Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KIC InnoEnergy ruft zu marktnahen Projektideen auf

11.07.2012
Die „Knowledge and Innovation Community“ (KIC) KIC InnoEnergy, die vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) gefördert wird, ruft zu Projektvorschlägen auf. Das Steinbeis-Europa-Zenrum bietet Unterstützung an.
KIC InnoEnergy ist eine der drei „Knowledge and Innovation Communities“ (KIC), die vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) gefördert werden. In KIC InnoEnergy arbeiten 150 Spitzenunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen an dem gemeinsamen Ziel, bis zum Jahr 2050 eine nachhaltige Energieversorgung für Europa zu schaffen.

Als Partner in KIC InnoEnergy unterstützt das Steinbeis-Europa-Zentrum Unternehmen mit Projektideen im Bereich der nachhaltigen Energieentwicklung in sechs thematischen Schwerpunkten: Renewables, Smart Grids & Storage, Intelligent Buildings and Cities, Sustainable Energy Convergence, Clean Coal, Energy from Chemical Fuels.

Das SEZ prüft Projektideen im Vorfeld der Antragstellung, unterstützt die Zusammenstellung des Konsortiums und berät zu den Förderbedingungen. Projektskizzen werden zum Ende des Jahres bei KIC InnoEnergy eingereicht und nach ihrer Bewilligung als Innovationsprojekte gefördert.

In den kommenden Monaten bietet das Steinbeis-Europa-Zentrum Unterstützung bei der Konkretisierung von Ideen und bei der Partnersuche. Gelegenheit hierzu bieten:
- Ein Informationstag über Fördermöglichkeiten im Bereich Energie (13. Juli 2012 in Karlsruhe)
- Ein KMU-Workshop: Austausch über Projektideen auf nationaler Ebene (September 2012)
- Eine Unternehmerreise nach Schweden (Schwerpunkt: Smart Grids; 19.-21. September 2012)
- Eine Unternehmerreise nach Barcelona (Schwerpunkt: Erneuerbare Energien; Herbst 2012)
- Ein internationaler Workshop und eine Kooperationsbörse zu allen thematischen Schwerpunkten (Oktober 2012)

Hintergrund:
KIC InnoEnergy - ein nachhaltiges Energiesystem für Europa durch enge Verzahnung von Forschung, Innovation und Bildung

Die internationale Wissens- und Innovationsgemeinschaft KIC InnoEnergy ist eine von drei „Knowledge and Innovation Communities“ (KIC), die seit Sommer 2010 vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) gefördert werden. In KIC InnoEnergy arbeiten Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen an dem gemeinsamen Ziel, bis zum Jahr 2050 ein nachhaltiges Energiesystem für Europa zu schaffen. Das Zusammenspiel im Wissensdreieck Forschung, Innovation und Bildung ist dabei eine Priorität des Netzwerks. Insbesondere die Ausbildung von Nachwuchsunternehmern, entsprechende Doktorandenprogramme und eine enge Vernetzung der Partner sollen dafür sorgen, dass innovative Energietechnologien schneller auf den Markt kommen.

Die Initiierung des Netwerks erfolgte durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Inzwischen wurde als Dachorganisation eine europäische Aktiengesellschaft (KIC InnoEnergy SE) mit Sitz in den Niederlanden gegründet. Sechs regional gebündelte Co-Location-Zentren bilden das KIC InnoEnergy Konsortium: „Benelux“, „Iberia“, „Alps Valleys“, „Sweden“, „PolandPlus“ und „Germany“. Jedes der sechs KIC InnoEnergy Co-Location-Zentren koordiniert ein für alle Partner wichtiges Thema im Bereich Energie.

Die deutsche Co-Location befasst sich mit dem Thema „Energie aus chemischen Energieträgern“. Zur deutschen Co-Location gehören neben dem KIT auch die Universität Stuttgart, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Stuttgart sowie als Unternehmen die EnBW. Weiterhin sind als assoziierte Partner die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG-ISI, Karlsruhe) und das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) mit Büros in Stuttgart und Karlsruhe beteiligt.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum sorgt dafür, dass die geplanten Technologietransfermaßnahmen insbesondere KMU erreichen. Auf diese Weise soll der Anwendermarkt im Energiebereich brandneue Technologien schnell und wertschöpfend anwenden. Zudem wird das SEZ sich dafür engagieren, dass Frauen aus Wissenschaft, Bildung und Unternehmen dafür gewonnen werden, sich mit dem Thema Energie auseinanderzusetzen und mit ihren Fähigkeiten zu mehr Innovationen beitragen. Ebenso unterstützt das SEZ strategisch die Gründung von Start-ups.

Kontakt:
Dr. Annette C. Hurst, hurst@steinbeis-europa.de
Charlotte Schlicke, schlicke@steinbeis-europa.de

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.kic-innoenergy.com/
http://www.steinbeis-europa.de/event.energy2012.html
http://www.steinbeis-europa.de/event.1195.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 13 neue Graduiertenkollegs
13.05.2019 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Rechenzentrum in Windenergieanlage ausgezeichnet
25.04.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Chaperone halten das Tumorsuppressor-Protein p53 in Schach: Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen.

Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur Tumorzellen angreift – noch können Ärzte und Patienten davon nur träumen. Dabei hat die Natur ein...

Im Focus: Wasserstoff – Energieträger der Zukunft?

Fraunhofer-Allianz Energie auf Berliner Energietagen

Im Pariser Klimaabkommen beschloss die Weltgemeinschaft, dass die weltweite Wirtschaft zwischen 2050 und 2100 treibhausgasneutral werden soll. Um die...

Im Focus: Quanten-Cloud-Computing mit Selbstcheck

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie, Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

Aktuell beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit der Frage, wie die „Quantenüberlegenheit“ auf heute schon verfügbarer Hardware genutzt werden kann.

Im Focus: Self-repairing batteries

UTokyo engineers develop a way to create high-capacity long-life batteries

Engineers at the University of Tokyo continually pioneer new ways to improve battery technology. Professor Atsuo Yamada and his team recently developed a...

Im Focus: Quantum Cloud Computing with Self-Check

With a quantum coprocessor in the cloud, physicists from Innsbruck, Austria, open the door to the simulation of previously unsolvable problems in chemistry, materials research or high-energy physics. The research groups led by Rainer Blatt and Peter Zoller report in the journal Nature how they simulated particle physics phenomena on 20 quantum bits and how the quantum simulator self-verified the result for the first time.

Many scientists are currently working on investigating how quantum advantage can be exploited on hardware already available today. Three years ago, physicists...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2019: „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“

21.05.2019 | Veranstaltungen

Nachwuchskräfte aufgepasst! „Traumjobs live“ bei der Friedhelm Loh Group

20.05.2019 | Veranstaltungen

MS Wissenschaft startet Deutschlandtour mit Fraunhofer-KI an Bord

17.05.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

KI-Forschung in Deutschland: Landkarte der Plattform Lernende Systeme gibt Überblick

21.05.2019 | Informationstechnologie

Diabetes Kongress 2019: „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“

21.05.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Chaperone halten das Tumorsuppressor-Protein p53 in Schach: Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs

21.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics