Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verleihung des Deutschen Preises für IT-Sicherheit in Darmstadt

16.10.2008
Am Freitag, den 24. Oktober 2008, wird in Darmstadt der von der Horst Görtz Stiftung ausgeschriebene hochdotierte Deutsche IT-Sicherheitspreis feierlich verliehen. Insgesamt werden bei der Verleihung 200.000 Euro Preisgelder an drei Preisträger vergeben.

Zehn Projekte sind für den Preis nominiert. Wie bei der Oscar-Verleihung erfahren die zehn nominierten IT-Experten-Teams erst bei der Vergabe der Preise, ob sie einen der drei Preise erhalten. Als besonderes Highlight werden humanoide Roboter als "Helfer" die Preise an die Laudatoren überreichen.

Mit seiner Dotierung von 100.000 Euro für den ersten Preis, 60.000 Euro für den zweiten und 40.000 Euro für den dritten Preis ist der Deutsche IT-Sicherheitspreis der am höchsten dotierte Preis für IT-Sicherheit und einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Der Preis wurde 2006 in Bochum zum ersten Mal vergeben und wird alle zwei Jahre verliehen. Eingereichte Arbeiten sollen vor allem innovativ sein, aber auch reale Marktchancen haben.

Deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen spielen in der IT-Sicherheit eine weltweit führende Rolle. Mit der Ausschreibung des Deutschen IT-Sicherheitspreises verfolgt die Horst Görtz Stiftung das Ziel, die Wettbewerbsposition von IT-Sicherheit "made in Germany" weiter zu festigen und zu fördern. Damit will die Horst Görtz Stiftung einen Beitrag leisten, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken.

Das Spektrum der vorgeschlagenen Themen reicht von neuartigen Anti-Spam-Mechanismen bis zur Zukunftssicherheit von elektronischen Signaturen. Organisiert wurde die Ausschreibung und die Begutachtung vom Darmstädter Zentrum für IT-Sicherheit (DZI) an der TU Darmstadt. Die Preisverleihung findet in den Räumen des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt, Rheinstraße 75, statt. In einer begleitenden Ausstellung werden unter anderem eine Quantenlaserstrecke der TU Darmstadt und das kryptographische Brechen einer WLan Funkverbindung live gezeigt.

Pressetermin:
Deutscher IT-Sicherheitspreis, Freitag, 24. Oktober 2008, ab 15 Uhr
Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT),
Rheinstraße 75, 64295 Darmstadt
Programm:
14-15 Uhr Empfang
15-16.30 Uhr Bekanntgabe der Gewinner, danach Get Together
Ab 16.30 Uhr besteht für Pressevertreter die Möglichkeit zu Interviews.
Die Horst Görtz Stiftung
Die 1996 gegründete Horst Görtz Stiftung widmet sich insbesondere der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der IT-Sicherheit sowie der Hilfe für krebskranke Kinder und Koma-Patienten.

Dr.-Ing. E. h. Horst Görtz, 1937 in Solingen geboren, gründete 1983 die utimaco software GmbH, die sich auf das Spezialgebiet IT-Sicherheit konzentrierte. 1996 wurde sie in die Utimaco Safeware AG umgewandelt. Bis 1997 war Görtz Vorsitzender des Vorstands und bis zum Frühjahr 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

2002 erhielt Horst Görtz die Würde eines Ehrensenators der Technischen Universität Darmstadt. Damit würdigte die TU die Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Sicherheit in der Informationstechnik durch die Horst Görtz Stiftung. Diese Professur ermöglichte der TU Darmstadt, gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen in der Region ein europaweit anerkanntes Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit in Aus- und Weiterbildung sowie in der Forschung zu etablieren.

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-darmstadt.de/
http://www.horst-goertz.de/it_preis.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics