Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Weltranglistenführende vom Bodensee gewinnt zum vierten Mal die Formula Student Austria

24.07.2012
Österreich erweist sich für das Global Formula Racing-Team (GFR) erneut als exzellentes Pflaster.
Bereits zum vierten Mal hat das Formula Student-Team der Dualen Hochschule Ravensburg, Campus Friedrichshafen, und der Oregon State University den Wettbewerb in Spielberg gewonnen. Hockenheim kann kommen! Österreich hat sich somit als perfekte Generalprobe für das renommierte Heimrennen in Hockenheim Anfang August erwiesen.

38 Formula Student-Hochschulteams und rund 700 Studenten aus zwölf Ländern tummelten sich am Wochenende auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Und wieder einmal hatten 37 Teams das Nachsehen gegenüber dem Abonnementsieger Global Formula Racing-Team vom Bodensee. Bereits zum vierten Mal setzte sich das Team der DHBW und der Uni Oregon in Österreich gegen die großen Hochschulen etwa aus Zürich, Stuttgart oder München durch.
In acht Wettbewerben musste sich der Bolide beweisen. Platz 1 im 22 Kilometer langen Ausdauerrennen und Platz 2 im Autocross, einer 800 Meter langen kurvigen Slalomstrecke, gaben am Ende den Ausschlag für den Sieg. Nach dem Sieg in Michigan ein weiterer würdiger Auftritt des derzeitigen Weltranglistenersten der Formula Student, dem Global Formula Racing-Team.

Seinen ersten Auftritt in dieser Saison hatte das zweite Fahrzeug von GFR, ein Elektrorennwagen. Der hatte noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen und musste sich in Österreich mit Platz 23 von 38 begnügen.
Mut machte den Studenten dabei ein überzeugender Auftritt und somit Platz 4 beim Wettbewerb Engineering Design. Dabei wird die Konstruktion des Fahrzeugs von einer fachkundigen Jury genauestens unter die Lupe genommen. Es geht um den Einsatz von neuen Materialien genauso wie um kreative Fertigungstechnologien. Hier überzeugte der Wagen vom See voll und ganz. Bis Hockenheim wird weiter optimiert, dort hoffen die Studenten auf Fortschritte am Fahrzeug und natürlich auch in der Platzierung.

Apropos Hockenheim: Dieses Rennen ist für die Studenten vom Bodensee wie auch für die Konkurrenz etwas ganz besonderes. Rund 100 Teams treten dort an, kein großer Name in der Hochschullandschaft weltweit wird dort fehlen. Im vergangenen Jahr gelang dem Global Formula Racing-Team mit dem Sieg in Hockenheim der ganz große Coup. Bereits Anfang August hoffen sie, ihren Titel dort zu verteidigen.

Elisabeth Ligendza | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhbw-ravensburg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics