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UdK-Absolventen entwickeln Technologie zur Herstellung skulpturaler T-Shirts und ...

05.03.2010
... gewinnen Hauptpreis bei Gründerwettbewerb

"The T-Shirt Issue", ein Projekt von Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der Universität der Künste Berlin, ist mit einem von fünf Hauptpreisen des "Gründerwettbewerbs - Mit Multimedia erfolgreich starten" des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden: The T-Shirt Issue hat eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, mit dem Computer dreidimensionale Formen auf zweidimensionale Schnittmuster zur Herstellung von Bekleidung zu übertragen.

Mit dem Hauptpreis ist eine Prämie von 25.000 Euro zur Gründung einer GmbH verbunden. Ein Team von UdK-Absolventen des Masterstudiengangs Soundstudies wurde zudem mit einem von zwölf Preisen in Höhe von 5000 Euro bedacht: Ihr Startup "hands on sound" entwickelt Systeme für interaktive Klangumgebungen im architektonischen Raum.

"Wir freuen uns mit den Preisträgern, die sich unter 212 Bewerbungen in einem der bedeutendsten Gründerwettbewerbe Deutschlands durchgesetzt haben", sagte der Präsident der UdK Berlin Prof. Martin Rennert. "Dass Absolventen einer künstlerischen Hochschule in dieser technologie-orientierten Konkurrenz überzeugt haben, ist ein außergewöhnlicher Erfolg und zeigt auch die innovative Kraft der Forschung und Lehre an der Universität der Künste." Unterstützt werden The T-Shirt Issue und hands-on-sound vom Career & Transfer Service Center der UdK Berlin, das Studierende und Absolventen bei Berufseinstieg, Existenzgründung und Positionierung auf dem Markt berät.

Die von The T-Shirt Issue in den vergangenen zwei Jahren entwickelte Methodik ermöglicht es mithilfe einer Kombination von Anwendungen aus dem CAD-, 3D- und Animationsbereich, skulpturale oder mit figurativen Applikationen versehene Bekleidungsstücke zu entwerfen und maschinell fertigen zu lassen. Sowohl die sich dadurch ergebenden ästhetischen Möglichkeiten für Modedesigner als auch der dahinterstehende Prozess selbst können als revolutionär gelten. In rund einem Jahr soll es Kunden möglich sein, personalisierte 3D-T-Shirts mit einem Werkzeug auf der Webseite selbst zu entwerfen und produzieren zu lassen. Ferner ist auch daran gedacht, figurative Bekleidungsstücke zusammen mit namhaften Künstlern zu gestalten und zu verkaufen.

Weitere Informationen zu den preisgekrönten Projekten unter http://the-t-shirt-issue.com und http://hands-on-sound.com

Claudia Assmann
Leiterin der Pressestelle
Universität der Künste Berlin
Tel. 030 - 3185 2456
claudia.assmann@intra.udk-berlin.de
www.udk-berlin.de
Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten künstlerischen Hochschulen in Europa und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.

Claudia Assmann | idw
Weitere Informationen:
http://the-t-shirt-issue.com
http://hands-on-sound.com

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Im Focus: Wenn aus theoretischer Chemie Praxis wird

Thomas Heine, Professor für Theoretische Chemie an der TU Dresden, hat 2019 zusammen mit seinem Team topologische 2D-Polymere vorhergesagt. Nur ein Jahr später konnten diese Materialien von einem italienischen Forscherteam synthetisiert und deren topologische Eigenschaften experimentell nachgewiesen werden. Für die renommierte Fachzeitschrift Nature Materials war das Anlass, Thomas Heine zu einem News and Views Artikel einzuladen, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter dem Titel "Making 2D Topological Polymers a reality" beschreibt Prof. Heine, wie aus seiner Theorie Praxis wurde.

Ultradünne Materialien sind als Bausteine für nanoelektronische Bauelemente der nächsten Generation äußerst interessant, da es viel einfacher ist, Schaltungen...

Im Focus: When predictions of theoretical chemists become reality

Thomas Heine, Professor of Theoretical Chemistry at TU Dresden, together with his team, first predicted a topological 2D polymer in 2019. Only one year later, an international team led by Italian researchers was able to synthesize these materials and experimentally prove their topological properties. For the renowned journal Nature Materials, this was the occasion to invite Thomas Heine to a News and Views article, which was published this week. Under the title "Making 2D Topological Polymers a reality" Prof. Heine describes how his theory became a reality.

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Im Focus: Mikroroboter rollt tief ins Innere des Körpers

Mit einem Leukozyten als Vorbild haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht. In einem Labor simulierten sie dann ein Blutgefäß – und es gelang ihnen, den Mikroroller durch diese dynamische und dichte Umgebung zu steuern. Der Roboter hielt dem simulierten Blutfluss stand und brachte damit das Forschungsgebiet rund um die zielgenaue Medikamentenabgabe einen Schritt weiter: Es gibt keinen besseren Zugangsweg zu allen Geweben und Organen im menschlichen Körper als den Blutkreislauf.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen...

Im Focus: Rolling into the deep

Scientists took a leukocyte as the blueprint and developed a microrobot that has the size, shape and moving capabilities of a white blood cell. Simulating a blood vessel in a laboratory setting, they succeeded in magnetically navigating the ball-shaped microroller through this dynamic and dense environment. The drug-delivery vehicle withstood the simulated blood flow, pushing the developments in targeted drug delivery a step further: inside the body, there is no better access route to all tissues and organs than the circulatory system. A robot that could actually travel through this finely woven web would revolutionize the minimally-invasive treatment of illnesses.

A team of scientists from the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) in Stuttgart invented a tiny microrobot that resembles a white blood cell...

Im Focus: Schnüffel-Roboter als Katastrophenhelfer

Wo Menschenleben gefährdet sind, kommen künftig neuartige Roboter zum Einsatz, die an der TU Dresden entwickelt werden

Wissenschaftler an der TU Dresden arbeiten seit Juni 2019 an künstlichen Helfern, die in einem Katastrophengebiet Gefahren erkennen, beseitigen und somit...

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