Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Quantenphysik zum Staunen

13.03.2018

Verleihung des Quantum Futur-Award 2018 mit Festvortrag, Science Slam und Experimenten zum Mitmachen

Geht es um den technischen Fortschritt der Zukunft, kommt man an der Quantentechnologie nicht vorbei. Um ihre Entwicklung und Zukunftsperspektiven sichtbar zu machen, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Quantum Futur-Programm.


Symbolbild

Heko Grandel, Universität Ulm

Beteiligt ist auch das Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST, ein Verbund der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung. Das BMBF und das IQST laden am 22. März zu einer öffentlichen Festveranstaltung an die Universität Stuttgart. Verliehen wird der Quantum Futur-Award 2018.

Prof. Wolfgang Schleich, Leiter des Instituts für Quantenphysik der Universität Ulm, gibt in seinem Festvortrag Einblick in die wunderliche Welt der Quanten und zwei Science Slammer beschreiben auf unterhaltsame Weise Forschungsgebiete der Quantentechnologie. Darüber hinaus gibt es faszinierende Experimente zum Staunen und Mitmachen.

Auf das Publikum wartet ein spannender Abend rund um die Quantentechnologie. Neben dem Festvortrag von Prof. Wolfgang Schleich „Die wunderliche Welt der Quanten – von den Grundlagen zur Anwendung“ überraschen zwei Science Slammer auf unterhaltsame Weise mit Präsentationen über Quantenphysik.

Darüber hinaus laden im Foyer des Hörsaals 17.01 zwei faszinierende Experimente zur Quantenphysik zum Mitmachen ein. Bei einem Minigolfspiel, das auf quantenmechanischen Effekten basiert – gibt es einen überraschenden Effekt: Der Golfball befindet sich an mehreren Orten gleichzeitig. Interessierte können versuchen, den Ball trotzdem ins Loch zu bringen. Bei dem zweiten Experiment geht es um den Prototyp eines Quantenmagnetometers und dessen Einfluss von Magnetfeldern auf Spin-basierte Quantensysteme.

Festveranstaltung und Verleihung des Quantum Futur-Award 2018

Das BMBF und das IQST laden die interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zu der Festveranstaltung ein.

Datum: 22. März 2018, 19:00 bis 22:30 Uhr
Ort: Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte, Keplerstr. 17, Hörsaal 17.01

Die Teilnahme ist kostenfrei und ist ohne Anmeldung möglich.

Erstmalige Auszeichnung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST verleihen am 22. März 2018 in Stuttgart zum ersten Mal den Quantum Futur-Award. In Anwesenheit der Öffentlichkeit und geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Industrie werden die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden und innovativen Abschlussarbeiten zur anwendungsorientierten Quantentechnologie ausgezeichnet. Aus den Abschlussarbeiten von insgesamt 25 Bewerberinnen und Bewerbern nominierte die Fachjury jeweils die fünf besten Arbeiten in den Kategorien „Masterarbeiten“ und „Promotionsarbeiten“. Das Themenspektrum reicht dabei von einem realisierten Handheld zur Quantenverschlüsselung über Simulationen zu supraleitenden Qubits bis hin zu einem neuartigen Quantensensor zur Charakterisierung von hochwertigen elektronischen Komponenten.

Das Quantum Futur Programm

Zum Programm gehört neben dem Quantum Futur-Award auch die Quantum Futur-Akademie, eine Praxiswoche, die erstmals Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften deutscher Hochschulen die Möglichkeit bietet, einen exklusiven Einblick in angewandte Quantentechnologie zu gewinnen. Der Quantum Futur-Award wird im Rahmen der Akademie zukünftig jährlich verliehen.
Nachwuchs für diese Zukunftstechnologie zu gewinnen, Karrierechancen in der Forschung und Wirtschaft zu eröffnen sowie ein nationales und internationales Netzwerk für den Berufseinstieg zu schaffen, ist das Ziel. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - aber auch Quanten-Start-ups, Maker und an die interessierte Öffentlichkeit. Weitere Informationen unter www.photonikforschung.de/campus/quantum-futur.html.

IQST

Im Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST haben sich die beiden Universitäten Ulm und Stuttgart zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI FKF) zusammen geschlossen, um aus abstrakter Quantenphysik neue technologische Ansätze zu entwickeln. www.iqst.org/

Fachliche Ansprechpartner:

Dr. Simone Wall, VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Photonik/Quanten-technologien, Telefon: 0211/6214-593, Mail: mail[at]quantum-futur.de

Kontakt:
Birgit Vennemann, Universität Stuttgart, Hochschulkommunikation, Tel.: 0711/685 82122, Mail: birgit.vennemann[at]hkom.uni-stuttgart.de

Andrea Mayer-Grenu | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Ultraschall verbindet
13.11.2018 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht DFG fördert 15 neue Graduiertenkollegs 11/2018
12.11.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rasende Elektronen unter Kontrolle

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Eine Stromregelung in der Elektronik, die millionenfach schneller ist als heutzutage: Davon träumen viele. Schließlich ist die Stromregelung eine der...

Im Focus: UNH scientists help provide first-ever views of elusive energy explosion

Researchers at the University of New Hampshire have captured a difficult-to-view singular event involving "magnetic reconnection"--the process by which sparse particles and energy around Earth collide producing a quick but mighty explosion--in the Earth's magnetotail, the magnetic environment that trails behind the planet.

Magnetic reconnection has remained a bit of a mystery to scientists. They know it exists and have documented the effects that the energy explosions can...

Im Focus: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft

Der sechs Lichtjahre entfernte Barnards Stern beherbergt einen Exoplaneten

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre...

Im Focus: Mit Gold Krankheiten aufspüren

Röntgenfluoreszenz könnte neue Diagnosemöglichkeiten in der Medizin eröffnen

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können. Wie ein Forschungsteam unter...

Im Focus: Ein Chip mit echten Blutgefäßen

An der TU Wien wurden Bio-Chips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren.

Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kalikokrebse: Erste Fachtagung zu hochinvasiver Tierart

16.11.2018 | Veranstaltungen

Können Roboter im Alter Spaß machen?

14.11.2018 | Veranstaltungen

Tagung informiert über künstliche Intelligenz

13.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mikroplastik in Kosmetik

16.11.2018 | Studien Analysen

Neue Materialien – Wie Polymerpelze selbstorganisiert wachsen

16.11.2018 | Materialwissenschaften

Anomale Kristalle: ein Schlüssel zu atomaren Strukturen von Schmelzen im Erdinneren

16.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics