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Jackson-Sharpe-Award geht nach Leipzig

16.03.2011
Die International Public Relations Research Conference in Miami (USA), die als wichtigste jährliche Fachtagung der PR-Wissenschaft gilt, hat erstmals einen Beitrag aus Deutschland mit dem höchst dotierten Preis ausgezeichnet:

Der Jackson-Sharpe-Award für die beste gemeinsame Forschungsarbeit von Wissenschaft und Praxis ging am 12. März an Professor Dr. Ansgar Zerfaß und Anne Linke von der Universität Leipzig sowie Stephan Fink, den Vorstandsvorsitzenden der Fink & Fuchs PR AG in Wiesbaden.

Der gemeinsame Beitrag "Social Media Governance: Regulatory frameworks as drivers of success in online communications" überzeugte sowohl das Programmkomitee als auch die Award-Jury - insbesondere hinsichtlich der Ausrichtung auf die immer wichtigeren Fragen des Social Media Management und seiner hohen Praxisrelevanz. Grundlage ist die eine umfassende empirische Studie zur Nutzung von Facebook, Twitter, Youtube und anderen Anwendungen in deutschen Organisationen, die grundlegende Defizite auf der Ebene struktureller Regeln und Ressourcen offengelegt hat.

An der Konferenz nahmen über 150 Forscher von mehreren Kontinenten sowie Unternehmens- und Agenturvertreter teil. Veranstalter ist das renommierte Institute for Public Relations, eine Non-Profit-Organisation, die seit über 50 Jahren die Kommunikationsforschung und den Wissenstransfer insbesondere in den USA fördert.

"Die Auszeichnung belegt die Qualität unserer langfristigen Forschungskooperation", sagte Stephan Fink, der Lehrbeauftragter am Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft ist.
"Das bestätigt meinen Eindruck, dass wir in Deutschland beim Thema Social Media keineswegs nur hinterherhinken, sondern die hiesigen Erfahrungen und Erkenntnisse auch international für Impulse sorgen." Professor Zerfaß

ergänzte: "Die Ergebnisse unserer ersten deutschlandweiten Studie zu den Rahmenbedingungen und Strategien für Social Media in der Unternehmenskommunikation sind sehr positiv aufgenommen worden. Wir haben bereits Anschlussprojekte vereinbart und werden im Sommer gemeinsam mit der Boston University und der University of Technology Sydney nächste Ergebnisse präsentieren."

Auch in Deutschland wird es nach den Worten von Projektleiterin Anne Linke im Mai dieses Jahres eine weitere empirische Studie zum Thema geben. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 US-Dollar wird ebenfalls für diesen Forschungsbereich verwendet.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
Telefon: +49 341 97-35040
E-Mail: zerfass@uni-leipzig.de

Susann Huster | idw
Weitere Informationen:
http://www.cmgt.uni-leipzig.de

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