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BMBF-Projekt an der Uni Paderborn: 4,4 Millionen für die Erforschung additiver Fertigungsverfahren

10.02.2017

Mit „OptiAMix“ ist jetzt an der Uni Paderborn ein neues Forschungssprojekt zur additiven Fertigung an den Start gegangen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Themenfeld „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien“ mit einer Summe von rund 2,54 Millionen Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Gesamtvolumen von 4,4 Millionen Euro. Ziel von „OptiAMix“ ist es, Anwender beim Design und der additiven Fertigung von Produkten zu unterstützen. Derartige Verfahren kommen u.a. in der Automobilbranche, beim Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Lebensmitteltechnik zum Einsatz.

„Bei OptiAMix arbeiten verschiedene Industrieunternehmen und Universität Hand in Hand“, erklärt Projektkoordinator Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch vom C.I.K. (Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung) der Universität Paderborn.


Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch, Prof. Dr. Birgit Riegraf, Stefan Scherr und Rinje Brandis, beide Krause DiMaTec.

Universität Paderborn, Johannes Pauly

Krause DiMaTec, Dienstleister im Bereich der additiven Fertigung, leitet das Vorhaben, weitere beteiligte Partner sind EDAG Engineering, Hirschvogel Umformtechnik, Intes und WP Kemper.

Von der Universität beteiligte Lehrstühle sind neben dem C.I.K vor allem Konstruktions- und Antriebstechnik (KAt), Leichtbau im Automobil (LiA) und das Heinz Nixdorf Institut mit dem Fachgebiet Produktentstehung (HNI-PE). Die Lehrstühle wirken gemeinsam über das DMRC (Direct Manufacturing Research Center) der Universität Paderborn am Projekt mit.

„Bei dem Vorhaben geht es darum, Lösungen zur mehrzieloptimierten und durchgängig automatisierten Bauteilentwicklung für die additive Fertigung zu entwickeln“, erklärt Koch.

„So können geringe Kosten und Konstruktionszeiten für Produkte erzielt werden, die die Vorteile der additiven Fertigung optimal ausnutzen und ein hohes Maß an Datensicherheit gewährleisten“, ergänzt er. Daher werde ein neues Softwarewerkzeug zur fertigungs-, nachbearbeitungs- und kostengerechten Gestaltung von Bauteilen entwickelt.

OptiAMix ist im Januar gestartet und läuft zunächst bis Dezember 2019.

Weitere Informationen:

http://ww.upb.de

Nina Reckendorf | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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