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Statistisches Bundesamt verleiht Gerhard-Fürst-Preis 2012

23.11.2012
Für seine Dissertation zum Thema "Wege zur Studienberechtigung - Wege ins Studium? Eine Untersuchung sozialer Inklusions- und Ablenkungsprozesse" hat Herr Dr. Steffen Schindler den Gerhard-Fürst-Preis 2012 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in der Kategorie "Dissertationen" erhalten.

Mit diesem Wissenschaftspreis, der in diesem Jahr zum 14. Mal verliehen wurde, zeichnet das Statistische Bundesamt jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik aus. Die prämierte Dissertation ist bei Professor Dr. Walter Müller an der Universität Mannheim entstanden. Das damit verbundene Preisgeld beträgt 5 000 Euro.

In der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" wurde die Bachelorarbeit von Frau Saskia Pohl zum Thema "Statistische Analyse des Einflusses klimarelevanter Faktoren auf die Entwicklung der Ozonkonzentrationen an Luftmessstationen in Sachsen-Anhalt" als herausragende Leistung bewertet und mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2012 ausgezeichnet. Das damit verbundene Preisgeld beträgt 2 500 Euro. Die Bachelorarbeit ist bei Professor Dr. Jürgen Köhler an der Hochschule Magdeburg-Stendal verfasst worden.

Zwei weitere wissenschaftliche Nachwuchskräfte wurden mit einem Förderpreis geehrt: Zum einen wurde Frau Dr. Stephanie Eckman für ihre an der University of Maryland bei Professorin Dr. Frauke Kreuter verfasste Dissertation "Errors in Housing Unit Frames and Their Effects on Survey Estimates" ausgezeichnet. Der Förderpreis in der Kategorie "Dissertationen" ist mit 2 000 Euro dotiert.

Zum anderen prämierte Destatis die Bachelorarbeit von Herrn Hauke Feil "Postkommunismus, Ressourcenreichtum und Autoritarismus: eine mögliche Korrelation? Der "Resource Curse" und seine Folgen auf die demokratischen Strukturen der ehemals kommunistischen Staaten in Europa und Asien", die an der Universität Bremen bei Privatdozent Dr. Heiko Pleines entstanden ist. Der Förderpreis in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" ist mit 1 000 Euro dotiert.

Mit diesen jährlichen wissenschaftlichen Auszeichnungen möchte das Statistische Bundesamt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und amtlicher Statistik weiter intensivieren. Zugleich soll der Preis junge Wissenschaftler/-innen dazu ermutigen, das vielfältige Datenangebot der amtlichen Statistik für ihre empirischen Forschungen ausgiebig zu nutzen. Die eingereichten Arbeiten werden durch ein unabhängiges Gutachtergremium bewertet.

Den äußeren Rahmen der diesjährigen Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das 21. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Statistik im Lichte der Europäischen Banken- und Schuldenkrise", welches das Statistische Bundesamt zusammen mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 22. und 23. November 2012 in Wiesbaden veranstaltete.

Professor Dr. Ullrich Heilemann (Universität Leipzig), der Vorsitzende des Gutachtergremiums, hielt die Laudationes auf die prämierten Arbeiten. Die Laudationes werden in der Dezemberausgabe der Zeitschrift "Wirtschaft und Statistik" veröffentlicht.

Nähere Informationen über den Gerhard-Fürst-Preis sowie die Kurzfassungen der prämierten Arbeiten sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de > Über uns > Unsere Aufgaben > Gerhard-Fürst-Preis zu finden.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Birgit Baptistella,
Telefon: (0611) 75-2603,
www.destatis.de/kontakt

Birgit Baptistella | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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