Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DBU fördert internationalen Kurzfilm-Wettbewerb „Biomovies“ im Internet mit 28.000 Euro
- Teilnahme bis 5.9.

07.08.2012
Drama oder Doku? Amüsant oder außergewöhnlich? Beim internationalen Film-Wettbewerb „Biomovies“ der gemeinnützigen Organisation TVE aus England sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Hauptrolle spielt unsere Umwelt. Das Motiv: Jugendliche und Erwachsene sollen auf die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung aufmerksam gemacht werden. Die besten zehn Drehbuchautoren in den Kategorien „Nachhaltiger Lebensstil“, „Meere und Ozeane“, „Frauen und Klimawandel“, „Süßwasser“ und „Recycling wertvoller Ressourcen der Erde“ erhalten je 300 US-Dollar für die anschließende Produktion eines einminütigen Videos.


Beim internationalen Kurzfilm-Wettbewerb "Biomovies" können die besten zehn Drehbuchautoren aus fünf Kategorien Preisgelder für die Produktion eines einminütigen Videos gewinnen. Unser Foto zeigt das „Wildkatzenfilmteam Nationalpark Hainich“ der Regelschule Mihla, das im Rahmen des DBU-Wettbewerbs "Entdecke die Vielfalt" ausgezeichnet wurde.

Die Macher der fünf am häufigsten bei YouTube aufgerufenen Filme gewinnen zusätzlich je 1.500 US-Dollar. Ihre Videos werden bei der UN-Klimakonferenz in Katar präsentiert. Bis zum 5. September k nnen die Drehbücher eingereicht werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 28.000 Euro.

"Filmemacher können sich mit 'nachhaltigen Lebensstilen' befassen"

„Weltweit stellen Filme für viele junge Menschen ein wichtiges Medium dar. Immer beliebter werden dabei Video-Plattformen im Internet wie YouTube. Durch den Film-Wettbewerb wollen wir junge Filmemacher und Laien in der ganzen Welt erreichen und sie motivieren, sich mit ‚nachhaltigen Lebensstilen‘ zu befassen. Sie sollen selbst aktiv werden“, betont Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU. Umweltschutz sei nicht nur Aufgabe des Staates, sondern jeder müsse seine eigene Handlungsbereitschaft hinterfragen. Das fange schon im Supermarkt an, wo bevorzugt regionale und saisonale Lebensmittel gekauft werden sollten. Neben Konsum und Ernährung könnten sich die Teilnehmer in ihren Beiträgen zum Beispiel a uch auf den Umgang mit natürlichen Ressourcen, Kommunikation, Mobilität, Bauen oder Wohnen beziehen.

Preis: 1.500 US-Dollar und Ausstrahlung bei UN-Klimakonferenz

Die kurzen Drehbücher können bis zum 5. September unter anderem in Englisch und Deutsch über die Internetseite „tvebiomovies.org“ versendet werden. Die thematischen Kategorien wurden von den Sponsoren des Wettbewerbs benannt: Beim Preis der Lighthouse Foundation geht es um „Meere und Ozeane“, beim Preis der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung um „Frauen und Klimawandel“, beim Preis des WWF-Großbritannien um „Süßwasser“. Der J & H Sales-Preis hebt auf das „Recycling wertvoller Ressourcen der Erde“ ab, der DBU-Preis auf einen „nachhaltigen Lebensstil“. Eine Fachjury aus Vertretern der Sponsoren, TVE und YouTube-Filmemachern legt die besten zehn Autoren – zwei aus jeder Kategorie – fest. Sie erhalten je 300 US-Dollar als Zuschuss für ihre Videoproduktion, in der sie auch von ihren Motiven für den jeweiligen Beitrag berichten sollen. Ein Preisgeld von je 1.500 US-Dollar zusätzlich gewinnen die Produzenten der fünf erstplatzierten Videos, die am häufigsten auf dem TVE YouTube-Kanal angeschaut wurden. Neben der Ausstrahlung auf der Internetseite von TVE werden die Kurzfilme auch bei der UN-Klimakonferenz, die vom 26. November bis 7. Dezember in Katar stattfindet, präsentiert.

"Videos machen auf Wet tbewerb aufmerksam"

„Damit möglichst viele Film-Ideen über Umwelt und Nachhaltigkeit entstehen und umgesetzt werden können, machen bekannte YouTube-Nutzer aus Deutschland und anderen Nationen die Menschen im Vorfeld mit Videos auf den Wettbewerb ‚Biomovies‘ aufmerksam“, sagt Jens Ambsdorf von der Lighthouse Foundation aus Hamburg. Zum deutschsprachigen Video gelangt man über den Link www.youtube.com/watch?v=T4duLL16ctk.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 30596): Jens Ambsdorf, Lighthouse-Foundation, Büro Kiel, Telefon: 0431/66846822, Telefax 0431/66846811

Jens Ambsdorf | DBU-Presseabteilung
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de
http://www.youtube.com/watch?v=T4duLL16ctk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics