Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schülerwettbewerb freestyle-physics geht in die 13. Runde – Baue eine Rechenmaschine!

22.01.2014
Papier, Draht und Zange bereit? Den Kopf frei für neue Ideen? Dann auf in den Wettbewerb: Die Aufgaben für die 13. Auflage der freestyle-physics sind online – bis zum 1. Juni können sich Jugendliche der Klassen 5 bis 13 für den Schülerwettbewerb der Universität Duisburg-Essen (UDE) anmelden.

An den drei Finaltagen im Juni (24.-26.Juni) nimmt die Jury aus Professoren und Doktoren der Physik die Konstruktionen genauestens unter die Lupe. Seit 2008 wird der größte naturwissenschaftliche Schülerwettbewerb von der Stiftung Mercator gefördert.

In den vergangenen 13 Jahren haben insgesamt rund 20.000 Jugendliche an den Finaltagen das Zelt am Campus Duisburg mit Leben gefüllt und das Gehör der Jury-Mitglieder auf eine harte Probe gestellt. Dabei haben sich die Aufgaben Wasserrakete und Kettenreaktion als beliebte Klassiker herausgebildet und dürfen natürlich auch diesmal nicht fehlen.

Ganz neu dabei ist in diesem Jahr der Digitale Rechner: Eine harte Nuss für ausdauernde Bastler und Denker, denn die Jugendlichen sollen ohne vorgefertigte Elektronikbauteile eine Rechenmaschine entwerfen, die selbstständig addieren kann. Der gekonnte Umgang mit 0 und 1 zeigt hier auf nachvollziehbare Weise, nach welchem Prinzip Computer arbeiten. Auch beim Gegenwindfahrzeug sind gründliche Vorüberlegungen nötig, bevor an der ersten Schraube gedreht wird: Das Fahrzeug soll seine Antriebsenergie ausschließlich aus Gegenwind gewinnen.

Was beim ersten Lesen unmöglich klingt, haben schon viele Schülergruppen im Wettbewerb auf beeindruckende Weise umgesetzt. Das Mausefallenboot soll schließlich nur angetrieben von der Energie der Feder in der Falle eine Strecke von einem Meter möglichst schnell im Wasser zurücklegen. Komplettiert werden die sieben Aufgaben durch das Papp-Katapult, das einen Tischtennisball möglichst weit schleudern soll, und die Aschenputtelmaschine, die – ganz wie die Namensgeberin im Märchen – ein Gemisch verschiedener Objekte sauber trennt.

Für jede Aufgabe vergibt die Jury Preise für die drei besten Ergebnisse sowie Sonderpreise für besonders kreative Lösungen. „Ein bisschen Unterstützung vom Lehrer ist natürlich erlaubt“, erklärt Organisator Dr. Andreas Reichert von der Fakultät für Physik. „Aber meist beschränkt sich das von ganz allein auf einige Tipps im Umgang mit Material und Werkzeug, denn die Jugendlichen wollen schließlich mit ihrer eigenen Entwicklung antreten.“

Die Stiftung Mercator hat die freestyle-physics seit 2008 mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt. „Wir möchten mit dem Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich selbstständig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen, und Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fächer begeistern“, erklärt Professor Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Anmeldungen ab sofort unter http://www.freestyle-physics.de

Hinweis für die Redaktion:
Ein Foto vom Wettbewerb 2013 mit den Schülern Eric Dzicher (links) und Gian-Luca Totaro der Jahrgangsstufe 5 des Duisburger Steinbart-Gymnasiums (Fotonachweis: UDE) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php
Weitere Informationen:
Dr. Andreas Reichert, Tel. 0203/379-2032, andreas.reichert@uni-due.de; Cathrin Sengpiehl, Tel. 0201/24522-841, cathrin.sengpiehl@stiftung-mercator.de

Katrin Koster | idw
Weitere Informationen:
http://www.freestyle-physics.de

Weitere Berichte zu: Rechenmaschine Schülerwettbewerb Stiftung Mercator UDE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Millionenförderung für Deep-Learning-Projekt in Leipzig
15.08.2018 | Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften (MPIMIS)

nachricht Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb
14.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics