Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potenzialanalyse von Big Data Mining für Foresight und Wissenschaftskommunikation

10.08.2016

Das ITA – Institut für Technologie und Arbeit e.V. führt zusammen mit den SMC – Science Media Center Germany gGmbH und dem Forschungsbereich Wissensmanagement des DFKI – Deutsches Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz GmbH eine Studie zur Potenzialeinschätzung von Big Data Mining als methodischen Zugang für strategische Vorausschau in der Politik (Government Foresight) und für Wissenschaftskommunikation durch.

Im Zentrum der Studie steht die Frage, wie IT-gestützte Big Data Mining-Assistenzsysteme gestaltet sein müssen, damit sie den Mensch beim Finden und Auswerten zukunftsrelevanter Themen in großen Datenmengen optimal unterstützen können.

Dazu werden Einsatzszenarien von Big Data Technologien für Foresight und Wissenschaftskommunikation entwickelt und daraus prozessuale (Mensch – Technik – Interaktion), ökonomische (Effizienz und Kosten) und technische Anforderungen und Potenziale systematisch abgeleitet.

Bestehende Assistenzsysteme werden daran gespiegelt und mögliche Synergieeffekte von Assistenzsystemen für beide Einsatzzwecke benannt. Forschungs- und Entwicklungsbedarfe zur Optimierung von Big Data Mining – Assistenzsystemen runden die Studie zur Potenzialeinschätzung ab und bilden die Grundlage für zielgerichtete Umsetzungsprojekte.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Die Verbundpartner bearbeiten unterschiedliche Schwerpunkte:

Das ITA ist Verbundkoordinator und fokussiert auf den Einsatzzweck Foresight sowie Synergien, das SMC fokussiert den Einsatzzweck Wissenschaftskommunikation und das DFKI beleuchtet technische Anforderungen und Potenziale für beide Einsatzzwecke.

Kontakt
Ludger van Elst
Trippstadter Straße 122
D-67663 Kaiserslautern
E-Mail: 
Ludger.van_Elst@dfki.de
Tel.: 0631 20575 1100

Pressekontakt:
Team Unternehmenskommunikation Kaiserslautern
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Straße 122
D-67663 Kaiserslautern
E-Mail: uk-kl@dfki.de
Tel.: 0631 20575 1700

Weitere Informationen:

https://www.ita-kl.de/forschung-lehre/projekte/projekt-detail.html?no_cache=1&am...

Udo Urban | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Acht Millionen Euro für die Forschung: Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen
10.12.2019 | Universität des Saarlandes

nachricht German Design Award 2020 für Sensorschleuse Argus von dormakaba
09.12.2019 | dormakaba Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Cheers! Maxwell's electromagnetism extended to smaller scales

More than one hundred and fifty years have passed since the publication of James Clerk Maxwell's "A Dynamical Theory of the Electromagnetic Field" (1865). What would our lives be without this publication?

It is difficult to imagine, as this treatise revolutionized our fundamental understanding of electric fields, magnetic fields, and light. The twenty original...

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Humane Papillomviren programmieren ihre Wirtszellen um und begünstigen so die Hautkrebsentstehung

12.12.2019 | Medizin Gesundheit

Urbane Gärten: Wie Agrarschädlinge von Städten profitieren

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics