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UDE-InnovationsFabrik: Europäischer Exportschlager Kreativpotenzial für Startups

17.07.2012
Anwendungsorientierte Forschungsergebnisse mit kreativem Design zu verschmelzen, ist das Erfolgskonzept der InnovationsFabrik an der Universität Duisburg-Essen (UDE), das jetzt Schule macht: Die Europäische Union, NRW und die Niederlande stellen 2,6 Mio. Euro zur Verfügung, damit das innovative Transferkonzept des UDE-Science Support Centers (SSC) grenzüberschreitend nutzbar gemacht werden kann.

Unter dem Dach des neuen INTERREG IV A-Projekts „Wissens-Allianz Rhein-Waal 2020“ vernetzt das Projektmodul „iLAB - innovationLAB Rhein-Waal“ die Universität Duisburg-Essen mit den Universitäten Nijmegen und Wageningen sowie der TU Eindhoven.

Gefördert werden sollen innovative Produktideen, Gründungskonzepte oder junge Spin-offs aus den Euregio-Hochschulen. Dazu wird u. a. ein Startup-Fonds von 1,5 Mio. Euro eingerichtet. Außerdem sollen Studierende und Uni-Mitarbeiter marktorientierte Produkt- und Serviceideen auf der Basis des mehrfach ausgezeichneten Transferkonzepts der UDE-InnovationsFabrik entwickeln.

Es basiert darauf, dass Industriedesigner transfergeeignete Forschungsergebnisse in der Hochschule durchleuchten und erste Nutzungsideen entwickeln. Außerdem kommen Studierende regelmäßig in InnovationsWerkstätten zusammen, um transdisziplinär innovative Produkteideen zu entwickeln.

So werden viel versprechende Innovationen schon früh erkannt und in ein funktionsorientiertes Design umgesetzt. So wird der Transferprozess in die wirtschaftliche Umsetzung beschleunigt. Die Folkwang-Universität ist hierbei ein Partner bei Gestaltungsfragen.

Wolf-Thomas Nußbruch, Initiator der InnovationsFabrik: „Der Clou ist, dass wir das kreative Potenzial der Studierenden und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen nutzen, angefangen von den Ingenieur-,

Natur- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Kultur- und Designwissenschaften. Das Lehrkonzept vereint Transdisziplinarität und Teamorientierung mit Kreativitätsentwicklung und Diversität.“

Aktuelle Beispiele für kreative Produktideen sind der Serviceroboter FAROMIR zur Unterstützung älterer Menschen im Haushalt, eine neuartige Mikrogasturbine zur energieeffizienten Stromerzeugung oder das Meeresenergiesystem NEMOS, das Wellenenergie im Strom umwandelt. Die nächste InnovationsWerkstatt beleuchtet das Thema „Mass in Motion“ und ist Teil des ThyssenKrupp Ideenparks in Essen.

Das INTERREG Projekt „Wissens-Allianz Rhein-Waal 2020“ wird von der Euregio Rhein-Waal koordiniert. Es hat ein Gesamtvolumen von 4,9 Mio. Euro, die auf fünf Projektmodule verteilt sind. Zielsetzung ist, die strategische Kooperation zwischen den Hochschulen in der Euregio Rhein-Waal zu verstärken, damit eine europäische Wissensregion entsteht.

Weitere Informationen:
Wolf-Thomas Nussbruch,
Tel. 0203/379-1459,
thomas.nussbruch@uni-due.de
Redaktion:
Beate H. Kostka,
Tel. 0203/379-2430

Beate H. Kostka | Universität Duisburg-Essen
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

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