Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kunstwettbewerb für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems entschieden

02.05.2013
Am Dienstag, den 30. April wurde der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb zur Realisierung der „Kunst am Bau“ für das Friedrich-Loeffler-Institut entschieden.

Auslober war die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) im Rahmen des Gesamtausbaus des FLI auf der Insel Riems. Eine überregional zusammengesetzte Jury unter Vorsitz von Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee empfahl für die Außenanlagen des Instituts die große Flächenskulptur „Insulaner“ von Barbara Trautmann sowie als Wandgestaltung im Konferenzbereich die Arbeit „Grenzen und Ereignisse“ von Matthias Geitel zur Realisierung.

Prof. Dr. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts und als solcher Mitglied der Jury, zeigte sich hoch erfreut über die beiden Realisierungsempfehlungen, die aus einer intensiven zweitägigen Jury-Diskussion hervorgingen. „Beide Arbeiten nehmen unmittelbar Bezug zur Arbeit des Instituts auf der Insel Riems und stellen somit eine gelungene künstlerische Umsetzung der Aufgaben und Ziele des FLI dar“.

Die Skulptur der Berliner Künstlerin Barbara Trautmann mit ihren 189 Objekten zitiert das in der Virusforschung gebräuchliche Modell des Virus – das Ikosaeder – in seiner kristallinen Struktur. Auf fast 400 Quadratmetern will sie diese Objekte im Außengelände des Instituts so verteilen, dass sie von den oberen Etagen des langgezogenen Labortrakts und dem Konferenzgebäude eine Großstruktur ergeben, die – künstlerisch verfremdet - einen Blick ins Elektronen-Mikroskop wiedergibt. Die der Wissenschaft entlehnte Struktur dieser Flächenskulptur hat das Potential, mit ihrer optimistischen Farbgebung zu einem signifikanten, zeitgenössischen Zeichen des Instituts zu werden, welches seit 2004 den programmatischen Zusatztitel „Institut für Tiergesundheit“ trägt.

Die Wandarbeit von Matthias Geitel für den Konferenz- und Speisesaal, in dem sich nach der Fertigstellung nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Gäste des Instituts aus dem In- und Ausland aufhalten werden, thematisiert Globalisierung einerseits als Gefahr der Ausbreitung von Viren und andererseits als Chance der zunehmenden internationalen Kooperationen und wissenschaftlichen Netzwerke.

Die Wettbewerbsjury zeigte sich insgesamt erfreut über die große Bandbreite der 28 spannenden und qualitativ anspruchsvollen künstlerischen Arbeiten, die sich mit der Arbeit des weltweit ältesten virologischen Instituts auseinandersetzen. Alle Wettbewerbsentwürfe werden zusammen mit fotografischen Darstellungen der auf der Insel schon vorhandenen Kunstwerke (u.a. von Waldemar Grzimek und dem Maler Hans Neubert) ab dem 3.Juli 2013 in einer zweimonatigen Ausstellung im Lichthof des Pommerschen Landesmuseums Greifwald einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Elke Reinking | idw
Weitere Informationen:
http://www.fli.bund.de

Weitere Berichte zu: FLI Flächenskulptur Kunstwettbewerb Realisierung Virus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics