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BIOTECHNICA-Studienpreis 2008 an junge Biowissenschaftler verliehen

08.10.2008
Ulrich Köhler, Mikrobiologe von der Universität Hamburg, erhielt am 7. Oktober den BIOTECHNICA-Studienpreis 2008. Der zweite und dritte Preis ging an die Geomikrobiologin Eva Maria Mühe sowie an die Parasitologin Simone Häberlein.

Der von Roche gestiftete Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr erstmalig vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) ausgeschrieben.

Interdisziplinarität, das Denken und Forschen über den Tellerrand der eigenen Teildisziplin und wissenschaftlicher Pioniergeist, das waren die Kriterien, nach denen die Jury des BIOTECHNICA-Studienpreises ihre Wahl getroffen hatte. Prof. Rudi Balling, Präsident des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) würdigte die ausgezeichneten Arbeiten in seiner Laudatio. "Wir wünschen uns, dass der BIOTECHNICA-Studienpreis 2008 dazu beiträgt, die weitere wissenschaftliche Karriere der Preisträger zu befördern", so Balling weiter.

Dr. Andreas Strauss, der demnächst die Leitung Assay Forschung & Entwicklung von Roche Applied Science übernimmt, bekräftigt: "Wir wollen der deutschen Forschung und ihren Nachwuchstalenten größere Aufmerksamkeit verschaffen. An unseren Hochschulen gibt es hervorragend ausgebildete junge Forscher, deren Leistung auch gewürdigt werden muss. Die Wirtschaft braucht dieses Innovationspotential. Wir wollen mit dem BIOTECHNICA-Studienpreis junge Leute auffordern, ihre Fähigkeiten in den Biowissenschaften unter Beweis zu stellen."

Den ersten Preis (2.500 Euro) erhielt der Mikrobiologe Ulrich Köhler von der Universität Hamburg. Er beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit der Suche und Identifizierung von neuartigen, thermostabilen lipolytischen Enzymen.

Den zweiten Preis (1.500 Euro) gewann die Geomikrobiologin Eva Maria Mühe von der Eberhard-Karls Universität Tübingen. In Ihrer Diplomarbeit untersuchte sie die Auswirkung verschiedener anorganischer Arsenverbindungen auf Reispflanzen.

Der dritte Preis (1.000 Euro) ging an die Parasitologin Simone Häberlein von der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie untersuchte, aufgrund welcher Signale bestimmte Parasiten einen Wirtsorganismus befallen und welchen Einfluss Schutzcremes darauf haben.

Dr. Kerstin Elbing | VBIO
Weitere Informationen:
http://www.vbio.de

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