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Von Lasertechnik und Klavierbau

14.03.2011
Der VDI hat im Rahmen der Technikgeschichtlichen Jahrestagung am 10. und 11. März 2011 an der Ruhr-Universität Bochum den Conrad-Matschoß-Preis für Technikgeschichte verliehen. In diesem Jahr gab es zum ersten Mal zwei Preisträger: Der Physiker Ralf Krauter erhielt den Preis für einen journalistischen Beitrag, Dr. Sonja Petersen für Ihre wissenschaftliche Arbeit. Überreicht wurde die Aus-zeichnung von Prof. Dr. Helmut Maier, dem Vorsitzenden der Jury.

Krauters Hörfunkfeature „Als der Welt ein Licht aufging – Der Laser wird 50“ beschreibt eine revolutionäre Technologie, die den Alltag der Menschen nachhaltig verändert hat: der Laser. Laser werden für industrielle Anwendungen, Miniaturisierung und Massenproduktion genutzt und sind heute allgegenwärtig. Sie stecken in Supermarktkassen, schneiden Karosseriebleche und schicken Daten durch Glasfasernetze rund um den Globus.

Im Zentrum von Petersens Dissertation „Vom ‚Schwachstarktastenkasten‘ und seinen Fabrikanten – Wissensräume im Klavierbau 1830-1930“ steht der Wandel der Wissensweitergabe. Der Klavierbau wandelte sich im Zuge der Industrialisierung von kunsthandwerklichen Kleinbetrieben zu arbeitsteiligen Produktionseinheiten und wurde zur handwerklich orientierten Industrie. Das spezifische Wissen, das für die Erstellung eines hochwertigen Instruments unabdingbar ist, zeigt sich in unterschiedlichen „Wissensräumen“: von individuellen Notizbüchern (Wissens-Speicher), über Diskussionsforen in Fachzeitschriften (Wissens-Foren), bis hin zu firmeninternen Forschungseinrichtungen (Wissens-Stätten).

Mit dem zweijährlich vergebenen Conrad-Matschoß-Preis des VDI für Technikgeschichte zeichnet der VDI hervorragende technikgeschichtliche Arbeiten aus, die sich nicht nur an ein Fachpublikum wenden, sondern auch an die allgemeine Öffentlichkeit, die an Technikgeschichte interessiert ist. Der VDI möchte die historische Analyse und Darstellung der Technik und der Ingenieure im Rahmen von Gesellschaft, Wissenschaft und Umwelt fördern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Über den VDI
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. ist Sprecher der Ingenieure und der Technik. Mit seinen über 140.000 Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Europas. Als gemeinnützige und unabhängige Organisation ist er zentraler Ansprechpartner für technische, berufliche und politische Fragen. Sein starkes Netzwerk unterstützt den Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Ingenieuren. Der VDI gestaltet Lösungen für relevante Zukunftsfragen mit dem Ziel, den Standort Deutschland nachhaltig zu stärken.
Ihr Ansprechpartner in der VDI-Pressestelle:
Lena Töppich,
Telefon: +49 211 6214-380
Telefax: +49 211 6214-156
E-Mail: presse@vdi.de

Lena Töppich | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/

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