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Krebs-Frühwarnsystem und Handy-Coupons

04.03.2010
Gründerteams in Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2010 prämiert

Sie wollen Krebszellen in Körperflüssigkeiten aufspüren, schlüsselfertige Solarkraftwerke bauen, den Rabatt-Markt mit mobilen Coupons und Virtuelle Welten revolutionieren: Gestern wurden bei der ersten von drei Prämierungsfeiern im 13. NUK-Businessplan-Wettbewerb vier Hauptpreise in Höhe von je 500 Euro an Gründerteams aus Köln, Aachen und Düsseldorf vergeben. Mit Förderpreisen in Höhe von je 250 Euro würdigte die Jury von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. im Kölner Wallraf-Richartz-Museum sechs weitere Geschäftsskizzen.

„Epivios zeichnet sich durch ein revolutionäres, molekulardiagnostisches Verfahren zur Krebsfrüherkennung, momentan von Prostata- und Blasenkarzinomen, aus. Zwölf Jahre Forschungserfahrung sprechen für das interdisziplinäre Team“, so erläuterte die NUK-Jury ihre Entscheidung für die geplante Ausgründung aus der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Auch die jungen Kölner Entwickler von Coupies erhielten einen der vier Hauptpreise. Sie machen Rabattmarken aus Papier überflüssig, denn für ihr Couponing-System braucht man lediglich ein modernes Handy: Applikation starten, und schon lassen sich Vergünstigungen in der Umgebung checken und auswählen, an der Kasse zeigt man dann den entsprechenden Code vor. Ebenfalls beim Geldsparen helfen will protarget aus Köln mit seinen schlüsselfertigen Solarkraftwerken, die zuverlässig emissionsfreien und kostengünstigen Strom liefern. Verold aus Aachen und Toronto wurden für ihr Konzept einer Plattform zur Nutzung und Entwicklung von Virtuellen Welten und Augmented Reality auf mobilen Geräten und Online ausgezeichnet.

Förderpreisträger aus allen rheinischen NUK-Metropolen

NUK-Vorstandsmitglied Dr. Dietrich Gottwald und Bernd Nürnberger von der Kreissparkasse Köln überreichten im Stiftersaal des Kölner Wallraf-Richartz-Museums sechs weitere Urkunden an Förderpreisträger aus Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln. Insgesamt konnten 14 Gründerteams am Dienstagabend ihre Geschäftsidee vor über 180 Gästen, unter ihnen auch potenzielle Kapitalgeber, vorstellen. Diese Nominees hatte die NUK-Jury aus 199 Einreichungen in Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs ausgewählt – neuer Rekord für die rheinische Initiative mit vier Standorten, die seit über zwölf Jahren Existenzgründer fördert.

Gutachten wieder zum 08. März

Wichtiger als die Preisgelder sind bei NUK traditionell die Gutachten, die man für die Teilnahme am Wettbewerb bekommt: Rund 400 Feedback-Dokumente erstellten die ehrenamtlich tätigen NUK-Experten in Stufe 1. Sie dienen den Gründern als Standortbestimmung und weisen auf Optimierungspotential des Unternehmensfahrplans hin. Die nächste Gelegenheit hierzu erhalten Gründer aller Branchen am 08. März, dem Einreichungsschluss der zweiten Stufe im NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010. Das vollständige Geschäftskonzept kann man ab dem 03. Mai einschätzen lassen. Weitere Infos auf neuesunternehmertum.de.

NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010 – Daten & Fakten Stufe 1:

- Anforderung: Skizze der Geschäftsidee und des Kundennutzen
- Umfang: ca. zehn Seiten
- Dauer: November 2009 bis Januar 2010
- Abgabe: 11. Januar 2010
- Teilnehmer: 331 Gründer in 199 Teams = 199 eingereichte Businesspläne
= neuer NUK-Einreichungsrekord
- Vorjahresvergleichswerte Stufe 1 NUK-Businessplan-Wettbewerb (BPW):
NUK-BPW 2007: 120 Einreichungen
NUK-BPW 2008: 136 Einreichungen
NUK-BPW 2009: 176 Einreichungen
- Prämierung: Di, 02. März 2010 im Kölner Wallraf-Richartz-Museum
- Preisgelder: Hauptpreis: 4 x 500 Euro, Förderpreis: 6 x 250 Euro
Statistik Stufe 1 – woher kommen die 199 Geschäftsideen?
Branchenaufteilung (absolute Zahlen):
Handel/Innovative Produkte: 46
Online/Web 2.0: 44
IT/Multimedia: 27
Sonstige Dienstleistungen: 24
Freizeit/Wellness: 21
Consulting: 14
Gastronomie: 9
Sonstiges: 5
Chemie/Werkstoffe: 3
Maschinenbau: 3
BioTech/Life Sciences: 2
Elektrotechnik: 1
Regionale Herkunft (absolute Zahlen):
Köln: 97
Düsseldorf: 29
Deutschland: 23
Bonn: 26
NRW: 14
Aachen: 10
13. NUK-Businessplan-Wettbewerb: Coaching für Existenzgründer
In drei Stufen von der Idee zum optimalen Geschäftskonzept
Abgabetermin Stufe 1: 11. Januar 2010
Anforderung: zehnseitige Geschäftsskizze mit Angabe der Kundennutzens
Preisgeld: Die besten Businesspläne erhalten jeweils 500 Euro.
Abgabetermin Stufe 2: 08. März 2010
Anforderung: Teilkonzept mit Markt- und Branchenanalyse und Marketingkonzept (ca. 20 Seiten)

Preisgeld: Die überzeugendsten Einreichungen werden mit je 1.000 Euro prämiert.

NEU: Abgabetermin Stufe 3: 03. Mai 2010
Anforderung: Detail-Businessplan mit Finanzplanung (ca. 35 Seiten)
Preisgeld: 1. Platz 10.000 Euro, 2. Platz 5.000 Euro, 3. Platz 2.500 Euro


NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.
Sandra Mennig
Pressereferentin
Schaafenstr. 7
50676 Köln
Fon: 0221. 226-22 22
Fax: 0221. 226-59 88
E-Mail: info@neuesunternehmertum.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Internet: www.neuesunternehmertum.de, www.nukblog.de


Hintergrundinfo:
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. wurde 1997 von der Stadtsparkasse Köln, heute Sparkasse KölnBonn, dem Gerling-Konzern, heute HDI-Gerling, und der Unternehmensberatung McKinsey & Company, Inc. gegründet. Ziel des Verbandes mit Anlaufstellen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln ist die Förderung eines innovations- und gründerfreundlichen Klimas in der Region Rheinland durch „Netzwerk und Know-how“ – hierauf verweist das Kürzel „NUK“.

Hinter NUK stehen über 30 renommierte Unternehmen der Privatwirtschaft und namhafte Institutionen sowie über 200 Coaches und Gutachter aus Wirtschaft und Wissenschaft. Dieses Netzwerk ermöglicht es NUK, Existenzgründern und Jungunternehmern kompetente und unabhängige Beratung anzubieten, u.a. in Form von regelmäßigen Coachingabenden, Vorträgen und Workshops.

Alle Leistungen des Verbandes sind kostenlos.

Im Rahmen des branchenoffenen NUK-Businessplan-Wettbewerbs werden künftige Entrepreneure dabei unterstützt, ihre Geschäftsidee in ein Geschäftsmodell umzusetzen und erfolgreich am Markt zu etablieren: Der jährlich stattfindende NUK-Businessplan-Wettbewerb ist in drei Stufen aufgebaut, an deren Ende jeweils die besten Konzepte prämiert werden. Es winken Preisgelder von insgesamt knapp 30.000 Euro. Zum Abschluss jeder Stufe erhalten die Teilnehmer für ihre Einreichung außerdem qualifiziertes, schriftliches Feedback zu ihrem Businessplan, und zwar jeweils von mindestens zwei Gutachtern aus dem NUK-Netzwerk.
Der NUK-Businessplan-Wettbewerb, der 2010 in die 13. Runde ging, gehört zu den teilnehmerstärksten Initiativen zur Förderung von Existenzgründern in Deutschland. Seit dem ersten Wettbewerb 1997/98 wurden mit Unterstützung von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. über 650 nachhaltig erfolgreiche Unternehmen gegründet und über 3.600 Arbeitsplätze geschaffen.

Darüber hinaus bietet der NUK-Alumni-Club mit regelmäßigen Veranstaltungen sowohl aus dem NUK-Businessplan-Wettbewerb hervorgegangenen Gründern als auch anderen Jungunternehmern aus der Region Rheinland einen Zugang zum NUK-Netzwerk und dem damit verbundenen Wissenskapital.

Der NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010 unter Schirmherrschaft von NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart läuft von November 2009 bis Juni 2010, der Einstieg ist jederzeit möglich. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Alle Infos, Termine und Online-Registrierung auf neuesunternehmertum.de.

Sandra Mennig | NUK
Weitere Informationen:
http://www.neuesunternehmertum.de
http://neuesunternehmertum.de/content/view/295/95/
http://www.nukblog.de

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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wenn aus theoretischer Chemie Praxis wird

Thomas Heine, Professor für Theoretische Chemie an der TU Dresden, hat 2019 zusammen mit seinem Team topologische 2D-Polymere vorhergesagt. Nur ein Jahr später konnten diese Materialien von einem italienischen Forscherteam synthetisiert und deren topologische Eigenschaften experimentell nachgewiesen werden. Für die renommierte Fachzeitschrift Nature Materials war das Anlass, Thomas Heine zu einem News and Views Artikel einzuladen, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter dem Titel "Making 2D Topological Polymers a reality" beschreibt Prof. Heine, wie aus seiner Theorie Praxis wurde.

Ultradünne Materialien sind als Bausteine für nanoelektronische Bauelemente der nächsten Generation äußerst interessant, da es viel einfacher ist, Schaltungen...

Im Focus: When predictions of theoretical chemists become reality

Thomas Heine, Professor of Theoretical Chemistry at TU Dresden, together with his team, first predicted a topological 2D polymer in 2019. Only one year later, an international team led by Italian researchers was able to synthesize these materials and experimentally prove their topological properties. For the renowned journal Nature Materials, this was the occasion to invite Thomas Heine to a News and Views article, which was published this week. Under the title "Making 2D Topological Polymers a reality" Prof. Heine describes how his theory became a reality.

Ultrathin materials are extremely interesting as building blocks for next generation nano electronic devices, as it is much easier to make circuits and other...

Im Focus: Mikroroboter rollt tief ins Innere des Körpers

Mit einem Leukozyten als Vorbild haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht. In einem Labor simulierten sie dann ein Blutgefäß – und es gelang ihnen, den Mikroroller durch diese dynamische und dichte Umgebung zu steuern. Der Roboter hielt dem simulierten Blutfluss stand und brachte damit das Forschungsgebiet rund um die zielgenaue Medikamentenabgabe einen Schritt weiter: Es gibt keinen besseren Zugangsweg zu allen Geweben und Organen im menschlichen Körper als den Blutkreislauf.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen...

Im Focus: Rolling into the deep

Scientists took a leukocyte as the blueprint and developed a microrobot that has the size, shape and moving capabilities of a white blood cell. Simulating a blood vessel in a laboratory setting, they succeeded in magnetically navigating the ball-shaped microroller through this dynamic and dense environment. The drug-delivery vehicle withstood the simulated blood flow, pushing the developments in targeted drug delivery a step further: inside the body, there is no better access route to all tissues and organs than the circulatory system. A robot that could actually travel through this finely woven web would revolutionize the minimally-invasive treatment of illnesses.

A team of scientists from the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) in Stuttgart invented a tiny microrobot that resembles a white blood cell...

Im Focus: Schnüffel-Roboter als Katastrophenhelfer

Wo Menschenleben gefährdet sind, kommen künftig neuartige Roboter zum Einsatz, die an der TU Dresden entwickelt werden

Wissenschaftler an der TU Dresden arbeiten seit Juni 2019 an künstlichen Helfern, die in einem Katastrophengebiet Gefahren erkennen, beseitigen und somit...

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