Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bremer Uni-Didaktikerin für Sachunterricht mit Polytechnik-Preis ausgezeichnet

15.11.2013
Hohe Auszeichnung für Professorin Brunhilde Marquardt-Mau. Die Hochschullehrerin vom Arbeitsgebiet „Sachunterricht-Naturwissenschaften“ im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen ist jetzt mit dem Polytechnik-Preis der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main ausgezeichnet worden. Als eine von vier Zweitplatzierten erhält sie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Die Stiftung würdigt mit dem Polytechnik-Preis vorbildliche Aktivitäten in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Bildungsarbeit für KITA und Grundschule. Die Ehrung fand am 12. November 2013 im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt statt. Schirmherrin des Polytechnik-Preises ist mit Professorin Johanna Wanka die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Brunhilde Marquardt-Mau wurde für die Einrichtung der Labore ELISA-Lab (Labor - Entdeckendes Lernen im Sachunterricht) und KIGA-Lab (Kindergarten-Labor) ausgezeichnet. Das Konzept ermöglicht Kindern, Studierenden, Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern entdeckendes und forschendes Lernen am Beispiel innovativer Themen.

Dazu zählen beispielsweise das Projekt „Kinder auf den Spuren Charles Darwins“, das im Darwin-Jahr 2009 von der VolkswagenStiftung gefördert wurde, oder das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Vorhaben zum Thema „Erneuerbare Energien“. Lebensnähe und gesellschaftliche Relevanz sind für Marquadt-Mau bei der Themenauswahl entscheidend. Beide Projekte wurden gemeinsam mit Dr. Regine Rojek (ehemals Universität Bremen) entwickelt und umgesetzt. Die Bremer Sachunterrichts-Expertin Marquardt-Mau ist für ihre Bildungsarbeit 2005 mit dem Berninghausen-Preis für ausgezeichnete Lehre und 2008 mit dem Arbeitgeberpreis ausgezeichnet worden.

Mit dem Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zeichnet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft deutschsprachige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus. Mit der Preisverleihung will die Stiftung gute Lernkonzepte bekannt machen und ihnen zum Durchbruch verhelfen. Die Stiftung wurde 2005 von der Polytechnischen Gesellschaft, einer Frankfurter Bürgervereinigung mit fast 200-jähriger Geschichte, errichtet. Den Kern ihrer Arbeit machen 18 sogenannte Leitprojekte aus, die Kristallisationspunkte drängender gesellschaftlicher Aufgaben sind – wie etwa der Hinführung zu Naturwissenschaft und Technik. Den Polytechnik-Preis vergibt die Stiftung alle zwei Jahre zu wechselnden Schwerpunktthemen.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Arbeitsgebiet „Sachunterricht-Naturwissenschaften“
Prof. Dr. Brunhilde Marquardt-Mau
Tel.: 0421 218 69410
E-Mail: bmm@uni-bremen.de
und
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Stephan M. Hübner
Tel.: 069 789889 16
E-Mail: huebner@sptg.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics