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Duisburger Wolfgang Zacharias (58) als „Erfinder des Jahres“ ausgezeichnet

23.11.2010
Peter Löscher: „Solch´ herausragenden Persönlichkeiten verdankt Siemens seine Pionierleistungen und seine Position an der Weltspitze.

Siemens steigerte im Geschäftsjahr 2010 die Anzahl der Erfindungsmeldungen gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 8.800 – das entspricht 40 Erfindungen pro Arbeitstag. Der Gesamtbestand an erteilten Patenten stieg von 56.000 im Vorjahr auf 57.900.


Damit wurde die Innovationskraft der gut 30.000 Forscher und Entwickler von Siemens erneut unter Beweis gestellt. Einer von ihnen ist Wolfgang Zacharias. Siemens-Chef Peter Löscher zeichnete den 58-Jährigen Duisburger gestern Abend in München zusammen mit elf weiteren besonders erfolgreichen Forschern und Entwicklern aus Deutschland, USA und China als „Erfinder des Jahres“ aus.

Allein auf das Konto dieser zwölf Forscher und Entwickler gehen insgesamt rund 1.300 erteilte Einzelpatente. „Solch´ herausragenden Persönlichkeiten verdankt Siemens seine Pionierleistungen und seine Position an der Weltspitze. Unsere Forscher und Entwickler legen die Basis für nachhaltiges Wachstum bis weit in die Zukunft. Auch im Geschäftsjahr 2011 werden wir wieder erhebliche Mittel in Forschung und Entwicklung investieren“, so Löscher.

Wolfgang Zacharias, der im Siemens-Energy-Werk Duisburg-Hochfeld als … arbeitet, sorgt mit seiner Erfindung dafür, dass dank einer von ihm entwickelten speziellen Kühlung die Wartungsfreiheit und Zuverlässigkeit von Maschinen zur unterseeischen Förderung von Öl und Gas immens gesteigert wird.

Das diesjährige Themenspektrum der Erfindungen bei Siemens reicht von neuen Verfahren für die Beschichtung von Turbinenschaufeln in Kraftwerken über LED-Leuchtsysteme für Gebäude oder Schienennetze bis zu Ladetechniken für Elektroautos und magnetisch gesteuerten Kamerakapseln, die wie eine Pille geschluckt werden können und dadurch eine Magenspiegelung deutlich angenehmer machen.

Fast die Hälfte der Themen bezieht sich auf Technologien, die eine höhere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ermöglichen – und damit Innovationen für das breite Umweltportfolio von Siemens darstellen, in dessen Rahmen Siemens im Geschäftsjahr 2010 rund 28 Milliarden Euro Umsatz erzielt hat. Die Erfinder des Jahres 2010 kommen aus Deutschland (Berlin, Duisburg, Erlangen, München) sowie aus den USA und China.

Seit 1995 vergibt Siemens jährlich die Auszeichnung zum ‚Erfinder des Jahres’ an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. „Um langfristig Erfolg zu haben, genügt es dabei nicht, einfach nur neue technologische Lösungen zu entwickeln“, sagte Prof. Hermann Requardt, Siemens-Forschungsvorstand und CEO des Sektors Healthcare. „Man muss vor allem auch wissen, was die Kunden wollen und wie sich die Wertschöpfungskette so optimieren lässt, dass neue Lösungen schnell und kostengünstig zu realisieren sind. Mit 1.300 Einzelpatenten sind die diesjährigen Erfinder des Jahres ein besonderes Vorbild für unsere mehr als 30.000 Forscher bei Siemens.“

„Das Wissen in den Köpfen ist der entscheidende Mehrwert einer Firma, und Innovationen sind die Umwandlung dieses Wissens in erfolgreiche Produkte“, sagte Dr. Winfried Büttner, Leiter der Patentabteilung von Siemens. „Die Zukunft eines jeden Unternehmens hängt von seinem geistigen Eigentum ab. Somit ist unser Patentportfolio von erheblichem Wert – und unsere Erfindungsmeldungen und Patente sind ein wesentlicher Gradmesser für unsere Effizienz bei Investitionen in Forschung und Entwicklung.“

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 28 Milliarden Euro entfällt mehr als ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, einen Umsatz von 76 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,1 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2010 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 25,5 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von über 30,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug über 3,6 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2010 über 88.000 Mitarbeiter.

Georg Lohmann | Siemens Energy
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/energy

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