Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie trocken waren hier die Seen? Tagung zur Fluß- und Seegenese in Nordostdeutschland

31.01.2002


Typisch für den Nordosten: der Krakower See,
Photo: Sebastian Lorenz


Die Geographie-Institute der Universität Greifswald und der Humboldt Universität Berlin und das Müritz-Nationalparkamt erwarten vom 26. bis zum 28. 2. 2002 auf Schloss Hohenzieritz bei Neustrelitz etwa 100 Deutsche, Polen, Dänen und Niederländer zu einer Tagung zur "Entwicklung der Flüsse und Seen in Nordostdeutschland im Verlauf der letzten 20000 Jahre".

Im letzten Jahrzehnt gab es einen erfolgreichen Forschungsboom zur Erd- und Siedlungsgeschichte von Fluss- und Seenlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs und Sachsen-Anhalts durch eine Reihe von Forschungsprojekten des Bundes, der Länder und von Forschungsträgern wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. "Die Paläoklimaforschung", sagt Organisator Dr. Knut Kaiser aus Greifswald, "entwickelt sich rasant; die Notwendigkeit, für eine Beschreibung des jetzigen und des künftigen Landschaftszustandes einen Blick in die Landschaftsgeschichte werfen zu müssen, trägt Früchte." Da Flüsse und Seen häufig miteinander verbunden sind oder waren (bekannt dafür sind die Fluss-Seen-Landschaften von Havel und Spree im Berliner Raum), werden diese Lebensräume auf der Tagung auch zusammen und zudem aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaften betrachtet. Die Themen in Hohenzieritz reichen von geologischen, paläobotanischen und archäologischen Beiträgen bis zur landschaftsökologischen Frage beispielsweise nach dem gegenwärtigen Zustand der Seen in der Region.

Für die Fachwelt spektakuläre wissenschaftliche Ergebnisse betreffen z. B. die früheren Flüsse und Seen auf dem Grunde der heutigen Ostsee, die gravierenden mittelalterlichen Wasserspiegelschwankungen in Seen der mecklenburgischen Seenplatte oder die detailliert rekonstruierte ökologische Entwicklung verschiedener Seen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Hinzu kommen Beiträge zur Relief-, Siedlungs- und Vegetationsgeschichte im Odergebiet wie auch in Vorpommern.

Wir laden zu einem Pressetermin während der Tagung am 27. 2. 2002 von 10.00 bis 10.30 Uhr

Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung
Dr. Knut Kaiser, Institut für Geographie, Universität Greifswald, Jahn-Str. 16, 17487 Greifswald zur Verfügung: Telephon: +49-3834-86-4522, Telefax: +49-3834-86-4501,
 E-Mail: knutkais@uni-greifswald.de

Dr. Edmund von Pechmann | idw

Weitere Berichte zu: Fluss Fluß- und Seegenese Nordostdeutschland

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Biber verändern das Gesicht der Arktis
16.07.2018 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Drohnen zählen Tiere in Afrika
11.07.2018 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics