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Hochschule Zittau/Görlitz im bundesweiten MINT-Wettbewerb erfolgreich

25.02.2010
Die Hochschule Zittau/Görlitz gehört zu den Siegern des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung ausgelobten Wettbewerbs "Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) und wird für ihr Projekt "Entwicklung eines Praktikumsparks 'Lebendiger Energiemix' zur Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern an der Hochschule Zittau/Görlitz" eine Förderung von annähernd 300.000 EURO erhalten.

Projektleiterin Professorin Anke Traichel und Prorektor Prof. Friedrich Albrecht präsentierten unter zwölf Finalisten, ausgewählt aus 61 Bewerbern, am 17. Februar das Projekt der Hochschule öffentlich vor einer hochrangigen Jury in Berlin. Die Hochschule Zittau/Görlitz ist die einzige Hochschule Sachsens und, neben der Technischen Universität Berlin, im Osten Deutschlands, die eine Förderung für die Jahre 2010 und 2011 erhält. Die Preisverleihung findet am 15. April 2010 in München mit einem abschließenden Workshop statt.

"Mit dieser Förderung wollen wir die MINT-Nachwuchsförderung an unserer Hochschule weiter voranbringen und stärken," so Prorektor Albrecht. Die Hochschule setzt bei der Stärkung des MINT-Segments auf eine Profilschärfung im Kompetenzfeld Energie und Umwelt. Die bereits vorhandenen Stärken der Hochschule - anwendungsorientierte und praxisnahe Lehre, ein ausgebautes Netz an Unternehmenskontakten, jahrzehntealte Tradition in Technik und Naturwissenschaft, Studiengangsverbünde - werden durch dieses Projekt erweitert und ergänzt. Angesichts der demografischen Herausforderung muss die Studienorientierung in Richtung MINT weiter intensiviert werden, neue Zielgruppen gewonnen und seitens der Lehrenden die zunehmende Diversität der Studentenschaft berücksichtigt werden. Das vorgelegte Konzept setzt auf drei Säulen:

o Praktikumspark "Lebendiger Energiemix"

o Transdisziplinäre studentische Arbeitsgruppen

o Ideologiefreie Energiedebatte

An der Umsetzung ist insbesondere die Fakultät Maschinenwesen beteiligt. Die Projektleitung liegt in den Händen von Frau Prof. Dr.-Ing. Anke Traichel. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadtwerke Zittau, die durch ihre Kompetenz als Versorgungsunternehmen den Bezug zur Nachfrage- und Bedarfsrealität herstellen. Durch die Verknüpfung mit den Stadtwerken und der damit verbundenen Bürgernähe können potenziell mehr regionale Studienanfänger gewonnen und die Kompetenzen im Feld "Energie und Umwelt" befördert werden. Damit wird der Ausbildungsaspekt "Energietechnik" als traditionelle Ausbildungsrichtung der Hochschule Zittau/Görlitz gestärkt.

Kontakt:
Hochschule Zittau/Görlitz
Prof. Dr.-Ing. Anke Traichel
Tel.: 0 35 83 61 15 47
E-Mail: a.traichel@hs-zigr.de

Hella Trillenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs.zigr.de

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