Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher IT-Sicherheitspreis 2008 ausgeschrieben - Bewerbungen noch bis Februar 2008

07.12.2007
Die Horst Görtz Stiftung schreibt zum 2. Mal den "Deutschen IT-Sicherheitspreis" aus. Wissenschaftler können sich bis zum 18. Februar schriftlich bzw. 28. Februar online bewerben. Der Preisträger erhält 100.000 Euro. Ausgeschrieben sind insgesamt Preisgelder in Höhe von 200.000 Euro.

Mit dem Deutschen IT-Sicherheitspreis 2008 möchte die Horst Görtz Stiftung dazu beitragen, die Position von IT-Sicherheit "Made in Germany" zu festigen und zu fördern. Sie will damit auch einen Beitrag leisten, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken. Unterstützt wird die Horst Görtz Stiftung vom Darmstädter Zentrum für IT-Sicherheit der Technischen Universität Darmstadt.

Ausschreibung

Die Jury des Deutschen IT-Sicherheitspreises 2008 ist auf der Suche nach Konzepten und Lösungen aus den Bereichen Kryptografie, System- und Netzsicherheit. Die eingereichten Arbeiten sollen vor allem innovativ sein - Voraussetzung ist jedoch, dass sie über reale Marktchancen verfügen, nützlich und nutzbar sind. Die Geheimhaltung der Idee ist im Wettbewerb bis einschließlich September 2008 gewährleistet. Teilnahme und Anmeldung Teilnahmeberechtigt sind Forscher und Entwickler sowie Forschungs- und Entwicklungs-Teams in Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen. Es können sowohl Konzepte als auch Lösungen zur Begutachtung eingereicht werden. Die federführende Person der Einreichung muss in Deutschland arbeiten oder studieren. Die Einreichenden sollten über mehrjährige Expertise im Bereich der IT-Sicherheit verfügen.

... mehr zu:
»IT-Sicherheit
Bewerbung
Die Einreichung besteht in der ersten Phase aus zwei Teilen: dem fristgerecht eingegangenen und handschriftlich unterschriebenen Anmeldeformular
(bis 18. Februar; nur als Brief, Fax wird nicht akzeptiert)
und der über das Webinterface fristgerecht hochgeladenen Einreichung (bis 28. Februar 2008) als pdf Datei.
Das Webinterface und alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie unter:

http://www.horst-goertz.de/it_preis.html

Der Text, die Tabellen und Grafiken müssen den Formatvorlagen genügen, die auf der Webseite zu finden sind. Die Geheimhaltung der Einreichung ist im Wettbewerb bis Ende September 2008 gewährleistet. Alle am Begutachtungsprozess Beteiligten (Gutachter und administratives Personal) haben sich durch eine Vertraulichkeitserklärung zur strikten Geheimhaltung aller ihnen im Rahmen des Wettbewerbs zugänglichen Informationen verpflichtet. Die Kurzfassungen der zehn von der Jury als besten identifizierten Einreichungen werden im Oktober 2008 veröffentlicht. Das Einverständnis zu dieser Veröffentlichung wird bei der Einreichung erklärt und ist Teilnahmebedingung. Das Anmeldeformular und weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.horst-goertz.de in der Navigation unter "IT-Sicherheitspreis". Preise 1. Preis 100.000,00 Euro 2. Preis 60.000,00 Euro 3. Preis 40.000,00 Euro Es ist im Sinne des Stifters, dass die Einreicher der prämierten Konzepte die Preisgelder für ihre Forschungs- oder Entwicklungsarbeit einsetzen.

Zeitplan
Der Deutsche IT-Sicherheitspreis wird alle zwei Jahre verliehen. Die Einreichung für den Sicherheitspreis 2008 erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase wird an Hand von Kurzbeschreibungen eine Vorauswahl getroffen. Nur die in der ersten Phase Nominierten dürfen in der zweiten Phase eine Volleinreichung einsenden.

Phase 1: Der letzte Registrierungstermin für die Anmeldung ist der 18. Februar 2008. Nur Angemeldete erhalten Zugangsdaten zu der Einreichungswebseite. Die pdf-Datei mit der Einreichung muss bis zum 28. Februar 2008 hochgeladen werden (diese Webseite wird am 30.11.2007 frei geschaltet). Am 1.3.2008 beginnt der Begutachtungsprozess. Mitte Mai 2008 stehen die Teilnehmer der zweiten Runde fest. Phase 2: Mitte Mai 2008 werden die in Phase 1 ausgewählten Kandidaten aufgefordert eine vollständige Einreichung hoch zu laden. Deadline hierfür ist der 30. Juni 2008. Die zehn Bestbewerteten werden Ende September 2008 zur Preisverleihung im Oktober 2008 eingeladen. Die Preisverleihung wird am 10. Oktober 2008 in Darmstadt stattfinden.

Jury
Die Jury besteht aus anerkannten IT-Sicherheits-Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft:
Schirmherr Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik
Prof. Dr. Claudia Eckert, TU Darmstadt/ Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT)
Wolf-Rüdiger Moritz, Infineon Technologies AG
Dr. Gerd Schabhüser, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Prof. Dr. Jörg Schwenk, Horst Görtz Institut für IT Sicherheit - Ruhr-Universität Bochum
Dr. Thomas Wille, NXP Semiconductors GmbH
Klaus Dieter Wolfenstetter, Deutsche Telekom AG
Martin Wülfert, Utimaco Safeware AG

Lars A. Rosumek | idw
Weitere Informationen:
http://www.horst-goertz.de/it_preis.html

Weitere Berichte zu: IT-Sicherheit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics