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Wissenschaftler präsentieren Brettspiel zum Klimawandel

28.10.2004


Russland hat das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Das Brettspiel "Keep Cool" - entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) - greift das Thema auf und stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder Klimaschutz. Oder ist beides vereinbar?



"Keep Cool - Setzen Sie das Klima aufs Spiel" beschreitet einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. Ob natürliches Klima, Wirtschaft oder Klimapolitik: Allgemeinverständlich werden die verschiedenen Facetten des Klimawandels beleuchtet, ohne das Wichtigste zu vergessen - den Spaß am Spiel.

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"Keep Cool" deckt verschiedene natur- und sozialwissenschaftliche Themenfelder ab und unterstreicht damit die Interdisziplinarität der Forschung zu globalen Umweltveränderungen. Das Spiel ist wissenschaftlich fundiert und wird ab dem 1. November von einem professionellen Spieleverlag vertrieben. Die einfachen Regeln in "Keep Cool" machen das Spiel für verschiedene Altersgruppen interessant. Drei bis sechs Spieler ab 12 Jahren übernehmen die Rolle von "Global Players". Eine Partie des zweisprachigen Spiels (Deutsch/Englisch) dauert etwa ein bis zwei Stunden.

An dem Projekt sind mehrere Partner und Sponsoren beteiligt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wird "Keep Cool" für seine Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Ferner wird das Spiel in Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel einfließen.

Beim Pressegespräch wird "Keep Cool" von den Autoren vorgestellt - von Dr. Gerhard Petschel-Held, Leiter der Abteilung "Integrierte Systemanalyse" und Klaus Eisenack, Mathematiker in der Abteilung "Integrierte Systemanalyse".

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 120 Wissenschaftler. Seine Forschungen zu Klimawandel, Klimafolgen und nachhaltiger Entwicklung sind international anerkannt. Das PIK gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

Anja Wirsing | idw
Weitere Informationen:
http://www.pik-potsdam.de

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