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Vernetzung mit den weltweit Besten – Helmholtz verleiht International Fellow Awards

21.01.2016

Fünf weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland erhalten für ihre hervorragenden Forschungsleistungen den „Helmholtz International Fellow Award“. Damit hat die Helmholtz-Gemeinschaft für das Jahr 2015 insgesamt zehn Awards verliehen. Die Auszeichnung ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und verbunden mit einer Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren.

„Es ist mir eine große Freude, fünf auf ihren Gebieten herausragende Forscherinnen und Forscher mit dem Helmholtz International Fellow Award auszuzeichnen“, sagt Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler.

„Durch die Vernetzung mit den international führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftsmanagern können wir Kompetenzen auf ausgewählten Themenfeldern bündeln und so die Innovationskraft enorm stärken.“ Die Fellows dienten dabei in ihrem Land als Botschafter für Kooperationen zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und dortigen Forschungseinrichtungen.

Der Helmholtz International Fellow Award wurde erstmals im Jahr 2012 vergeben, mittlerweile haben 53 Persönlichkeiten die Auszeichnung erhalten. In der aktuellen Auswahlrunde waren 14 Kandidaten aus neun verschiedenen Ländern nominiert. Der Preis richtet sich nicht ausschließlich an Forscher, sondern auch an Wissenschaftsmanager im Ausland, die auf Helmholtz-relevanten Themengebieten hervorragende Arbeit geleistet haben.

Die Kandidaten werden von einem Helmholtz-Zentrum nominiert, das an vergleichbaren Themen forscht. Der mit der Auszeichnung verbundene Forschungsaufenthalt darf dabei auch an einem anderen Helmholtz-Zentrum eingelöst werden. Finanziert wird der Preis aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Helmholtz-Präsidenten, die Auswahl der Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium.

Ausschlaggebendes Kriterium ist die Qualität der wissenschaftlichen Leistung. Pro Jahr können insgesamt zehn Awards vergeben werden, Kandidaten dürfen laufend vorgeschlagen werden.

Den Helmholtz International Fellow Award 2015 erhalten:

Herr Prof. Javier Arístegui, Professor für Biologische Ozeanografie und Ökologie sowie Direktor des SITMA, Service of Marine Technology der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (Spanien), nominiert durch das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Frau Prof. Dr. Jenny Nelson, Professorin für Physik am Department of Physics des Imperial College London (Großbritannien), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Frau Prof. Dr. Karen Nelson, Präsidentin des J. Craig Venter Institute (USA), nominiert durch das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Herr Prof. Dr. Ulrik Ringborg, Direktor des Cancer Center Karolinska und Professor für Onkologie am Karolinska Institute (Schweden), nominiert durch das Deutsche Krebsforschungszentrum

Herr Prof. John C. H. Spence, Richard Snell-Professor für Physik am Department of Physics der Arizona State University und Wissenschaftlicher Direktor des NSF Science and Technology Center “Biology with X-ray Lasers” (USA), nominiert durch das Deutsche Elektronen-Synchrotron

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von vier Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).


Ansprechpartner für die Medien:

Dr. Andreas Fischer
Pressereferent
Tel.: 030 206 329-38
andreas.fischer@helmholtz.de

Janine Tychsen
Stellv. Leiterin Kommunikation und Medien
Tel.: 030 206 329-24
janine.tychsen@helmholtz.de

Kommunikation und Medien
Büro Berlin
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Weitere Informationen:

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Janine Tychsen | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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