Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFG bewilligt 2,7 Millionen für Forschergruppe „molife“ der Leibniz Universität Hannover

18.12.2012
Erfolgreiche interdisziplinäre Erforschung der Mobilität von Lithiumionen in Festkörpern wird fortgeführt

Großer Erfolg für die chemisch orientierte Festkörperforschung an der Leibniz Universität Hannover: Die DFG-Forschergruppe 1277 „Mobilität von Lithiumionen in Festkörpern - molife", Sprecher: Prof. Paul Heitjans vom Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover, wird weitere drei Jahre wichtige Grundlagen von Lithium-Transportprozessen in Festkörpern erforschen. Hierfür stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Projektlaufzeit von Anfang 2013 bis Ende 2015 insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Forschergruppe wurde bescheinigt, über ein deutschlandweit einmaliges Know-How und modernes Instrumentarium im Bereich der modernen Festkörperelektrochemie und der Grundlagenuntersuchung von Batteriematerialien zu verfügen, wobei sie bei einzelnen Themen auf dem Gebiet der Diffusion von Lithiumionen in Festkörpern weltweit führend sei. Neben dem Hauptstandort Hannover mit der Leibniz Universität Hannover als Sprecheruniversität und den weiteren Standorten Bonn und Clausthal der ersten Förderperiode sind nun auch die Standorte Berlin, Bochum und Graz vertreten: Berlin durch die Aufnahme eines neuen Teilprojektleiters in die Forschergruppe, Bochum und Graz durch die Berufung zweier "molife"-Teilprojektleiter der ersten Förderperiode auf dortige Professuren.

Die detaillierte Untersuchung der Diffusion von Lithium-Ionen in Festkörpern ist sowohl für die physikalisch-chemische Grundlagenforschung hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den atomaren Sprungprozessen und dem langreichweitigen Ionentransport als auch für die anwendungsorientierte Materialforschung im Bereich innovativer Energiespeicher (Batterien, Akkumulatoren) von großer aktueller Bedeutung. Basis der erfolgreichen „molife"-Kooperation ist dabei die umfangreiche und sich ergänzende analytische Ausstattung, die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Synthesemethoden sowie die intensive Einbeziehung von theoretischer Modellierung und Simulation. Weitere Synergieeffekte bei der interdisziplinären Zusammenarbeit ergeben sich aus der Zugehörigkeit beinahe aller „molife"-Teilprojektleiter zum ZFM - Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien, einem Leibniz Forschungszentrum der Leibniz Universität Hannover.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Paul Heitjans, Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3187 oder per E-Mail unter heitjans@pci.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Ultraschall verbindet
13.11.2018 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht DFG fördert 15 neue Graduiertenkollegs 11/2018
12.11.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rasende Elektronen unter Kontrolle

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Eine Stromregelung in der Elektronik, die millionenfach schneller ist als heutzutage: Davon träumen viele. Schließlich ist die Stromregelung eine der...

Im Focus: UNH scientists help provide first-ever views of elusive energy explosion

Researchers at the University of New Hampshire have captured a difficult-to-view singular event involving "magnetic reconnection"--the process by which sparse particles and energy around Earth collide producing a quick but mighty explosion--in the Earth's magnetotail, the magnetic environment that trails behind the planet.

Magnetic reconnection has remained a bit of a mystery to scientists. They know it exists and have documented the effects that the energy explosions can...

Im Focus: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft

Der sechs Lichtjahre entfernte Barnards Stern beherbergt einen Exoplaneten

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre...

Im Focus: Mit Gold Krankheiten aufspüren

Röntgenfluoreszenz könnte neue Diagnosemöglichkeiten in der Medizin eröffnen

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können. Wie ein Forschungsteam unter...

Im Focus: Ein Chip mit echten Blutgefäßen

An der TU Wien wurden Bio-Chips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren.

Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kalikokrebse: Erste Fachtagung zu hochinvasiver Tierart

16.11.2018 | Veranstaltungen

Können Roboter im Alter Spaß machen?

14.11.2018 | Veranstaltungen

Tagung informiert über künstliche Intelligenz

13.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mikroplastik in Kosmetik

16.11.2018 | Studien Analysen

Neue Materialien – Wie Polymerpelze selbstorganisiert wachsen

16.11.2018 | Materialwissenschaften

Anomale Kristalle: ein Schlüssel zu atomaren Strukturen von Schmelzen im Erdinneren

16.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics