingang in das Ende 2010 in den Markt eingeführte, integrierte Engineering Framework „Totally Integrated Automation Portal“ gefunden. Neben dem TIA Portal gehören Produktneuheiten aus den Themenbereichen Energieeffizienz und Produktivität zu den technologischen Highlights von Siemens Industry Automation auf der Hannover Messe. Dazu Franke: „Wir haben mit dem TIA Portal unser weltweit führendes Angebot Totally Integrated Automation weiterentwickelt, um unsere Kunden in eine neue Ära des intuitiven Engineerings zu begleiten.“

Mit dem im neuen Framework TIA Portal optimierten Workflow realisiert bereits eine Vielzahl von Siemens-Kunden hohe Kosteneinsparungen beim Engineering, die sich in konkreten Projekten mit 25 Prozent beziffern lassen. Laut Franke ist das TIA Portal ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt auf dem Weg der weiteren Software-Entwicklung, der bis ins Jahr 2030 reicht. „Wir arbeiten am komplett integrierten Produkt- und Produktions-Engineering. Die vollständige Integration der heute noch voneinander getrennten Abläufe bietet uns Wachstumschancen und unseren Kunden weitere, enorme Produktivitätspotenziale, kürzere Markteinführungszeiten und schnelleren Return on Invest“, so Franke. An Beispielprojekten gerechnet liegen die diesbezüglichen Kosteneinsparungspotenziale bei weiteren 20 Prozent.

Neben der wachsenden Relevanz der Industrie-Software als Haupttrend hat im letzten Jahr das Thema Anlagensicherheit an Bedeutung gewonnen. Die Sicherheitsbedürfnisse von Anlagenbetreibern der Industriebranchen sind gewachsen, offene Kommunikation im industriellen Umfeld und zunehmende Vernetzung von Produktionssystemen werden als Risiko für Angriffe auf Indu¬strieanlagen gesehen. Laut Franke ist ein umfassendes Security Management zum sicheren Betreiben einer Anlage unabdingbar: „Der Anlagenbetreiber muss Security als Gesamtlösung konzipieren, vom Know-how- über den Integritätsschutz bis zum Schutz vor Spionage und Sabotage.“ Dazu bietet Siemens seinen Kunden spezifische Security-Produkte an, mit denen sich Anlagen besser schützen lassen. Das auf der Messe gezeigte Angebot reicht von Produkten mit integrierten Security-Eigenschaften bis zu Dienstleistungen bei Beratung und Umsetzung umfassender Security-Lösungen.

Siemens auf der Hannover Messe 2011: Unter dem Motto „Create Sustainable Value“ zeigt Siemens in Halle 9, Stand A72, wie sich ökonomische Effizienz und Produktivität sowie ökologisch verantwortliche industrielle Produktion miteinander vereinbaren lassen. Das Unternehmen informiert seine Kunden der Industriebranchen, wie sie mit Lösungen von Siemens nachhaltigen Mehrwert schaffen können. Dazu verfügt Siemens über ein exzellentes Produkt-, System- und Lösungs-Portfolio, ganzheitliches Know-how und ein hohes Forschungs- und Entwicklungspotenzial. In diesem Jahr stehen auf der Messe Energieeffizienz und Produktivität im Mittelpunkt; als technologisches Highlight wird das Engineering-Framework Totally Integrated Automation Portal präsentiert. Beim Thema Energieeffizienz zeigt Siemens seinen Kunden, wie sie Einsparpotenziale identifizieren, bewerten und konsequent umsetzen können. Damit lässt sich der Energieverbrauch reduzieren sowie CO2-Emissionen und Kosten senken. Im Themenbereich Produktivität werden durchgängige Lösungen von der CAD-Zeichnung bis zum fertigen Produkt vorgestellt. Wie sich beginnend beim Design einer Anlage bis zur Betriebsphase Ressourcen effizient nutzen und Produktivitätspotenziale heben lassen, verdeutlicht Siemens auf dem Messestand in der Halle 9 am Beispiel der Branchen Automobilfertigung, Oil & Gas sowie Erneuerbare Energien Wind und Solar.

Weitere Industriethemen von Siemens auf der Hannover Messe 2011: Siemens Product Lifecycle Management Software GmbH (Halle 17, Stand B40); Metropolitan Solutions (Halle 8); TectoYou (Pavillon P33, Stand A03); AS-International Association (Halle 9, Stand F58); Hart Communication Foundation (Halle 7, Stand D45); Profibus Nutzerorganisation (Halle 11, Stand A49).

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2517“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry
Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 33.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftjahr 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2011022517d

Reiner Schönrock | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/industry-automation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics