Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zum Globalen Wandel: Wie ist Wachstum mit Klima- und Umweltschutz vereinbar?

13.06.2012
Innovative Lösungen zum Klima- und Umweltschutz aufzuzeigen, die zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung führen, ist Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschung zum Globalen Wandel.
Die neueste Ausgabe der Beilage „Perspektive Erde – Armut verringern, Umwelt bewahren“ präsentiert mit Blick auf die Konferenz „Rio+20“ der Vereinten Nationen Projekte aus dem brasilianischen Regenwald, einer afrikanischen Megacity und von der deutschen Ostseeküste. Die Publikation wurde im Auftrag des BMBF von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH und dem Projektträger „Umwelt, Kultur und Nachhaltigkeit“ des DLR herausgegeben.

Die globalen Auswirkungen des Ressourcenverbrauchs und Klimawandels führen vor Augen, dass die Wirtschaftsentwicklung sowie der Klima- und Umweltschutz in Einklang gebracht werden müssen. Würden die Schwellen- und Entwicklungsländer jährlich genauso viel Kohlenstoffdioxid pro Einwohner ausstoßen wie die Industriestaaten, wären die Auswirkungen auf die globale Erwärmung noch höher als ohnehin erwartet.

Um die Wirtschaftsentwicklung mit Klima- und Umweltschutz zu vereinbaren, werden umfassende Kenntnisse über die grundlegenden Veränderungen in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft benötigt. Die BMBF-geförderte Forschung zum Globalen Wandel soll die Folgen globaler Entwicklungen vor Ort erkennen und daraus konkrete Lösungen und Handlungsempfehlungen ableiten. Die Beilage „Perspektive Erde – Armut verringern, Umwelt bewahren“ stellt drei Beispielprojekte vor:

Im brasilianischen Regenwald werden im Projekt „Carbiocial“ Simulationsmodelle entwickelt, die den Bauern die Auswirkungen ihrer Landnutzungsentscheidungen auf das lokale Klima, den Boden und die langfristigen Ernteerträge aufzeigen. Ziel ist es, gemeinsam eine nachhaltigere Landbewirtschaftung mit gleichzeitigem Schutz des Amazonas-Regenwaldes voranzubringen.

Im Rahmen des Projekts „IGNIS“ wird in der afrikanischen Megacity Addis Abeba eine verbesserte Müllverwertung und Bioabfallkompostierung zur Arbeitsplatzbeschaffung und gleichzeitiger Emissionsminderung umgesetzt.

An unserer heimischen Ostseeküste bringt das Projekt „RADOST“ Vertreter der Kommunen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschutz zusammen, um eine klimaangepasste Entwicklung der Küstenregion zu erforschen.
Die Beilage erscheint im Hinblick auf die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro (Rio+20). Im Vorfeld dieser Konferenz wurde die Balance zwischen Wirtschaftsentwicklung und Klima- sowie Umweltschutz als große Herausforderung der globalen Politik genannt.

Weitere Informationen, die Publikation zum Herunterladen sowie hochaufgelöste Grafiken der Publikation erhalten Sie unter:
http://www.fona.de/perspektive-erde/rio20

Ansprechpartner:
Tim Prinzen
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf
Fon: + 49 (0) 211 62 14 - 630
Fax: + 49 (0) 211 62 14 - 139
E-Mail: prinzen@vdi.de

Dr. Anja Mikler | idw
Weitere Informationen:
http://www.zt-consulting.de
http://www.fona.de/perspektive-erde/rio20

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse
21.02.2020 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes
18.02.2020 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics