Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Pro Gründergeist“. Neues Projekt zur Gründungsförderung an den Regensburger Hochschulen

29.04.2010
Die Steigerung der Anzahl innovativer und technologieorientierter Unternehmensgründungen aus den Regensburger Hochschulen heraus, sowie die Etablierung und Weiterentwicklung von Aktivitäten zur Gründungsförderung an den Regensburger Hochschulen sind Ziele des Projekts „Pro Gründergeist“, das die Universität Regensburg nun in Kooperation mit der Hochschule Regensburg durchführen wird.

Das Projekt wird über eine vierjährige Laufzeit mit 331.877 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Den gleichen Betrag erbringen die Regensburger Hochschulen aus Eigenmitteln.

Das neue Projekt „Pro Gründergeist“ läuft seit 1. April 2010 an den Regensburger Hochschulen. Die Federführung hat die Transferstelle FUTUR der Universität Regensburg. Die Stärkung des Wirtschaftsraumes Ostbayern wollen die Regensburger Hochschulen durch die intensive Förderung einer „Kultur der Selbständigkeit“ an den Hochschulen und durch die Ausbildung von unternehmerischem Humankapital erreichen.

Die Erhöhung der Qualität und Quantität von hochschulnahen innovativen und technologieorientierten Unternehmensgründungen wie auch die Steigerung der Effizienz der Hochschule als Generator neuer Marktideen sollen dazu beitragen, die Wirtschaftsregion Ostbayern zu beleben. Weitere Projektpartner sind die netzwerk/nordbayern GmbH und die Hans Lindner Regionalförderung AG & Co. KG.

Was wird „Pro Gründergeist“ leisten?
Veranstaltungsreihen zu gründungsrelevanten Themen, Informationsveranstaltungen, der jährliche Gründer- und Erfindertag, Firmenbesichtigungen und Exkursionen sollen für das Thema „Existenzgründung“ sensibilisieren und informieren. In interdisziplinären Workshops und Blockseminaren können sich Gründungsinteressierte aus- und weiterbilden lassen. Ein großes Anliegen der Regensburger Hochschulen ist die Identifikation potenzialträchtiger innovativer Geschäftsideen aus der Forschung durch ein pro-aktives Ideen-Scouting, insbesondere durch den Besuch von Lehrstühlen, Laboren und Arbeitsgruppen. Nicht zuletzt möchte das Projekt „Pro Gründergeist“ die durch das Scouting identifizierten Gründungsideen und potenziellen Gründerteams durch individuell zugeschnittene Beratungsmaßnahmen und Coachingangebote sowie durch ein Mentorennetzwerk unterstützten.
EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Für das Programm Bayern 2007 2013 aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" stehen EU Mittel in Höhe von insgesamt 576 Mio. Euro zur Verfügung. Damit werden zwei strategische Ziele verfolgt: zum einen die Förderung der Schaffung gleichwertiger Lebens und Arbeitsbedingungen und zum anderen die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, des nachhaltigen Wachstums und der Beschäftigung vorrangig in den Grenzland und überwiegend strukturschwachen Regionen. Mit der Bereitstellung von Mitteln für das Projekt „Pro Gründergeist“ trägt der EFRE insbesondere zur Gründung von Unternehmen im Grenzland bei und damit zur Förderung der Beschäftigung in dieser Region.
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Dr. Harald Schnell
Universität Regensburg
FUTUR – Forschungs- und Technologietransfer Universität Regensburg
Tel.: 0941/943-2099
Fax: 0941/943-2400
futur@uni-regensburg.de

Alexander Schlaak | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/FUTUR/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb
14.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Europäischer Forschungsrat unterstützt Düsseldorfer Materialwissenschaftler mit 2,5 Millionen Euro
06.08.2018 | Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics