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Wettbewerb: CT-Bilder mit geringstmöglicher Dosis

11.03.2010
Um die Strahlenbelastung für Patienten bei CT-Untersuchungen zu senken, hat Siemens einen Bilderwettbewerb für Radiologen ausgeschrieben: Ziel des Wettbewerbs war, mit Siemens-Computertomographen (CT) der Somatom-Definition-Familie bestmögliche Bildqualität bei geringstmöglicher Röntgendosis zu erzeugen.

Eingereicht wurden etwa 300 spektakuläre klinische Bilder aus mehr als 30 Ländern, die eine Jury aus international renommierten Professoren bewertet hat. Die prämierten Bilder wurden auf dem ECR (European Congress of Radiology) 2010 in Wien ausgestellt. Die Gewinner kommen aus Belgien, China, Japan, Kanada, Portugal und Schweden.


Exzellente Bildqualität ist eine wesentliche Anforderung in der Computertomographie. Gleichzeitig soll die Strahlenbelastung für die Patienten so niedrig wie möglich gehalten werden. Die Teilnehmer konnten ihre Bilder in sechs Kategorien einreichen – Kardiologie, Angiologie, Neurologie, Thorax, Abdomen und Pelvis sowie Dual Energy.

Das Siegerbild aus dem Bereich Thorax zeigt die Aufnahme einer 47-jährigen Frau, die wegen Schmerzen im Brustraum untersucht wurde, um eine Herzkrankheit, Lungenembolie und einen Lungentumor auszuschließen. Für den Scan wurde die geringe Dosis von unter 1 mSv (Millisievert) benötigt. Die Ergebnisse der CT ergaben aber keinen krankhaften Befund.

Strahlenschutz und Dosisreduktion in der Computertomographie haben in letzter Zeit auch in der wissenschaftlichen Literatur erhebliche Aufmerksamkeit erhalten. Mit dem International CT Image Contest will Siemens Healthcare Radiologen dazu bringen, die Hard- und Software zur Dosisreduktion an ihren CTs bis an ihre Grenzen zu nutzen und diese Erfahrungen mit anderen Anwendern von Siemens-CTs zu teilen. Auf Facebook hatte die „Fangemeinde“ von mehr als 1400 Mitgliedern die Möglichkeit, über die eingereichten Bilder zu diskutieren. Zusätzlich konnte jeder User auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite in einem Public Voting sein „Lieblingsbild“ wählen. (IN 2010.03.4)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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