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Communicator-Preis 2020: Neue Akzente bei Würdigung herausragender Wissenschaftskommunikation

02.10.2019

Start der neuen Preisrunde / Veränderte Anforderungen an Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sollen stärker berücksichtigt werden / 50 000 Euro Preisgeld

Zum 20-jährigen Jubiläum ihres „Communicator-Preises“ wollen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband neue Akzente bei der Würdigung herausragender Wissenschaftskommunikation setzen.


Die von den beiden Organisationen vergebene Auszeichnung soll künftig die veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen an den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft noch stärker aufgreifen und abbilden.

Die DFG hat den, so der offizielle Name, „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ jetzt erneut ausgeschrieben, die Ausschreibung läuft bis Januar 2020.

Im Jahr 1999 initiiert und im darauffolgenden Jahr erstmals verliehen, gilt der Communicator-Preis als die wichtigste Würdigung im Bereich der Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Mit ihm werden Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür ausgezeichnet, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. Dotiert ist der Preis mit 50 000 Euro.

In den Anfangsjahren des Preises stand bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger eindeutig die breite Vermittlung wissenschaftlicher Themen und Erkenntnisse in die Öffentlichkeit im Vordergrund. Inzwischen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch vermehrt gefordert, Einblick in ihre Arbeitsweise zu geben und den Dialog mit ihren Zielgruppen zu suchen.

Sie sind zudem gefragt, die gesellschaftliche Dimension ihrer Forschung zu erkennen und ihr Wissen in öffentliche Debatten, Meinungsbildungsprozesse und Entscheidungen einzubringen. Dieses Engagement soll künftig in der Bewertung und Auswahl der Ausgezeichneten eine noch größere Bedeutung erhalten. Prämiert werden sollen auch besonders kreative und mutige Wege in der Wissenschaftskommunikation.

Das Preisgeld soll die Ausgezeichneten dabei in ihrem Engagement unterstützen und auch die Umsetzung neuer Projekte ermöglichen.

Der Preis kann an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an kleine Forschungsteams verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich.

Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Preis sind abrufbar auf der Webseite der DFG (siehe weitere Informationen unten).

Bewerbungen und Vorschläge können bis spätestens Freitag, 3. Januar 2020, eingereicht werden. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Kommunikationsexperten und Wissenschaftsjournalisten unter Vorsitz eines Mitglieds des DFG-Präsidiums. Die Auswahl und Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2020. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 30. Juni 2020, im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Berlin statt.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2109, presse@dfg.de

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der DFG:
Dr. Jutta Rateike, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 228 885-2665, jutta.rateike@dfg.de

Informationen zum Communicator-Preis, zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren und zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern: www.dfg.de/communicator-preis

Weitere Informationen:

http://www.dfg.de/communicator-preis

Dr. Jutta Rateike | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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