Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hohe internationale Auszeichnung für Kieler Dermatologen

11.06.2014

Internationale Anerkennung für einen der Kernforschungsbereiche der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und des Exzellenzclusters „Entzündung an Grenzflächen“:

Professor Stephan Weidinger von der Klinik für Dermatologie und Allergologie des UKSH, Campus Kiel, wurde auf der Jahrestagung der European Academy for Allergy and Immunology am Sonnabend, 7. Juni, in Kopenhagen mit dem mit 50.000 US-Dollar dotierten „Phadia-Award“ ausgezeichnet. Stephan Weidinger ist der zweite Deutsche, der die höchste jährlich vergebene, internationale Auszeichnung im Bereich der Allergologie erhält.

Stephan Weidinger erhielt den Preis für seine bisherigen Forschungsarbeiten zur molekularen Genetik allergischer Erkrankungen. Der Kieler Forscher beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Charakterisierung erblicher Mechanismen chronisch-entzündlicher und allergischer Krankheitsbilder sowie ihrem Zusammenspiel mit Umweltfaktoren.

Der Bereich Dermato-Immunologie und Allergologie ist traditionell ein Kieler Forschungsschwerpunkt. Sowohl im Excellenzcluster „Entzündung an Grenzflächen“ als auch im systemmedizinischen Verbundprojekt „sysINFLAME“ sind Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Dermatologie und Allergologie beteiligt.

Daneben werden zahlreiche dermatologisch-allergologische Forschungsprojekte und klinische Studien durch nationale und internationale Förderungen unterstützt. Die internationale Anerkennung dieser Forschungsprojekte schlägt sich in zahlreichen Publikationen in hochrangigen Wissenschaftsjournalen nieder.

Daneben zählt die Klinik für Dermatologie und Allergologie zu den führenden Einrichtungen im Bereich klinischer Studien. Dadurch profitieren Patientinnen und Patienten frühzeitig von aktuellen Forschungsergebnissen und neuen Behandlungsmethoden.

Professor Stephan Weidinger wurde im Jahre 2011 im Zuge einer Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach Kiel berufen und leitet seitdem die Hochschulambulanz und die Arbeitsgruppe „Molekulare Epidemiologie entzündlicher und allergischer Hautkrankheiten“ an der Klinik für Dermatologie und Allergologie am UKSH, Campus Kiel. Daneben ist er Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters „Entzündung an Grenzflächen“ und einer der leitenden Wissenschaftler im sysINFLAME Verbundprojekt. 

Bildmaterial steht zum Download bereit:

http://inflammation-at-interfaces.de/de/newsroom/aktuelles/StephanWeidinger_PhadiaAward.jpg Bildunterschrift: Professor Stephan Weidinger (l.), Preisträger des diesjährigen Phadia Awards, und Professor Nikos Papadopoulos (r.), Präsident der European Academy of Allergology and Clinical Immunology. Foto/ Copyright: Robert Hausmann/Eventfotografen 

Kontakt: Dr. Tebke Böschen Exzellenzcluster „Entzündung an Grenzflächen“ Telefon: +49 431/880-4682 E-Mail: tboeschen@uv.uni-kiel.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Text: Dr. Tebke Böschen Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355 E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de, Internet: www.uni-kiel.de  

Link zur Pressemitteilung:

www.inflammation-at-interfaces.de/de/newsroom/aktuelles/auszeichnung-fuer-kieler-dermatologen

Dr. Tebke Böschen | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Weltweit einzigartige Femtosekundenlaseranlage eingeweiht
21.06.2018 | Hochschule RheinMain

nachricht Stahl-Innovationspreis 2018: Mikro-Dampfturbine ausgezeichnet
21.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics