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Jugend forscht - Auftakt zum 45. Bundeswettbewerb

14.05.2010
Deutschlands beste Nachwuchsforscher präsentieren ihre Projekte vom 13. bis 16. Mai 2010 in der Messe Essen / BMBF erhöht Jugend forscht Etat
Start frei für den Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Essen:
Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, 16. Mai, treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher der 45. Runde in den wissenschaftlichen Wettstreit.

179 Jugendliche mit insgesamt 107 Projekten haben sich für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten heute Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V., und Ralph Labonte, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG, alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Finalauftakt in der Messe Essen.

"ThyssenKrupp und Jugend forscht - das ist langjährige, gelebte Tradition. Nach 1987 und 1992 richten wir den Bundeswettbewerb bereits zum dritten Mal aus. Für unser Unternehmen ist es wichtig, gerade junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern", sagte Labonte.

Anlässlich des Starts des diesjährigen Bundeswettbewerbs sagte Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung und zugleich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e.V., in Berlin: "Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, nachhaltig in Bildung und Forschung zu investieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat daher die Mittel für Jugend forscht in diesem Jahr um rund 15 Prozent erhöht. Der Wettbewerb ist ohne Zweifel eines der wirkungsvollsten Instrumente der Nachwuchsförderung in Deutschland. In den kommenden drei Jahren werden wir zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen, um gezielt neue Betreuer für die Forscher, Erfinder und Ingenieure von morgen zu gewinnen. Für die Zukunft Deutschlands als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ist es von entscheidender Bedeutung, noch weitaus mehr junge Talente als bisher zu finden und sie gezielt zu fördern."

Beim Finale präsentieren die jungen Forscher und Erfinder ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalisten gehört Stefanie Tuchtenhagen (15) aus Bremerhaven. In Geo- und Raumwissenschaften präsentiert die Schülerin eine Forschungsarbeit zu einem aktuellen Thema. Anhand eines Eisbohrkerns untersuchte sie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Antarktische Halbinsel. Für den Bundeswettbewerb hat sich auch Robert Schaller aus Oberkotzau in Bayern im Fach Technik qualifiziert. Er optimierte das Satellitennavigationssystem GPS.

Durch die zusätzliche Messung von Beschleunigung, Drehrichtung und Lage im Erdmagnetfeld kann der 19-Jährige den jeweiligen Standort sehr viel genauer bestimmen.

Am Samstag, 15. Mai, findet um 18.30 Uhr die Sonderpreisverleihung in der Jahrhunderthalle Bochum statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise - darunter attraktive Forschungsreisen in die USA und nach China sowie zur Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Höhepunkt des 45. Bundesfinales ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 16. Mai, um 10.00 Uhr vor über 1000 geladenen Gästen. In Anwesenheit von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und weiteren Ehrengästen werden Sieger und Platzierte in einer Feierstunde in der Philharmonie Essen ausgezeichnet.

Pressevertreter können sich an allen vier Finaltagen über die Leistungen des talentierten Forschernachwuchses informieren.

Kurzfassungen der Projekte wie auch weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Dr. Daniel Giese | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.jugend-forscht.de

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