Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Ideen haben bei Science4Life immer Konjunktur

05.03.2010
Zehn Gründerteams für herausragende Geschäftskonzepte in Berlin ausgezeichnet

Zukunftsorientierte Produktinnovationen und mutige Forschungsprojekte braucht das Land in schwierigen Zeiten notwendiger denn je: Deswegen ist Science4Life besonders interessant für Existenzgründer. Im Rahmen des bundesweit größten branchenspezifischen Businessplan-Wettbewerbs werden Gründer von der Idee, über die Konzeption bis zur Realisation begleitet.

Die zehn besten Gründerteams wurden jetzt auf der Zwischenprämierung in Berlin von den Schirmherren der Initiative, dem hessischen Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch und Dr. Matthias Urmann, Administrativer Leiter Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ausgezeichnet.

Der vom Land Hessen und Sanofi-Aventis unterstützte Wettbewerb hat in diesem Jahr nicht nur eines seiner besten Ergebnisse in seiner zwölfjährigen Geschichte erzielt, sondern auch erneut den Beweis erbracht, dass in Deutschland innovative Geschäftsideen immer noch Konjunktur haben.

Sehr erfreulich ist die aktuelle Bilanz: Fast 200 Ideenträger aus dem ganzen Bundesgebiet haben insgesamt 62 Konzepte eingereicht. Besonderes Potential bescheinigt das Gutachtergremium von Science4Life den zehn Gründerteams aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Niedersachsen, die ihre Auszeichnung in der Hessischen Landesvertretung in Berlin entgegen nahmen. Die Gewinner der Konzeptphase 2010 des Science4Life Venture Cups sind in alphabetischer Reihenfolge:

Agrolytix (Erlangen / Bayern)
Amedrix GmbH (Esslingen / Baden-Württemberg) CNTherm (Berlin) Cortec (Freiburg,Tübingen / Baden-Württemberg) dynamic biosensors (Garching / Bayern) iThera Medical GmbH (München / Bayern) MediDusa (Heidelberg / Baden-Württemberg) Morgentau Solutions GmbH (München / Bayern) PACT Pharmaceuticals (Heidelberg / Baden-Württemberg) Particular GmbH (Hannover / Niedersachsen)

Auffallend ist, dass sich viele Gründer in diesem Jahr bereits in einem sehr frühen Stadium der Unternehmensgründung an dem Wettbewerb beteiligt haben. Die schwierige wirtschaftliche Lage macht eine rechtzeitige und intensive Auseinandersetzung mit dem Businessplan besonders notwendig, wie die hohen Teilnehmerzahlen bestätigen.

Bei den Geschäftsfeldern, aus denen die Ideen stammen setzt sich der Trend der letzten Jahre weiter fort: Dreiviertel der eingereichten Geschäftskonzepte befassen sich mit innovativen Produktideen, wobei der Schwerpunkt auf Medizintechnik sowie Bio- und Nanotechnologie liegt. Im Dienstleistungssektor sind vor allem Geschäftsideen aus dem Gesundheitswesen und der Biotechnologie zu verzeichnen.

Auch wenn Unternehmensgründungen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht einfach sind, waren die Schirmherren einhelliger Meinung, dass sich die exzellenten Geschäftskonzepte verbunden mit der Tatkraft und dem Mut der Gründerteams erfolgreich durchsetzen werden. Wirtschaftsstaatssekretär Saebisch ermutigte die Gründer ihren Weg konsequent weiterzugehen.

Saebisch verwies darauf, dass sich die Pharma-, Biotech- und Medizintechnikunternehmen besonders krisenfest gezeigt haben und nach jüngsten Analysen optimistisch in die Zukunft blicken: "Mit Umsatzwachstum und Beschäftigungszuwachs wird gerechnet." Die Politik habe nach der Bundestagswahl durch bessere Rahmenbedingungen für die Innovations- und Wachstumsfinanzierung sehr schnell auf die schwierige Finanzierungssituation von Start-Up-Unternehmen reagiert.

"Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat Investitionen in junge, innovative Unternehmen, deren Tätigkeit fast immer mit Anfangsverlusten verbunden ist, wesentlich attraktiver gemacht. Der Erfolg zeigt sich im sprunghaften Anstieg von Investitionen in diese Unternehmen" stellte Saebisch fest: "Hier zeigt sich eindrucksvoll, wie schnell richtige Entscheidungen für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen wirken."

Einmal mit dem "Gütesiegel" einer Science4Life-Teilnahme ausgezeichnet, haben die Gründer gute Chancen, auf dem Markt zu bestehen und Kooperationspartner zu finden. Das hat nicht nur die Science4Life-Messe gezeigt, bei der sich Ende des vergangenen Jahres in Frankfurt-Höchst zahlreiche Jungunternehmer präsentierten.

Sanofi-Aventis hat auch seinerseits Interesse an Kooperationspartnern aus der Biotech-Branche wie Dr. Matthias Urmann in seiner Rede an die Preisträger zur Sprache brachte: "Wir richten derzeit unsere Forschung und Entwicklung weltweit strategisch neu aus. Ein wesentliches Element dabei ist die Öffnung nach außen, sind Einlizenzierungen, Akquisitionen und Kooperationen. Das erfordert aber auch, dass wir dabei Qualität vorfinden. Science4Life mit seinem Coaching durch mehr als 180 Experten liefert hierfür eine wesentliche Voraussetzung", sagt Dr. Matthias Urmann, Administrativer Leiter der Forschung und Entwicklung von Sanofi-Aventis in Frankfurt und Vorstand von Science4Life.

Die zehn besten Gründerteams wurden für die intensive Auseinandersetzung mit ihrem Geschäftsmodell bei der Science4Life-Zwischenprämierung mit jeweils 1.000 EURO und einem zweitägigen Workshop belohnt. Die Teilnahme bei Science4Life bietet Gründern jedoch weitaus mehr als Preisgelder. Generell ist eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb vor allem auch bei Geldgebern ein anerkanntes Gütesiegel. Zudem bietet der Wettbewerb auch die Möglichkeit, die Marktfähigkeit ihrer Geschäftsidee folgenlos in der Branche zu testen. Das individuelle Expertenfeedback gibt Orientierungshilfe und eine gewisse Planungssicherheit.

Ab sofort startet der Science4Life Venture Cup in die zweite Phase. Jetzt sind die Teilnehmer aufgerufen, ihr Konzept zu einem vollständigen Businessplan auszuarbeiten. Dabei erhalten sie weiter umfassende Unterstützung. Das Science4Life-Angebot reicht von Seminaren über Workshops bis hin zu Telefonkonferenzen, in denen die Gründer mit Experten ihre Fragen diskutieren können. Die Teilnahme an der Businessplanphase steht auch jenen offen, die kein Konzept eingereicht haben. Einsendeschluss für die Businesspläne ist der 7.

Mai 2010. Die Verfasser der besten fünf Pläne werden zu einem mehrtägigen Gründerworkshop eingeladen. Hier geht es darum, den Businessplänen den letzten Schliff zu geben und sich auf die abschließende Jurypräsentation vorzubereiten.

Im Rahmen der Abschlussprämierung am 28. Juni 2010 in Frankfurt/Main werden dann die Gewinner des diesjährigen Science4Life Venture Cups bekannt gegeben und mit Preisgeldern von insgesamt 76.000 EURO ausgezeichnet.

Informationen zur Wettbewerbsteilnahme, den Veranstaltungen und der Gründerinitiative unter www.science4life.de

Hintergrundinformation:

Science4Life e.V. ist eine unabhängige Gründerinitiative, die deutschlandweit kostenfrei Beratung, Betreuung und Weiterbildung von jungen Unternehmen in den Branchen Life Sciences und Chemie anbietet.
Sie wurde bereits 1998 als Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen.
Seit 2003 ist die Gründerinitiative Science4Life ein Verein.
Initiatoren und Sponsoren sind die Hessische Landesregierung und Sanofi-Aventis. Die Gründerinitiative setzt ihren thematischen Schwerpunkt auf den alljährlich ausgetragenen Businessplan-Wettbewerb "Science4Life Venture Cup" und lädt alljährlich Ideenträger aus ganz Deutschland ein, innovative Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences und Chemie in Unternehmenserfolge umzusetzen. Damit ist er der bundesweit größte Businessplanwettbewerb dieser wichtigen Zukunftsbranchen. Er bündelt zur Unterstützung der Unternehmensgründer fachspezifische Expertise in einem Unterstützernetzwerk aus mittlerweile rund 120 Unternehmen und Institutionen mit über ehrenamtlich tätigen 180 Experten. Seit 1998 haben in den elf Wettbewerbsrunden über 2800 Teilnehmer 873 Geschäftskonzepte, darunter 510 detailliert ausgearbeitete Businesspläne erarbeitet und auf den Prüfstand gestellt. Fast 2.300 Arbeitsplätze in über 350 neu gegründeten Unternehmen wurden geschaffen.
Geschäftsstelle Science4Life e.V.
Industriepark Höchst
Gebäude H831
65926 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0)700 / 00 77 44 77
Fax: +49 (0)700 / 00 77 44 66
E-Mail: info@science4life.de

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.science4life.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ER-C Synergy Grant: 12 Millionen Euro für die Erforschung von „magischen“ 3D-Nanostrukturen
11.10.2019 | Forschungszentrum Jülich

nachricht 6G und modernste Radare – 6,5 Millionen Euro für Terahertz-Integrationszentrum
10.10.2019 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Im Focus: How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

How do some neutron stars become the strongest magnets in the Universe? A German-British team of astrophysicists has found a possible answer to the question of how these so-called magnetars form. Researchers from Heidelberg, Garching, and Oxford used large computer simulations to demonstrate how the merger of two stars creates strong magnetic fields. If such stars explode in supernovae, magnetars could result.

How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

Im Focus: Wenn die Erde flüssig wäre

Eine heisse, geschmolzene Erde wäre etwa 5% grösser als ihr festes Gegenstück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern. Der Unterschied zwischen geschmolzenen und festen Gesteinsplaneten ist wichtig bei die Suche nach erdähnlichen Welten jenseits unseres Sonnensystems und für das Verständnis unserer eigenen Erde.

Gesteinsplaneten so gross wie die Erde sind für kosmische Massstäbe klein. Deshalb ist es ungemein schwierig, sie mit Teleskopen zu entdecken und zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

Zukunft Bau Kongress 2019 „JETZT! Bauen im Wandel“

10.10.2019 | Veranstaltungen

Aktuelle Trends an den Finanzmärkten im Schnelldurchlauf

09.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IZM setzt das E-Auto auf die Überholspur

11.10.2019 | Energie und Elektrotechnik

IVAM-Produktmarkt auf der COMPAMED 2019: Keine Digitalisierung in der Medizintechnik ohne Mikrotechnologien

11.10.2019 | Messenachrichten

Kryptografie für das Auto der Zukunft

11.10.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics