Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Sprachen braucht das Land

26.02.2010
DAAD vergibt Europäisches Sprachensiegel 2010

Ob Europäische Union oder weltweit: Aus der globalisierten Welt sind Fremdsprachenkenntnisse im Berufsleben nicht wegzudenken - sei es Englisch für Verhandlungen und zur Verständigung in Wirtschaft und Wissenschaft, Spanisch als eine der meistgesprochenen Sprachen weltweit oder Französisch zur Kommunikation mit Deutschlands Exportpartner Nummer Eins sowie zahlreichen Ländern Afrikas. Der Wettbewerb "Europäisches Sprachensiegel" der Europäischen Kommission sucht daher herausragende Projekte zur Vermittlung von Fremdsprachen für das Berufsleben.

Im Jahr 2010 ist in Deutschland erstmalig die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) dafür verantwortlich. Anträge können ab sofort bis zum 17. Mai 2010 beim DAAD eingereicht werden.

Beim diesjährigen Wettbewerb, der zusammen mit der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wird, steht der nationale Themenschwerpunkt "Innovative Projekte zum Lehren und Lernen von Sprachen zur Berufsvorbereitung" im Fokus. Denn fremdsprachliches Können und interkulturelle Kompetenz steigern die Chancen auf einen besseren Arbeitsplatz und eröffnen neue Arbeitsmärkte über nationale Grenzen hinweg.

Auf der Suche nach innovativen Projekten sind Institutionen aus allen Bildungsbereichen angesprochen - Schulbildung, Hochschulbildung, Berufsbildung und Erwachsenenbildung - die in Deutschland Fremdsprachenkenntnisse auf eine berufsorientierte Art und Weise vermitteln. Das kann eine Kooperation mit Abnehmern aus der Wirtschaft sein, die Verwendung moderner Kommunikationstechnologien und sprachdidaktischer Innovationen oder auch die intensive Förderung interkultureller Kompetenzen.

Mit dem "Europäischen Sprachensiegel" werden seit 1997 jährlich herausragende Projekte und Initiativen aus dem Bereich des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen in Europa ausgezeichnet. Die thematische Fragestellung wird von der Europäischen Kommission vorgegeben und gegebenenfalls um einen nationalen Themenschwerpunkt ergänzt. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage eines von der Europäischen Kommission vorgegebenen Kriterienkatalogs.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie bei der Nationalen Agentur im DAAD unter http://eu.daad.de und der Europäischen Kommission unter http://ec.europa.eu/education/languages/european-language-label/index_de.htm.

Kontakt: Dr. Bettina Morhard, Nationale Agentur im DAAD,
Tel: 0228 / 882-556, E-Mail: sprachensiegel@daad.de
Internet: http://eu.daad.de/eu/europaeisches-sprachensiegel/13005.html
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn

Nadine Pils | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 17 Mio. EUR für die künstliche Intelligenz in der Prozessindustrie
19.09.2019 | Technische Universität Dresden

nachricht Innovationspreis für effizientere und langlebigere Wasserstoff-Elektrolysezellen
11.09.2019 | Hahn-Schickard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics