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Deutscher Planspielpreis 2011

26.09.2011
Am 20. September 2011 wurde im Rahmen des Planspielforums auf der PLE-Konferenz / Zukunft Personal der Deutsche Planspielpreis 2011 verliehen.

Mit ihm werden wissenschaftliche Abschlussarbeiten zum Themenfeld vom Zentrum für Managementsimulation der DHBW Stuttgart in Kooperation mit der SAGSAGA ausgezeichnet. Im zweiten Wettbewerbsjahr gab es vier Preisträger aus insgesamt 15 eingereichten Arbeiten.

Planspiele stellen in Unternehmen und Hochschulen einen wichtigen Baustein der Aus- und Weiterbildung dar. Mit dem Deutschen Planspielpreis soll sich die Lehr-Lernmethode weiterentwickeln und innovative Impulse erfahren. Die große Vielfalt der Themen und wissenschaftlichen Richtungen, aus denen die eingereichten Arbeiten in diesem Jahr kamen, zeigt, wie vielschichtig auch die Forschung zum Themenfeld Planspiele ist.

Die vier diesjährigen Preisträger nahmen in Köln von der hochkarätig besetzten Jury ihr Preispaket entgegen. Den ersten Preis in der Kategorie Studienabschlussarbeiten erhielt Jasmin Kaiser, die ihre Masterarbeit an der Universität Bamberg einreichte. Sie beschäftigte sich mit dem „Anwendungstransfer bei Lehrerfortbildungen zum Thema Unternehmensplanspiele“. Können Planspiele dazu beitragen, dass der Lerntransfer in einer Fortbildungsmaßnahme verbessert wird und worin könnten Transferhindernisse bestehen?

Der zweitplatzierte Christian Fischer konzeptionierte und evaluierte in seiner Zulassungsarbeit zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in Sachsen-Anhalt ein Planspiel, mit dem sich das Wirtschaftssystem der Planwirtschaft auf eine unkonventionelle Art erleben lässt.

Steven Kawalle erhielt den dritten Preis für „Mearsheimer auf dem Prüfstand“, seine Magisterarbeit an der TU Braunschweig. Er überprüft Thesen der neorealistischen Theorie der Internationalen Beziehungen von John Mearsheimer empirisch mit einem eigens dafür entwickelten Planspiel – ein weiterer Beweis für das Innovationspotenzial dieser Methode, hier aus der Politikwissenschaft.

Der Sonderpreis für Dissertationen ging dieses Jahr – wie bereits 2010 – in die Niederlande. Dr. Geertje Bekebrede von der Delft University of Technology konnte die Jury mit ihrer Dissertation „Experiencing Complexity – A gaming approach for understanding infrastructure systems” überzeugen. Eric Treske, Mitglied der Jury und zugleich im Vorstand von SAGSAGA und ISAGA: „Der interessante Ansatz und die klare Struktur der Arbeit, die die aktuelle Diskussion um Serious Gaming verständlich neu erklärt – diese Arbeit hat die Auszeichnung wirklich verdient.“

Die anwesenden Preisträger präsentierten nach der feierlichen Zeremonie innovative Ideen aus ihren Arbeiten in Kurzvorträgen. Umrahmt wurde die Preisverleihung durch das Planspielforum zum Thema "Planspiele – Innovation und Qualität", das den ganzen Tag eine Reihe interessanter Vorträge und Workshops zum Inhalt hatte.

Weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung:

http://www.deutscher-planspielpreis.de
http://www.planspielforum.de
http://www.dhbw-stuttgart.de/zms
Kontakt für Pressevertreter:
DHBW Stuttgart
Astrid Oltmann
Hochschulkommunikation
Jägerstr. 53
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-1849-766
E-Mail: oltmann@dhbw-stuttgart.de

Benjamin Godde | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-planspielpreis.de

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