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German Innovation Award für Rittal VX25 Schaltschranksystem

14.06.2019

Rat für Formgebung prämiert Rittal

Das VX25 Schaltschranksystem von Rittal hat den German Innovation Award 2019 erhalten. Der Rat für Formgebung prämierte das innovative Großschrank-System am 28. Mai als Winner in der Kategorie „Excellence in Business to Business / Machines & Engineering“.


Heiko Holighaus, Hauptabteilungsleiter Forschung und Entwicklung, und Nico Keil, Produktmanager für Großschranksysteme bei Rittal, freuen sich über den German Innovation Award für VX25 und Blue e+.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Fit für Industrie 4.0 und preisgekrönt: Rittal hat 2018 mit dem VX25 das erste Schaltschranksystem auf den Markt gebracht, das vollständig entlang den Anforderungen nach erhöhter Produktivität im Steuerungs- und Schaltanlagenbau und denen von Industrie 4.0-Wertschöpfungsketten entwickelt wurde.

Award würdigt Innovation mit Nutzerzentrierung

Mit dem German Innovation Award zeichnet der vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Rat für Formgebung zukunftsweisende Innovationen aus, die nachhaltig Wirkung zeigen und den Nutzern einen besonderen Mehrwert bieten.

Insgesamt gab es knapp 700 internationale Einreichungen. Über die Gewinner hat eine hochkarätig besetzte Jury aus Physikern, Patentberatern, Informatikern, Finanzierungspezialisten, Produktdesignern, Technologie-Historikern und Marketeers entschieden.

„Im Mittelpunkt der Bewertung der eingereichten Innovationen steht die Nutzerzentrierung. Sie ist das Differenzierungsmerkmal des German Innovation Award“, erklärt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. „Besonders gut gelingt das, wenn die künftigen Nutzer frühzeitig in die Produkt- und Designentwicklung involviert werden.“

Der Preisträger: Schaltschranksystem für digitale Prozessketten

„Wir freuen uns, dass mit dem Award eine so renommierte Institution wie der Rat für Formgebung die Innovationskraft unseres VX25 würdigt. Insbesondere der grundsätzliche Jury-Fokus auf die Nutzerzentrierung entspricht genau dem Ansatz der Produktentwicklung bei Rittal. Der Erfolg des Systems, das Feedback unserer Kunden und Auszeichnungen wie dieser Award bestätigen uns auf unserem Weg“, sagt Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal.

Bei der Entwicklung des Großschranksystems spielte der intensive Dialog mit den Kunden eine entscheidende Rolle. Durch eine groß angelegte, wissenschaftlich fundierte Usability-Studie dokumentierten Entwickler und Analytiker den Industriealltag bei Steuerungs- und Schaltanlagenbauern.

Das Ergebnis: „Das VX25 System ‚tickt‘, wie der Steuerungs- und Schaltanlagenbauer denkt und handelt: in Funktionen und Prozessen“, so Dr. Steffen.

Der VX25 bietet maximale Datenqualität und Durchgängigkeit der Daten, reduzierte Komplexität sowie Zeitersparnis und Sicherheit in der Montage. Über 25 angemeldete Schutzrechte belegen den hohen Innovationsgrad.

„Die Einführung des prämierten Großschranksystems war ein Meilenstein, auf den gerade mit den ganz neuen AX Kompaktschrank- und KX Kleingehäuse-Serien schon der nächste Schritt gefolgt ist. Mit der zuvor präsentierten Blue e+ Kühlgeräteserie ist jetzt unser Kernportfolio erneuert und fit für Industrie 4.0. Gemeinsam mit unserer Schwesterfirma Eplan denken wir uns tief in die gesamte Wertschöpfungskette des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus hinein und unterstützen die Kunden mit Optimierung und Digitalisierung“, schließt Dr. Steffen.

Special Mention: Kühlgeräteserie Blue e+

In derselben Kategorie wie der VX25 war auch die Kühlgeräteserie Blue e+ für den Award nominiert. Sie wurde bei der Preisverleihung mit der Auszeichnung „Special Mention“ bedacht. Blue e+ ist seit 2015 das effizienteste industrielle Kühlsystem auf dem Markt. Es arbeitet mit einer neuartigen Kombination aus Heatpipe und Kompressor.

Anwendungsdaten belegen eine Energieeinsparung von durchschnittlich 75 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Geringere Temperaturschwankungen im Schaltschrank steigern die Lebensdauer der installierten Komponenten. Das IoT Interface prädestiniert für diverse Industrie-4.0-Anwendungen bis hin zu Predictive Maintenance.

Der Auslober: Rat für Formgebung

Der Rat für Formgebung wurde 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und vom Bundesverband der Deutschen Industrie gestiftet. Seit nunmehr 66 Jahren verfolgt die Stiftung das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu fördern. Mit seinen Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen leistet der Rat für Formgebung einen entscheidenden Beitrag zum Wissenstransfer rund um das Thema Design, Innovation und Marke. Dem Stifterkreis gehören aktuell über 300 in- und ausländische Unternehmen an.

Über Rittal
Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.
Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.
Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.
Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. Zum elften Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2019 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2019 bereits zum vierten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com

Rittal Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Steffen Maltzan
Tel.: 02772/505-2680
E-Mail: maltzan.s@rittal.de

Regina Wiechens-Schwake | Rittal GmbH & Co. KG

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