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Neun Wissenschaftler werden mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert

22.08.2012
Fünfte Runde der „Niedersachenprofessur 65-Plus“

Aus der fünften Ausschreibungsrunde des Programms „Die Niedersachsenprofessur – Forschung 65+“ gehen neun Spitzenwissenschaftler erfolgreich hervor. Sie werden mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des VW-Vorab gefördert.

Dieses deutschlandweit einmalige Projekt erlaubt es herausragenden Forschern, die die Pensionsgrenze erreicht haben, weiterhin an niedersächsischen Universitäten zu wirken. Erstmals seit Start des Programms 2008 war auch eine Verlängerung von bereits bestehenden Niedersachsenprofessuren möglich.

„Die Niedersachsenprofessur ist ein Erfolgsmodell, das bundesweit beachtet wird“, betont die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka und sagt weiter: „Wir haben mit dem Programm die Möglichkeit geschaffen, Spitzenkräfte im Land zu halten und deren hohes Engagement für die Forschung in Niedersachsen zu würdigen.“

Die neuen Niedersachsenprofessoren sind Prof. Dr. Hans-Henning Arnold und Prof. Dr. Kurt Hahlweg von der Technischen Universität Braunschweig, Prof. Dr. Jörn Ipsen von der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Bach von der Leibniz Universität Hannover sowie Prof. Dr. Michael Oellerich von der Universitätsmedizin Göttingen.

Zudem werden die bereits eingerichteten Niedersachsenprofessuren von Prof. Dr. Wolfgang Junge an der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Dieter Mayer an der Technischen Universität Clausthal, Prof. Dr. Uwe Meves an der Universität Oldenburg und Prof. Dr. Jürgen Troe an der Universität Göttingen für weitere zwei Jahre gefördert.

Das Förderprogramm „Niedersachsenprofessur 65-Plus“ ist Teil der gemeinsamen Förderlinie „Holen und Halten“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung. Ziel des Programms ist ein Nebeneinander von wertvoller Expertise des pensionierten Wissenschaftlers, der eine nebenberufliche Professur übernimmt, und neuen Impulsen, die im Zuge der regulären Ausschreibung der bisherigen Stelle, gesetzt werden können. Die prämierten Forschungsvorhaben werden mit einer Förderdauer von drei Jahren aus Mitteln des „Niedersächsischen Vorab“ finanziert. Niedersachsen ist das erste Bundesland mit solch einem Angebot.

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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