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Deutsche Forschungsschiffe: Neues Web-Portal zum Einreichen von Fahrtvorschlägen

16.08.2012
Schiffszeiten für meereswissenschaftliche Forschungsvorhaben auf den großen und mittelgroßen deutschen Forschungsschiffen können ab sofort über ein neues Web-Portal beantragt werden.

Über das Portal deutsche Forschungsschiffe können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen beschäftigt sind, online Fahrtvorschläge für die Schiffe POLARSTERN, METEOR, SONNE, MARIA S. MERIAN, POSEIDON, ALKOR und HEINCKE abgeben.

Der gemeinsame Internetauftritt der betreuenden Organisationen stellt neben Informationen zu den einzelnen Schiffen einen Leitfaden mit den Richtlinien zur Erstellung von Fahrtvorschlägen bereit.

Im Bereich der grundlagenorientierten Meeresforschung verfügt Deutschland über eine leistungsfähige Flotte von Forschungsschiffen. Als universelle Plattformen ermöglichen die Schiffe Forschung in allen meereswissenschaftlichen Disziplinen und in allen Ozeanen.
Die Vergabe von Schiffszeit an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgte bisher dezentral über eigene Portale der betreuenden Organisationen. Das neue Portal soll der Vereinheitlichung der Beantragung von Schiffszeit für alle Forschungsschiffe dienen und die Auslastung der Schiffe optimieren. So können die Forscher(gruppen) ihren Fahrtvorschlag für mehrere Schiffe abgeben und dabei eine Priorisierung vornehmen. Die elektronische Einreichung über das Portal deutsche Forschungsschiffe ist jährlich bis zum 30. September möglich. Welche Forschergruppen tatsächlich Zugang zu den Forschungsschiffen erhalten, wird nach wissenschaftlichen Kriterien im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens entschieden.

Zu erreichen ist das Portal unter http://www.portal-forschungsschiffe.de.

Über den Projektträger Jülich
Als einer der großen Projektträger in Deutschland ist der Projektträger Jülich Partner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressenten und Antragsteller berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.

Ansprechpartner
Thomas Christoph Pieper
Leiter Kommunikation und Geschäftsentwicklung
Tel.: 02461 61-1480
E-Mail: t.c.pieper@fz-juelich.de

Anne Nikodemus | Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.portal-forschungsschiffe.de
http://www.fz-juelich.de

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