Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Karrieren in der Forschung

14.11.2013
Mit einem neu gestarteten Projekt wollen Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gemeinsam Modelle entwickeln, wie Laufbahnen in der Wissenschaft aussehen können – für Frauen und Männer.

Um Forschung und Wissenschaft in Deutschland auf internationalem Niveau zu halten, sind berufliche Perspektiven für exzellente Köpfe gefragt. Mit zukunftsfähigen und vielfältigen Karrieremodellen für beide Geschlechter soll die Attraktivität des Wissenschaftssystems gesteigert werden. Dieses Ziel haben sich Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gesetzt - in dem gemeinsamen Forschungsprojekt »Neue Wissenschaftskarrieren«.

Geleitet wird das Projekt von der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen. Gemeinsam haben sich die vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen und fünf Technische Universitäten das Ziel gesetzt, neue Karrieremodelle zu entwickeln. Das Verbundvorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1303 und 01FP1304 gefördert.

Die Forscherinnen und Forscher analysieren dazu die bestehenden Strukturen im Wissenschaftssystem – was ist hinderlich, was ist förderlich für weibliche und männliche Wissenschaftskarrieren. Aufbauend auf den Ergebnissen entwickeln sie dann neue Ansätze. Attraktivere Karrierewege helfen durch mehr Flexibilität und bessere Durchlässigkeit zwischen den Organisationen, Innovations- und Wissenspotenziale besser zu erschließen. Sie sollen auch dazu beitragen, Frauen der Aufstieg in Führungspositionen zu erleichtern und Männern die aktive Beteiligung am Familienleben zu ermöglichen, ohne dass diese auf eine anspruchsvolle Karriere verzichten müssen.

Da Karrieren in der Wissenschaft in der Regel zwischen unterschiedlichen Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen verlaufen, kann dieser Schritt jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure des Wissenschaftssystems zusammenarbeiten. Im Projekt engagieren sich daher neun namhafte Einrichtungen: die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die Universität Hannover und das Karlsruher Institut für Technologie KIT sowie die vier großen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft.

Die Projektergebnisse werden im Sommer 2015 auf einer Konferenz präsentiert.

Ansprechpartnerinnen:

Fraunhofer-Gesellschaft
Prof. Dr. Martina Schraudner
Hardenbergstraße 20
10623 Berlin
Tel: +49 (0)30 680 7969-0
martina.schraudner@zv.fraunhofer.de
RWTH Aachen
Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten
Kackertstraße 9
52072 Aachen
Tel.: +49 (0) 241-80 90549
carmen.leicht@gdi.rwth-aachen.de

Unternehmenskommunikation | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.zv.fraunhofer.de
http://www.neue-wissenschaftskarrieren.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Der ängstliche Nao - Wenn Menschen emotional auf Roboter reagieren
14.08.2018 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Mit stochastischer Spieltheorie zu mehr Kooperation
05.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics