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Deutscher Zukunftspreis 2012: Nominierte Projekte jetzt als Video online - ab heute Team II

12.11.2012
Radaraugen im All - revolutionäre Technik für Erde und Umwelt

Am 28. November 2012 ist es soweit: Bundespräsident Joachim Gauck verleiht den Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, an eines der vier nominierten Teams. Wir stellen die Projekte im Video vor - ab heute Team II.

Die drei Forscher Prof. Dr. Alberto Moreira, Dr. Gerhard Krieger und Dr. Manfred Zink entwickelten eine Technologie, um per Radar aus dem All aktuelle und präzise Informationen zu gewinnen - etwa Verkehrsströme intelligent zu lenken, Umweltverschmutzungen aufzudecken oder frühzeitig vor Klima- Katastrophen warnen zu können.

Dazu umrunden zwei Radarsatelliten in einem ausgeklügelten Formationsflug die Erde und ermöglichen einen einzigartigen 3D-Blick auf den gesamten Globus. Während des Formationsflugs senden und empfangen die beiden künstlichen Erdtrabanten gemeinsam Radarwellen, die auf weniger als eine billionstel Sekunde genau synchronisiert sind.

Aktuelle Geoinformationen werden immer wichtiger. Sie lassen sich zum Beispiel nutzen, um illegale Rodungen im Regenwald zu entdecken, optimale Standorte für Offshore-Windparks ausfindig zu machen oder Veränderungen von Gletschern oder Meeresströmungen infolge des Klimawandels nachzuweisen. Bei Krisen geben sie Einsatzkräften wertvolle und aktuelle Daten zur Lage an die Hand.

Herkömmliche Satelliten mit optischen Systemen haben den Nachteil, dass ihre Kameraaugen nur bei Tageslicht und klarem Wetter sehen können. Radarsysteme behalten dagegen ihren Scharfblick auch bei Dunkelheit und durch Wolken hindurch. Eine trickreiche digitale Antenne sorgt künftig darüber hinaus für eine extrem hohe Abbildungsleistung. Damit öffnet sich das Tor für ein Radarobservatorium im Weltall, das die Erd- und Umweltdynamik flächendeckend mit hoher Auflösung und in Echtzeit erfassen kann.

Die deutsche Radarmission TanDEM-X ist derzeit konkurrenzlos und hat ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Durch Vertrieb und Nutzung der Radardaten werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen und eine Wertschöpfungskette ähnlich wie in der Satellitenkommunikation und -navigation in Gang gesetzt.

Das Video zu Team II finden Sie in der Mediathek unter www.deutscher-zukunftspreis.de und ab sofort auch auf unserem neuen YouTube Kanal.

Pressekontakt:
Büro Deutscher Zukunftspreis
Dr. Christiane A. Pudenz
Cuvilliésstraße 14
81679 München
Telefon 089-30 70 34 44
info@deutscher-zukunftspreis.de

Dr. Christiane A. Pudenz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-zukunftspreis.de
http://www.presseportal.de/video

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