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Jugend forscht Regionalwettbewerb 2011 an der FH Bingen

25.01.2011
„Bring frischen Wind in die Wissenschaft“, lautet das Motto von Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“, für den die Fachhochschule Bingen im Februar zum zweiten Mal einen von zehn Regionalwettbewerben in Rheinland-Pfalz ausrichtet.

Rekordbeteiligung mit 10677 Jugendlichen in der 46. Wettbewerbsrunde meldet die Stiftung Jugend forscht e.V., die Anmeldungen aus Rheinland-Pfalz sind auf 1148 gestiegen: ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber der vergangenen Runde und für FH-Präsident Professor Dr. Klaus Becker ein erfreuliches Zeichen für das gestiegene Interesse junger Menschen an technischen und naturwissenschaftlichen Themen. Denn darum geht es bei dem Wettbewerb, der in sieben Fachgebieten gestaffelt in zwei Altersgruppen ausgetragen wird.

88 Jungforscherinnen und Jungforscher aus dem Raum Rheinhessen, Nahe, Hunsrück und der Pfalz haben experimentiert und geforscht und werden am Wettbewerbstag in Bingen, dem 18. Februar, ihre Projekte der Fachjury und der Öffentlichkeit präsentieren. Sie hoffen auf einen der begehrten Preise und die Eintrittskarte zur nächst höheren Wettbewerbsrunde auf Landesebene.

Insgesamt 50 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik und Technik werden vorgestellt. In der Altersgruppe Schüler experimentieren bis 14 Jahre sind zum Regionalwettbewerb Bingen 38 Mädchen und 35 Jungen angemeldet, in der Altergruppe Jugend forscht ab 15 Jahre treten acht Mädchen und sieben Jungen an.

„Als Patenhochschule und Wettbewerbsausrichter wollen wir Talente fördern und den Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform schaffen, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entfalten“, bringt der Patenbeauftragte der FH, Professor Dr. Dieter Kilsch, die Motivation für die vorbereitungsintensive Veranstaltung auf den Punkt. Doch bis zum Wettbewerbstag gibt es für den Professor und sein Team noch viel zu tun.

Juroren müssen informiert, Projektdokumentationen durchgearbeitet, der Wettbewerbstag und die Betreuung der Wettbewerbsteilnehmer organisiert und Sponsoren gefunden werden, die die Hochschule bei der Finanzierung der Auswahlrunde unterstützen. Schließlich hat die FH keinen Topf für Jugend forscht, Preisgelder und Bewirtung der Teilnehmer verschlingen einen beachtlichen Batzen.

„Doch die Investition in unseren Nachwuchs ist eine sehr gute Investition in die Zukunft“, ist FH-Vizepräsident Kilsch überzeugt und hofft auf die Großzügigkeit von Unternehmen.

Weitere Informationen zum Nachwuchswettbewerb Jugend forscht/Schüler:
http://www.fh-bingen.de/jugendforscht.html

Vera Hamm | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-bingen.de/jugendforscht.html

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