Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DEGUM Wissenschaftler erhalten Auszeichnungen für besondere Leistungen in der Ultraschalldiagnostik

21.01.2014
Für seine herausragenden Leistungen im Bereich der Ultraschalldiagnostik mithilfe von Kontrastmitteln erhält Professor Dr. med. Wolfram Wermke, Seminarleiter der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) aus Berlin, die Walter-Krienitz-Gedenkmedaille.

Ebenfalls ausgezeichnet wird der Erlanger Ultraschallexperte Dr. med. Dane Wildner: Für seine Arbeiten zur Differenzierung von Leberzellkrebs und Gallengangstumoren in der Leber erhält der DEGUM-Ausbilder den Walter-Krienitz-Wissenschaftspreis.

Die Preisverleihung des Walter-Krienitz-Vereins zur Förderung der Medizin e. V. findet am Freitag, dem 24. Januar 2014 um 17.00 Uhr im Herrenhaus der Burchardikirche in Halberstadt statt. Mit anwesend sind Oberbürgermeister Andreas Henke sowie 120 geladene Gäste.

„Wolfram Wermke ist ein Pionier in der Ultraschalldiagnostik mit Kontrastmitteln, die heute aus der Medizin nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Professor Dr. Steffen Rickes, Vorsitzender des Walter-Krienitz-Vereins im Vorfeld der Veranstaltung. Als einer der Ersten habe Wermke die Möglichkeiten der neuen Methode erkannt und entscheidend dazu beigetragen, dass sie heute in vielen Einrichtungen als Routineverfahren zum Einsatz komme. In Zusammenarbeit mit dem Ultraschallphysiker Bernhard Gaßmann sei es Wermke zudem gelungen, außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten und wichtige Lehrbücher mit exzellenten Bilddarstellungen zu verfassen. Wolfram Wermke ist Oberarzt der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie der Charité, Universitätsmedizin Berlin. Als Seminarleiter der DEGUM bildet der Internist seit vielen Jahren Kollegen in der Ultraschalldiagnostik aus.

Auch Dr. med. Dane Wildner, Oberarzt der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Erlangen, erhält seine Auszeichnung für seine Forschung im Bereich der Kontrastmittelsonografie. Prämiert wird seine Arbeit zur Unterscheidung von Leberzellkarzinom und Gallengangskarzinom in der Leber mithilfe des Kontrastmittelultraschalls. Seine Arbeit hierzu stellte Wildner erstmals im vergangenen Oktober auf dem 37. Dreiländertreffen der DEGUM, SGUM und ÖGUM (Ultraschallfachgesellschaften aus Deutschland, der Schweiz und Österreich) in Stuttgart vor.

Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchungen bestehen aus mikroskopisch kleinen gasgefüllten Bläschen. Sie werden den Patienten als Suspension in die Vene gespritzt. Nach wenigen Sekunden erreichen die Bläschen die Blutgefäße der Organe und verstärken dort die Reflexionen des Ultraschalls. Mithilfe dieses Verfahrens können Ärzte die Durchblutung der Organe und ihre Struktur sehr präzise erkennen. Während Kontrastmittel ursprünglich vor allem bei Untersuchungen der Leber zum Einsatz kamen, hat sich das Anwendungsgebiet in den letzten Jahren stark ausgeweitet. Heute nutzen Ärzte „CEUS“ (Contrast Enhanced Ultrasound) bei Erkrankungen fast aller Organsysteme.

Kontakt für Journalisten:
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Pressestelle
Irina Lorenz-Meyer
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-642/-552
Fax: 0711 8931-984
lorenz-meyer@medizinkommunikation.org

Anna Julia Voormann | idw
Weitere Informationen:
http://www.degum.de
http://www.krienitzverein.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics