Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Förderpreis Palliativmedizin geht nach Datteln

26.09.2012
Arbeit zu Schlafstörungen und Unruhe bei Kindern mit lebenslimitierenden Krankheiten ausgezeichnet
Das Team des Kinderpalliativzentrums in Datteln erhielt für seine Arbeit zu Schlafstörungen und Unruhe bei Kindern mit lebenslimitierenden neurologischen und anderen komplexen Erkrankungen den Förderpreis 2012 der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Im Rahmen der prämierten Arbeit beschreiben die Diplom Psychologin Anna-Lena Tietze sowie die Kinderärzte Markus Blankenburg und Boris Zernikow umfassend die aktuelle Forschungslage zu Schlafstörungen bei Kindern mit lebenslimitierenden neurologischen Erkrankungen.

Sie analysieren Schwachpunkte und zeigen zukünftige Forschungswege auf. Auf Grundlage dieser fundierten Ergebnisse entwickelten sie gemeinsam mit Hilfe von Experten und betroffenen Eltern einen Schlaffragebogen für neurologische und andere komplexe Erkrankungen (SNAKE).

„Die Ergebnisse zu Häufigkeit und Art der Schlafstörungen sowie zu deren Folgen sind wichtig, um langfristig die Therapie der betroffenen Kinder zu verbessern“ erläutert Prof. Dr. Zernikow, Chefarzt des Kinderpalliativzentrums an der Vestischen Kinder- und Jungendklinik in Datteln und Lehrstuhlinhaber an der Universität Witten/Herdecke.

Die Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die eine palliative Versorgung benötigen, ist sehr heterogen. Sie ist nicht nur durch ein sehr weites Altersspektrum charakterisiert, sondern zusätzlich durch ein großes Spektrum verschiedener, oft angeborener und sehr seltener Erkrankungen.

Unruhe und Schlafstörungen treten bei 50 bis 80 Prozent der lebenslimitierend neurologisch erkrankten Kinder und Jugendlichen auf und sind damit Hauptbelastungsfaktoren nicht nur für die Kinder selbst, sondern für die gesamte Familie, wie das Team des Kinderpalliativzentrums in Datteln in seiner klinischen Arbeit täglich erlebt.

Der Förderpreis Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wird seit 1999 an Personen vergeben, die sich durch ihre Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht haben. Stifter des Preises ist die Firma Mundipharma GmbH. Das Dattelner Kinderpalliativteam hat den anerkannten Preis im Jahre 2008 schon einmal gewinnen können.
Weitere Informationen bei Hannah Iserloh, 02363 975-190, h.iserloh@vck-gmbh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.450 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ESJET-Drucktechnologie für großflächige Displays ausgezeichnet
11.04.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht BMBF fördert Innovationsraum NewFoodSystems
10.04.2019 | Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics