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BTU Cottbus wieder beim BMBF-Förderprogramm ForMaT erfolgreich

25.06.2010
Zwei weitere Projekte wurden für die Phase 2 ausgewählt und erhalten jeweils 1,5 Mio. € für marktfähige Innovationen / Themen der Projekte sind „Bildsuche im Netz“ und „Sensoren für eine kooperative Netzwerküberwachung“

Nachdem schon in der ersten Ausschreibungsrunde des ForMaT-Förderprogramms die beiden BTU Professoren Hartmut König und Daniel Baier mit ihrem Projekt „Mobile Kollaboration“ die mit 1,5 Mio. € geförderte Phase 2 erreicht haben, sind jetzt – in der dritten und letzten Ausschreibungsrunde – die BTU Professoren Daniel Baier und Ingo Schmitt erneut erfolgreich.

Sie erhielten zur Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zum Thema „Bildsuche im Netz“ den Zuschlag für die Phase 2. Mit 1,5 Mio € können auch hier zehn wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Hard- und Software über zwei Jahre finanziert werden.

Bei dem Projekt geht es darum, neue Methoden zu entwickeln, um die Suche nach multimedialen Datenobjekten zu verbessern. Im Internet oder auf dem privaten PC stehen zwar eine Vielzahl digital gespeicherter Bilder und Videos zur Verfügung, eine Suche danach setzt bisher aber meist voraus, dass Text-Beschreibungen dieser Objekte mit abgespeichert wurden. So nutzt zum Beispiel die Google-Bildsuche die abgelegte Bildbeschreibung und verfügbare GPS-Koordinaten, aber eben nur eingeschränkt die digitale Bildinformation. Gerade dies wäre aber für das Auffinden von privaten Bildern oder bei der Suche nach besseren Aufnahmen einer Sehenswürdigkeit in den Fotoalben eines sozialen Netzwerks hochinteressant.

Zudem ist noch ein weiteres Vorhaben mit BTU-Beteiligung in der Siegergruppe der aktuellen Ausschreibungsrunde: Weitere 1,5 Mio € erhalten die Professoren Peter Langendörfer (Institut für Halbleiterphysik, IHP Frankfurt/Oder), Hartmut König und Daniel Baier für ihr Projekt „Sensoren für die kooperative Netzwerküberwachung“. Dabei sollen Netzsensoren zum Schutz drahtloser und offener Netzwerke der industriellen IT sowie kritischer Infrastrukturen entwickelt werden. Mit Hilfe solcher Netzsensoren sollen frühzeitig Sicherheitsverletzungen erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Geplant ist die Entwicklung einer Familie von konfigurierbaren Netzsensoren, die eine kooperative Sicherung unterschiedlicher Netzwerkarchitekturen und Übertragungstechnologien erlaubt.

Der Ansatz verfolgt das Ziel, anwendungsbezogene Monitoring-Overlay-Netzwerke aufzubauen, die an die Spezifikationen der jeweils zu schützenden Infrastrukturen angepasst werden

können.

In der dritten und letzten Ausschreibungsrunde waren im Sommer 2009 insgesamt 30 Projekte für die Phase 1 aus 142 Einreichungen ausgewählt und mit 100.000 € gefördert worden. Aus diesen 30 Projekten wurden jetzt – nach Ablauf der Phase 1 – neun Projekte für die mit 1,5 Mio. € geförderte Phase 2 ausgewählt.

Hintergrund
Das Förderprogramm ForMaT wurde 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgelegt, es fördert technisch-naturwissenschaftliche, aber auch sozial- und geisteswissenschaftliche Innovationen. ForMaT richtet sich gezielt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus den östlichen Bundesländern und eröffnet so neue Möglichkeiten für einen erfolgreichen Technologietransfer.

ForMaT ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region", mit der Bündnisse von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern gefördert werden. Ziel ist es, leistungsstarke, für Wissenschaft und Wirtschaft attraktive Innovationsstandorte zu schaffen. "Unternehmen Region" ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Eine Liste der ausgewählten Initiativen finden Sie im Internet unter: www.unternehmen-region.de/de/4797.php

Dr. Marita Müller | idw
Weitere Informationen:
http://www.unternehmen-region.de/de/4797.php

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